Spix und Schiebetüren

Spix und Schiebetüren das ist nicht wirklich eine Liebesgeschichte. Natürlich haben wir zusammen den Weg raus aus meinem Block x-mal geübt. Irgendwann kommt für die kleinste Katze der grosse Tag: Nur bekleidet mit Chip geht es auf Entdeckungstour.

Wir haben uns schon darüber unterhalten, dass Spix Stockwerke nicht unterscheiden kann. Immer im Parterre will sie in „unsere“ Wohnung. Spix, beste aller Katzen, du mein Schmusibusi, wir wohnen im 5. Stock, genau, wir müssen Lift fahren.

Den neuen Freilauf feiere ich gezielt zu FussgängerInnens Randzeiten. Gestern um 16.00 Uhr war das Wetter mässig, nicht einladend zum Spazieren. Spix auf den Arm und im Parterre freigelassen. Soweit so gut. Spix geniesst es und ich leide. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit ist sie bereit zurückzukommen, nur diese beiden Schiebetüren, echt nun? Spix hineinzuscheuchen bringt nichts. Also geht die Eselin zuerst. Wer sagts denn, Kätzchen hat eine Schwäche für seinen eselshaften Futternapf.

Heute morgen früh, dasselbe Siel. Spix freut sich schon von weitem auf ihren Freigang und haut mir eine Kralle in meinen Finger. Ich lecke meine Wunde, danke Spix. Gegen 9.00 Uhr rufe ich nach Spix. Sie wartet schon auf mich, wenn da nicht diese….. genau, diese. Ich sehe meine Katze eingeklemmt und kann vor lauter Aufregung den Öffnungs- und Schliessvorgang nicht bedienen. Spix leidet mit.

In der Wohnung interessieren Spix die Leckereien überhaupt nicht. Kätzchen und ich sind total im Stressmodus.