Bescheuertes Lager

Etliche haben mir geschrieben, wie ich mir ein Möbellager vorstellen könnte. Dazu ist folgendes zu ergänzen:

  • Die Ware ist wertvoll, es handelt sich, wenn korrekt gearbeitet wurde, ausschliesslich um Stilmöbel, wertvolle Bilder, wertvolles Geschirr und ehemals wertvolle Teppiche, wertlose Ware wie Küchengeräte, Küchengeschirr etc. würde kein vernünftiger Mensch einlagern wollen. Daher sollte es sich nicht um irgendeinen Container als Lagerraum handeln, sondern um einen wohltemperierten Raum, der die kostbare Ware nicht beschädigt.
  • Rumhantiererei sollte absolut vermieden werden. Wenn jmd. sein Lager hinter diesem Lager hat, dann sollte das so zugänglich sein, dass nichts verrückt werden muss. Jede Bewegung schadet alten Möbeln und Kosbarkeiten.
  • Muss ich erwähnen, dass ich nicht gefragt wurde, was mir von der Ware meiner Eltern am Herzen liegt, was mich interessieren könnte, was ich gerne hätte? Natürlich nicht!!!!
  • Zu der Zeit als ich nach der Meinung meiner beiden Schwestern beim Räumen der Wohnung helfen sollte, hatte ich gerade meinen Cerebralparetischen Schub gehabt und kroch am Boden rum, weil mir niemand einen Rollstuhl gab. – Ja, genauso doof ist meine sog. Familie: Leistung fordern und fordern und leider, leider kann ich sie beim besten Willen nicht erbringen. Ich verrate ein völlig überraschendes, nigelnagelneues Geheimnis: Ich habe eine CP, Invaliditätsgrad 100%, leichte Hilflosigkeit, 26 Std. pro Monat Assistenz. – Kein Wunder bittet mich meine Hausärztin immer inständig einen grossen Bogen um diese Menschen zu machen, sie tun mir nicht gut.

Ein Gedanke zu „Bescheuertes Lager

  1. Gerade war ich mit Jonathan klettern. Zu meinem 100. Tag Rauchfreiheit habe ich mir geschenkt bis ganz oben die Routen zu klettern und nicht einige Meter darunter zu stoppen wie bisher.
    Wir haben zus. ein Getränk im Restaurant getrunken. Da kam die Sprache darauf, warum ich ihm immer das Geld vorschiesse, wenn er etwas für mich einkauft. Das hat glasklar mit Erlebnissen aus meiner Ursprungsfamilie zu tun. Nein, ich möchte nicht, dass jmd. von mir so schlecht behandelt wird, wie ich in meiner Kindheit und später von meiner Familie bis auf den heutigen Tag. Dieser Schrecken ist endlos. Meine eine Tochter hat die Nachfolge schon übernommen. Ich übertreibe also nicht.

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