Rauchfrei & Kognitive Verhaltenstherapie

Rauchfrei-info oder info-Rauchfrei, wie immer es offiziell heisst, behandelt seine Opfer nach Kognitiver Verhaltenstherapie.

Als ich erstmalig mit einem gravierenden Suchtproblem konfrontiert wurde, hatte ich Null Geld. Es war unheimlich schwierig, meine damals 4-köpfige Familie durchzubringen, mit grob gerechnet einem Pfarrgehalt. Ich hatte definitiv ein Riesenproblem. Ich ging zu Selbsthilfegruppen, den Anonymen Alkoholiker (AA) bzw. den Angehörigen der Anonymen Alkoholiker (Al-Anon). Wer mich nicht kennt, weiss nicht welche der beiden Gruppen ich besuchte.

Das spielt auch keine Rolle, das Programm ist dasselbe. Den Grundstein zu diesen Gruppen legten Bill und Bob.

Mein erstes grösstes Problem war, mich körperlich in solch eine Selbsthilfegruppe zu bewegen. Ich schämte mich zutiefst, runter bis Australien. Was ich über die Dauer von 10 Jahre lernte und mir erarbeiten durfte, ist mehr als Gold wert. Noch heute prägt dieses Gedankengut mein Denken. Vielleicht habe ich es sogar total verinnerlicht.

Und jetzt soll ich für mein Nikotinsuchtverhalten Kognitive Verhaltenstherapie lernen? Die implizierte Hierarche ist aus meiner Sicht unnötig. Die Einseitigkeit dieses Ansatzes befremdet mich. Mit meinen geringen, neurologischen Kenntnissen oder sind sie gross und umfassend, kann ich locker flockig aufzählen, wo dieser Ansatz zu kurz greift. Jeder Mensch ist mehr als sein Verhalten. Tabak wirkt im Gehirn und diese Wissenschaft nennt sich Neurologie.

Ein Gedanke zu „Rauchfrei & Kognitive Verhaltenstherapie

  1. Ich lache mich schlapp. Auf rauchfrei bin ich nicht mehr, Null Post und die Klickzahlen auf diesem, meinem Blog sinken augenscheinlich. – Pontius Pilatus lässt grüssen oder so.
    Bald gehört mein Blog wieder mir und den echt Interessierten.

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