Auto fahren

Das Auto fahren wird weiterhin auf sich warten lassen. Angeblich völlig mediunabhängig, einfach weil ich in einer Psychiatrie sei. Wie soll ich da je nur annähernd über die Anstaltsgrenze rauskommen, wenn ich so schlecht zu Fuss bin? – Immer Taxi oder was? Soooo reich bin ich dann auch wieder nicht, dass ich mir pro Ausflug noch 50.- bis 70.-SFr Transportkosten für einen Weg einfahren kann. „Die spinnen, die Römer!………“

Mich ärgert es auch ständig Barrieren vor die Nase geknallt zu kriegen und dann diesen süffisanten Unterton: Ich würde mit meiner CP alles entschuldigen. – Längst hole ich mir nur noch mein Essen und verräume es nachher nicht mehr. Ich bin nicht ein Dreikäsehoch, der von jungen Erwachsenen auf Leistung getrimmt werden soll: Trag, trag, schlepp, schlepp……… Wenn irgendwas, dann soll ich delegieren lernen.

Ein Gedanke zu „Auto fahren

  1. Guten Morgen, liebes Grünmonsterchen!

    Das ist ärgerlich, was Du schreibst, ich kann Dich gut verstehen! Du bist also noch immer im PZM,
    aber nicht mehr in der geschlossenen Abteilung, sehe ich das richtig? Und die Neuro-Untersuchungen werden ambulant in der Universitätsklinik in Bern gemacht, stimmt das auch?

    Zum Autofahren kommt ein Gedanke bei mir hoch – nur als eine Möglichkeit, Ratschläge kann ich Dir gar keine geben, nur Informationen. Ich habe einen über 80-jährigen Freund, der ist geistig total auf der Höhe, publiziert, ist in allen möglichen Gremien aktiv, usw., nur mit dem Gehen tut er sich schwer wegen einer Knie-OP. Dieser Freund hat sich jetzt aus bloßer Vernunft und aus Verantwortungsbewußtsein entschlossen, das Autofahren aufzugeben. Hätte er sich vorher nie vorstellen können, daß man auch ohne Auto mobil bleiben und selbstbestimmt unterwegs sein kann. Wie macht er das?

    Er hat einen Taxi-Nutzungsvertrag mit einer Taxi-Gesellschaft abgeschlossen, zu günstigen Preisen transportiert zu werden, wann immer er will. Die Abrechnung bekommt er einmal im Monat und er war überrascht, wie wenig das im Vergleich zu den eigenen Autokosten ist, wenn man alles in Betracht zieht, was der Betrieb eines Autos mit sich bringt. Er ist voll zufrieden (hat jetzt praktisch einen „Chauffeur“) und rechnerisch keine Mehrkosten.

    So, das Beispiel hinkt natürlich ein wenig, weil Du ja Deine Wohnwägen nicht aufgeben wirst, brauchst sie ja zum Wohnen, wenigstens vorübergehend, denke ich. Einen Taxi-Beförderungsvertrag abschließen kann man auch für eine Übergangszeit. Vielleicht erkundigst Du Dich einmal, ob es so etwas in CH auch gibt und wieviel das kosten würden. Dabei kannst Du auch Angebote bei mehreren Taxi-Betreibern einholen und das beste aussuchen. Vielleicht bist Du dann überrascht, wie angenehm so ein Arrangement sein kann.

    Herzlich grüßt Dich
    Blaumonsterchen!
    ❤️

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