Verzogen

Spix und ich, wir sind verzogen. Ihr kann ich es nachsehen, sie erzieht ihre erste Katzenmama, mir auch, Spix ist mein erstes Katzenbaby. Also bitte nicht nachmachen.

Wir vergnügen uns zusammen im Bett. Das Bett ist mindestens 60 cm höher als der Boden, ich erreiche es ganz easy und es ist kuschelig weich. Unter der Bettdecke mache ich auffällige Bewegungen und Spix geht auf Jagd. Manchmal  fasse ich eines ihrer Füsschen und das will sie natürlich zurück. Echt wild geworden zischt sie mich an und wenn ich keine Haue will, dann kusche ich lieber. Zum Dank dafür nimmt Spix Anlauf und hüpft mit allen vieren in meine Magengrube. Wenn ich Zeit habe, ziehe ich meine Magenmuskeln an, um den Fall abzufedern. Dann wird es langsam Zeit meine Zehen anzuknappern durch die Bettdecke und wenn Spix müde ist, hüpft sie weg, um nach kurzer Zeit von Vorne beginnen zu wollen.

In meiner Wohnung ist mein Bett unser Hüpfschloss.

Ein Gedanke zu „Verzogen

  1. Schön beschrieben, ich schmunzele . Als meine Nicky im gleichen Alter war, ging das genauso, und zwar jeden Morgen. Wie ein Trampolin hat sie mein Bett und mich benutzt. Ich kann behaupten, dass ich jahrelang nie aufgestanden bin, ohne vorher schon herzlich gelacht zu haben.
    Heute ist sie im 14. Lebensjahr. Da gibt es andere Freuden. Mitten in der Nacht aus der Kälte von draußen reinkommen, ganz behutsam unter die bettdecke schlüpfen und sich die kalten Pfötchen an Frauchens nackten Beinen zu wärmen.
    Wünsche Euch beiden einen schönen Tag
    Filippa1

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