Auf die Katze gekommen

Sie hatte einige Jahre lang einen Hund gehabt, einen treuen, verspielten Jungspund, bis sie krank und arm wurde und dieses Tier gemäss dem Vertrag dem Züchter zurückgeben musste.

Der Versuch, bei einer Blindenführhundeschule einen neuen, schon etwas erzogenen Spielkameraden zu bekommen, war ein schmerzhafter Fehlschlag. Zurück blieb der Traum und viel Verunsicherung.

Die Jahre gingen ins Land, sie lebte mal recht und schlecht, bis zu dem Tag, als sie aus Verzweiflung die behandelnde Fachärztin entliess samt ihren falsch wirkenden Medikamenten. Das brachte wie erwartet, einige Monate Ruhe und dann das übliche gesundheitliche Prozedere, unangenehm wie immer. Die neue Fachperson guckte sich die desolate Situation wenige Sekunden an und bereits das erste Medikament brachte die erlösende Hilfe.

Hilfe kam von unewarteter Seite, diesmal bei dem Wunsch, eine Schmusekatze zu bekommen. Ja, sie lebten schon, die beiden, kleinen Katzen, die sofort reserviert wurden. – Eine Fellnase zog ein in ihrem Heim ein, jung, neugierig, schmusegewohnt und eine Glückskatze.

Sie sitzt ruhig und glücklich da, während das Katzenkind auf ihrem Schoss schläft. – Endlich, denkt sie für sich, endlich ein Weseen, das zu mir passt und mich erfreut, hoffentlich der Anfng eines langen gemeinsamen Weges.

 

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Sippenhaftung 2016?

In unserem Kulturkreis sind mann und frau stolz darauf, dass Sippenhaftung abgeschafft ist. Das mag auf alle Menschen zutreffen, nicht auf Menschen mit Behinderungen. Wer mit mir Kontakt aufnimmt, wer mich gar mit Zivilcourage verteidigt, ist kontaminiert, gehört zu der Gruppe der Andern und wird nicht mehr als Einzelperson wahrgenommen, ein Behindertenanhängsel sozuschreiben.

Selbstvertändlich stösst solch ein Verhalten auf meinen Widerstand. Ob ich damit mein geheimes Ziel erreiche oder nicht, ist zum heutigen Zeitpunkt nicht abschliessend zu beurteilen. Ich setze dafür all mein Fachwissen und meine sämtlichen Fähigkeiten ein und versuche meine Unfähigkeiten zu umschiffen. In Gottes Hand liegt Gelingen oder Misslingen. Was wohl sein Plan ist?!

Sekte?

Natürlich gilt immer zuerst die Unschuldsvermutung. Natürlich bin ich als Einzelperson in dem allem nicht fähig, ein ganzes System allein auf Grund meines Fachwissens zu analysieren und gezielt mit letzter Sicherheit einordnen zu können.

Trotzdem machen sich bei mir seit Jahren Beobachtungen breit, die mich stutzig werden lassen. Gewissen Nicks in dem System scheint, bis sie von UserInnen gestoppt werden, alles erlaubt. Einer behauptete sogar, er könne Dämonen heilen, Dämonen austreiben und das sei eine bzw. die Behandlungsmethode für Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Auffällig die politische Rechtslastigkeit dieser Plattform.

Gegenwärtig ist eine grosse Säuberungsaktion im Gange, Nichteingeweihte haben keine Ahnung, wohin die Reise gehen soll. HelfeshelferInnen dürfen viel mehr und scheinen auch besser informiert zu sein. Die Verunsicherung der NutzerInnen ist unvorstellbar gross. Niemand kann FreundIn und SystemzuträgerInnen mit letzter Sicherheit unterscheiden. Wer ist echt und wo handelt es sich um ein Systemfake?

In der westlichen Gesellschaft, also im deutschsprachigen Raum Europas, gilt die Meinungsfreiheit. Wie weit geht diese und wo tritt sie in Konflikt mit den Grundrechten der Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz? diese Plattform ist in deutssprachigem Raum und darüberhinaus aktiv. Offizielle Lesart: Eine Austauschgelegenheit zu bieten für Menschen über fünfzig Jahre alt. „Gemeinsam das Leben geniessen“, so das offizielle Motto.

Wie realisiere ich, wo diese Plattform genau steht und wann wird Recht gebrochen? Unsere Väter und Mütter haben wir von der Seite her angeschaut und moniert, sie hätten es damals in den 30er und 40er Jahre merken und erkennen müssen.

Bin ich jetzt besser: Wenn Werte missbraucht und gebogen werden, wenn ein heimliches Ziel die Verunsicherung der KritikerInnen ist, wann bitteschön ist es Zeit an die Presse zu gehen, dieses System öffentlich anzuzweifeln, in Frage zu stellen, weil es nicht neutral ist und schon gar nicht zum Wohl der Menschheit existiert? – Irgendwann werde ich genau diese Frage für mich beantworten wollen und müssen. Ich mag keinen Feigling im Spiegel angucken. Die sind mir aus tiefster Seele zuwider. Und eine nächste Generation könnte kommen und vorwerfen: „Du warst damals eine von denen!“

Gerade stosse ich auf den Begriff „virtuelles Hausrecht“. Wer dagegen -ähm gegen was GENAU – verstösst, kann von Plattformdienstleitungen, Zitat „verbannt“ werden. Die CH hat als Rechtsform eine Demokratie. Wem das zu lasch ist, der kann im Internet fündig werden. Da kann das Gras mit Zwang gleichhoch geschitten werden. Massstab: Wir sind alle gleich dumm.

Wer das Geld von den Massen will, muss massentauglich sein. – Es soll scheints Menschen geben, die die Glückspost regelmässig lesen.