Straffällig

Es hat Vorkommnisse in meinem Leben gegeben und instinktiv habe ich gespürt, dass sie nicht sauber sind. Ich habe das der Polizei gemeldet. Die hat nichts erreicht. Der von mir Beschuldigte hat mich stets ausgelacht. Ich habe meinem Anwalt unter mehreren Malen von der Sache erzählt. Er ist nicht aktiv geworden. Heute habe ich dem Rechtsdienst der Zeitschrift Beobachter angerufen und siehe da, Paragraph 62 des Obligationenrechts ist betroffen, ungerechtfertigte Bereicherung. Zudem sei abzuklären, ob Straffälligkeit auch betroffen sei. Vermutlich reicht die allfällige Straftat nicht für Gefängniss, aber es ist eine hübsche Vorstellung, dass dieser Mensch für seine Untaten die Quittung bekommt und ich bekomme eine hübsche Summe von meinem Geld zurück.

Solange ein  Mensch in der CH nicht verurteilt ist, gilt die Unschuldsvermutung.

Ein Gedanke zu „Straffällig

  1. Ich habe es erlebt, ich wusste es, ich habe monatelang versucht mich zu wehren und das völlig vergebens und jetzt stehe ich unter Schock. Die CH ist eine Bananenrepublik, es gibt zwar Gesetze aber die muss niemand einhalten bzw. es gibt gewisse Menschen, die können sich viel zu viel erlauben und es wird nicht geandet, obwohl es gesetzeswidrig ist. Die einzige Ausnahme hier sind die Offizialdelikte, Delikte, die der Staat automatisch ahnden muss, von sich aus und das Opfer nicht selbst aktiv werden muss. Der TäterInnenschutz ist wesentlich grösser als der Opferschutz.

    Wie immer in der CH gilt die Unschuldsvermutung solange ein Mensch nicht verurteilt ist.

    Allein dieser Satz geht mir extrem auf die Nerven. Natürlich darf nicht einem unschuldigen Menschen eine Straftat angehängt werden. Klar, da gehört Schutz hin. Aber wenn frau weiss, dass Person x so und so gehandelt hat, dann ist die Frage, ob es strafrechtlich relevant ist und ob die Tat bewiesen werden kann, so gut dokumentiert, dass ein Gericht im Sinne der Anklage entscheiden muss. Wie manche Straftat kann nicht so lückenlos bewiesen werden und der Straftäter kommt ungeschoren davon, obwohl er die Tat begangen hat. Das weiss das betroffene Opfer doch ganz genau.

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