Müde, nur noch müde

Die KESB BE ist heute gekommen, ich erfuhr am Morgen, dass der Termin um 10.45 Uhr stattfinden werde. Die Bedeutung kann sich jedeR ausdenken.

Klar ist, dass ich als nächstes in eine neurologische Rehabilitation gehen werde zwecks Medikamentenentzug. Uff, Aufschnaufen ist angesagt.

Trotzdem muss ich morgen meinen Rechtsanwalt zu erreichen suchen. Kleine Teilsiege sind schön, aber sie sind nie das Ganze.

Selbst Patientin sein und ihre eigene beste Verteidigung, ist eine Herkulesaufgabe. Der geringste Fehler an wichtiger Stelle und ich gehe unter…glugg…glugg…glugg!

 


Nachtrag 6. 6. 2019:

Auf der Suche nach anderem bin ich zufälligerweise hier gelandet. Da sind sie also, diese Posts, entstanden unter Zwangspsychiatrie. Eindrücklich finde ich sie und beklemmend, weil ich damals vollgestopft war mit viel zu viel und völlig falscher Chemie. Das schlug definitiv auf meine kognitiven Fähigkeiten, verschleierte meine Intelligenz. Damals konnte ich nur noch ganz langsam lesen, für mich total atypisch.

Heute weiss ich: Ich musste mir selbst helfen, Hilfe bekam ich von nirgendwo, nur Stecken zwischen die Beine und Steine in meinen eh zu schweren, traumatisierten Rucksack. Ende Oktober 2018 habe ICH MICH freiwillig und mit einem für einmal glücklichen Händchen in die Traumaverarbeitung begeben, siehe Links.

Seit dieser Zeit mache ich rasante Fortschritte in der TRAUMAVERARBEITUNG, habe seit anfangs Februar 2019 Null neue schwerste Depressionen, nicht einmal leichte, einfach KEINE!

Die Medikamente habe ich unter meiner eigenen, medizinischen(!) Anleitung zurückgefahren, bin noch nicht ganz fertig, aber auf geringen Restmengen, die ich hoffentlich im Frühherbst 2019 endgültig ausgeschlichen habe.

Damit hat das medikamentöse Leiden kein glückliches Ende gefunden. Laut Internet kann Lithium auch Jahre später noch zu Flashbacks und damit zu medizinischen Problemen führen.

Mein Gewinn: Der Tremor ist längst weg, meine Bewegungen erholen sich langsam, das Trompetenspiel ist dank praktisch Null chemisch induzierter Spastizität denkbar einfach.

Die Zeiten des „Wachkomas“ sind Geschichte, Freude und Schmerz erlebe ich wesentlich intensiver.


Die Kommentarfunktion habe ich total aus meinem Blog gekickt. Ob ich das so wollte? Da kann ich arme Wichtin in der Dashboard nun tagelang auf die Suche gehen und herauszufinden suchen, welche Häkchen ich anders setzen möchte.

Ich habe noch immer keine logistische Hilfe bei meinem Blog, der juristisch geprüft wurde und die entsprechenden Korrekturen werden mir gelegentlich mitgeteilt, dass ich sie vornehmen kann. Muss nicht allzu tragisch sein, mein Anwalt hat keine Eile signalisiert.