Übergross

Als ich mein Kinderbuch schrub, schreibte ich total NT konform. Lektoriert, wie mein Buch ist, entspricht es der gesamten neuen dt. Rechtschreibung. Damals, als ich mich jung und doof benähmte, damals war Anpassung das A und O meiner vermeintlichen irdische Existunz.

Dieses Stadium habe ich längst hinter mir gelassen, ich kreiere Wortkombinationen, die für mich stimmig, für NTs verständlich sind und vom Duden ausgespuckt werden.

Rotschrift, Tränenausbrüche, Verzweiflungsattacken begleiten meine Formulierfreudigkeit. Gedichte zu versuchen, hat frau mir vehement in den kleinen Teenagerjahren abgewöhnt. Seit Jahren befreie ich mich von diesen Banden, die mich zu Boden zerren und da festzurren.

Trompetenstark schmettere ich meine Klangmusik in den Himmel. Ich will leben, auf meine Art, so wie mir der Schnabel gewachsen ist und nicht wie er verwachsen sein soll.

Über-gross= zu gross, über = ein Übermass von xyz

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Spix ungehorsam

Wie jeden Abend, sammle ich Spix ein, wenn sie gut gefüttert und wach ist. Sie kennt die Rituale, die ihren Nachtausgang einläuten. Königin Spix lässt sich zum Lift tragen, seit Wochen, es sind inzwischen bestimmt Monate draus geworden.

Ich, wohlerzogen von der Königin rufe den Lift, sie tritt auf meinem Arm in den Lift, ich drücke Türen schliessen und Erdgeschoss. Sobald die Lifttüre zu ist, setze ich Spix behutsam auf den Boden. Sie richtet sich stets an der Lifttüre so ein, dass sie beim kleinsten Spalt rauslaufen kann, in den nächtlichen Ausgang geht Königin Spix hocherhobenen Schwanzes. Ich Deppin grinse mir eins, weil die innere Schiebetür nicht auf das Volumen von Königin Spix ausgerichtet ist, Masse Deppin muss da antanzen. Die äussere Schiebetür kann Königin selbst öffnen, darauf ist sie megastolz und zischt immer in die gleiche Richtung ab.

Heute wartet dort mein Nachbar samt megakleinem Hund auf seinen Abendspaziergang. Wenige Sekunden trennen uns vor der Katastrophe. Die Gefahr einer ärgerlichen Katze für die Augen eines Hundes sind nicht zu unterschätzen. Ich bin überfordert, Spix habe ich für die Extremsituation nicht erzogen. Für alle NichtjuristInnen unter uns: ICH, ich allein bin haftbar für den Schaden, den meine Katze anrichtet.

Ich habe bei Spix Null Chance. Ich erwische sie nur am Schwanz, hochheben kann ich sie nicht. Der Hundebesitzer ist da wesentlich erfolgreicher, sein Hund liegt längst lammfromm auf seinem Schoss. Ich rüge Spix und entlasse sie ohne das übliche Vogelgezwitscher in die Nacht. Nein ist nein, weil nein, nein ist.

Finanziell vermag ich es schlicht nicht, mir und Spix ein besseres Zuhause zu bieten. X WohnungsnachbarInnen haben X verschiedene Bedürfnisse, Spix. Merk dir das, du dummes Babykätzchen. Nöööö……, realiter bist du nicht Königin, nur eine von vielen.

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Reisen so nimmer

Ich hatte damals einen Riesenaufwand betrieben, ich hatte ein für mich fernes Reiseziel. Wochenlang wälzte ich Karten, lernte Geographie auswendig, am Weg liegende Campingplätze, ferner oder näher, pickte eine Reisezeit, zu der ich zu damaliger Zeit nach Wahrscheinlichkeitsrechnung Null Depression haben würde und auf machte ich mich auf meine Reise. Die CH Route war mir einschlägig vertraut, bis zum Bodensee. A verlangt eine Vignette, die rechtzeitig zu besorgen war, die Bussen sollen unerwartet hoch sein. Dann fuhr ich, Gott weiss wo, in Berge, Chaletdörfer, schraubte mich hoch und hoch mit meinem kleinsten Wohnmobil, dem Skoda Roomster.

Wer reist, hat irdische Bedürfnisse, will Essen kaufen können, bloss wo? Die Dörfer zogen an mir vorbei, geschlossene Fensterläden, ich gewann den Eindruck von einer typischen Ferienregion. Wieviel Zeit war vergangen, war es der erste oder zweite Tag, als ich die Warenkette SPAR am Weg entdeckte: Aha potenzielle Nahrung.

In den Anfangstagen hatte ich einmal Lust auf einen heissen Kaffee, ausgeschenkt in irgendeinem Lokal. Nicht, kilometerlang kein Restaurant, Null Cafe, wo zum Teufel trinken Ös Kaffee? Meine Bremsen quietschten als ich an einer Bäckerei schon fast vorbeigerauscht war, in der CH würde das gleiche Ensemble Confiserie heissen: Theke mit Warenverkauf und einige Cafetischchen mit beliebiger Auswahl an Kaffee. Das war und ist der beste Kaffee, den ich in der Zeit bekommen und getrunken habe.

Irgendwann war ich in einem berühmten Bergort, in der CH zu vergleichen mit Gstaad, St. Moritz etc. ÖV kann ich nicht, mit dem Auto vorfahren war irgendwie nicht bekömmlich, die Distanz per Trottinett mit meiner damaligen Fitness, für die ich stets kämpfte, machbar. Ich habe nie Geographie gelernt, weil es mir Spass machen würde, sondern nur weil ich muss. Einkaufen, einkaufen in den eingebildeten, hochnäsigen Geschäften. In einem kaufte ich nichts, Nasenrümpfen meinerseits. In einem andern fand ich hochstehende Sportkleidung, männlich, die mir gefiel, die ich kaufte und noch heute gelegentlich für Sportaktivitäten einsetze.

Danach muss ich so fremdländisch gewieft geworden sein, dass ich für mich alles konnte. Irgendwann verliess ich meine vorbereitete Route und nahm eine Abkürzung. Meine Brust schwoll an um drei cm.

Ich hatte gelernt, mich in fremden Gelände auf meine Art zu bewegen.

Genau das werde ich gelegentlich wieder: Jonathan wird mir den Wohnwagen ankuppeln und dann macht er seine Ferien und ich die meinen, mit Joh!

Mein Ziel, die theolog. dt. Stadt zw. Schaffhausen und Bodensee. Auf CH-Seite kenne ich Schaffhausen und klar die Bodenseeregion, wo ich jahrelang arbeitete. Wie weit ich D-Gelände jenseits der Grenze kenne, weiss ich nicht mehr. Zu lang die Zeit, die seit meinem letzten Ausflug vergangen ist.*

Heute lerne ich keine Karte mehr, mache nur minimalistische Vorbereitungen, zu deutlich die Erinnerung an meinen damaligen Megaaufwand.

*Diese Pläne waren zu anspruchsvoll, realiter verliess ich die CH nicht, ich war schmerzverzerrt und hatte ein für mich wichtiges Medikament zuhause vergessen, dass ich mir notfallmässig neu organisieren musste.

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Kritik am System

Das System, ein Fürstentum, ein König- bzw. Kaiserreich haben immer Systemkritiker zu ertragen: Neuhochdeutsch genannt Wikileaks, WhistleblowerInnen, ältliches Deutsch: DissidentInnen, RegimekritikerInnen.

Frauen hatten dabei eine führende Rolle, Doppelband: EINE EIGENE GESCHICHTE, FRAUEN IN EUROPA, etc. Schweizer Verlagshaus Zürich, Bd 1, 1992.

Ein Nick aus A wollte mich, CH, mundtot machen. Echt jetzt? Mich? Wäre das machbar gewesen, hätte ich in meinem Leben nie zu sprechen begonnen. Mundtot sollte ich schon damals sein, je eher desto lieber.

Die Systemkritikerin zeichnet aus, dass sie sich nicht mundtot machen lässt, genau das nicht. Das ist systemimmanent.

In den Kommentaren konnte ich nachvollziehen, wie lange dieser Irrtum gewährt hat, ca. 18 Monate lang. 18 Monate reichen vollauf, um eine neue Fähigkeit zu erlernen. Ich hatte einen 18 Monate langen Atem und Ende letzter Woche hat sich klar und deutlich abgezeichnet, dass das Ende der Fahnenstange erreicht ist.

 

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Blick ist nicht dein Niveau

Wutgefühle sind normal. Menschen weisen sie unmittelbar, manchmal unbedingt darauf hin, dass was nicht stimmt.

Wer hat mich in meinen Leidensjahren eins zu eins stehts sinngebend begleitet? Mein Trompetenlehrer und meine Physiotherapeutin.

Vermutlich war ich so notgebeutelt, dass ich mich peu a peu meinem Trompetenlehrer auf einer Ebene öffnete, die sozial total inakzeptabel ist, für mich damals lebensrettend und überleben und leben wollte ich unbedingt, soweit ich überhaupt noch wollen konnte. Extrem spät erst hat er den Abstand eingefordert, der ihm zusteht und für mich zu dem Zeitpunkt respektvoll respektiert werden konnte. Mein Angebot war, dass ich die Kosten der durchaus möglichen Traumatas seinerseits übernehmen wolle. Er lehnte dankend ab. Er konnte die erfolgte, respektlose Nähe, die er zugelassen hatte, selbst schultern. Ich stelle mir vor, dass sie in Form von wunderbaren Tönen aus seiner Trompete geflossen sind, in all den Formationen in denen er weltweit musiziert.

Das Mittragen der Physiotherapeutin, mit ihr bin ich bis heute in Kontakt, war anderer Art, nicht minder wichtig für mich. Erstmalig und sensationell konnte ich mich mit ihr über meine kindliche Foltererfahrung austauschen. Mit der Kletterei, schenkte sie mir ein Hobby, das ich lange links liegen liess, erst als der Kurs in Gefahr stand abgesetzt zu werden, habe ich begonnen mitzumachen. Welch ein Gewinn für mich! Mit ihr habe ich sämtliche geforderten, körperlichen Vorbereitungen für meine Wanderung Gspaltenhornhütte vorgenommen. Sie hat an alle Eventualitäten gedacht, so dass ich sogar trotz Verletzung den Rückweg selbst bewältigen konnte, nachdem ich mir bei einem Sturz eine Bänderzerrung zugezogen hatte. Nö, nix Rettungsmannschaft, kein SOS-Alarm, obwohl ein Helikopterflug, der wär was, der fehlt noch in meiner Lebenserfahrung. Einen Abtransport auf einer von Menschen getragenen Bahre stelle ich mir eher unbequem vor, das brauche ich nicht erfahren zu haben. Rechtlich kommt der Helikopter nur dann zum Einsatz, wenn der unbequemere Abtransport der verletzten Person medizinisch nicht zumutbar ist. Nix Helikopter wegen einem simplen Armbruch. Heutige Menschen beissen oft nicht mehr auf die Zähne und können nicht einschätzen, ob ein medizinischer Banalfall diese oder jene Behandlung zur Folge hat. Ich zuerst lautet ihre bescheidene Devise.

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Lerneffekt subito

Zeitpunkt nach 2000, Tatort Bern, in der Zwischenzeit geschlossene Aussenstation einer Psychiatrie, Klientel: Verwahrlosung, Kleinkriminelle, ich, übrige, Notunterbringung, wenn die Krankenkasse den Aufenthalt in einer sog. Privatklinik nicht mehr bezahlt, in meinem Fall nach 3 Monaten, Unterbringung einfach, ungepflegt, unangemessen, abends wird Nahrung von der Pflege weggesperrt, teilweise machen verordnete Psychopharmakas zu hungrig, keine wache Nachtwache, die diensthabende Person schläft, sie muss von den PatientInnen geweckt werden, wenn was vorfällt, diensthabende Ärzteschaft Niveau AssistenzärztIn.

Da war ich wieder einmal an einem hübschen Ort gelandet, naiv und unbedarft, ich hatte etliches subito zu lernen, ich musste mich durchsetzen lernen unter für mich unsäglichen Bedingungen.

Untergebracht war ich in einem Zweierzimmer. Meinem Zimmergspänli ging es miserabel, tagelang, wochenlang konnte sie das Bett nicht verlassen, wurde dann irgendwann verlegt, ich hoffe für sie eine Verbesserung.

Die Nahrung wurde in einer winzigen Küche von der Pflege und den PatientInnen, ich schätze zw. 10 und 20 Personen zubereitet. Die vorhandene Ausrüstung schränkte die Menuauswahl massiv ein. Ich erinnere mich an Hungergefühle, ich kaufte mir gezuckerte Kondensmilch ein als Nahrungsergänzung.

In einem Zimmer wurde an kleinen Tischchen gegessen. Ein anderes Zimmer war unser sog. Wohnzimmer: Der TV flimmerte, das abwaschbare Sofa stand parallel zum TV, das Flimmern dadurch erträglich, ohne Kopfdrehung nur aus dem Augenwinkel erkennbar.

Eine Person war inkontinent, was wir alle mitlitten, eingenässte Hosen, hinten Kotspuren. Warum diese Person nicht eingewindelt wurde, entzieht sich meiner medizinischen Kenntnis. Subito lernte frau, wann bei der Pflege kund getan werden konnte, dass diese Patientin sich bitte frisch einkleiden solle.

Einmal ging ich wieder zum Stationszimmer. Meine Reklamation: Kotspuren. An die Antwort der Pflege werde ich mich wohl bis auf mein Totenbett erinnern, sie hatte eben nachgeschaut und nichts gesehen, die braunen Spuren waren ausnahmsweise andernorts einsehbar, nicht auf dem Po, sondern zwischen den Beinen!

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PZM-Posts irrelevant?

Gut gemeint ist bekanntlich das Gegenteil von gut.

  • Die CH praktiziert juristisch MEINUNGSFREIHEIT.
  • Wenn ich die CH Gesetze einhalte, kann ich über alles schreiben, sogar eine Suizidanleitung hier einstellen, wenn das denn legal wäre.
  • Der Rat war juristisch betrachtet nur eins: FALSCH.
  • Ich kann neben der juristischen andere Betrachtungsweisen abhandeln: Meinen Blog in dieser Form würde ich nie führen, wenn ich im ersten Arbeitsmarkt eine Berufsanstellung suchen würde, mein täglich Brot mit meinen Fähigkeiten verdienen müsste. Muss ich nicht, der Arbeitsmarkt hat mich vor 14 Jahren ausgespuckt. = Verantwortung für mich, dass zu tun, was meine LeidensgenossInnen im ersten Arbeitsmarkt aus begreiflichen, politisch nachvollziehbaren Gründen weder tun wollen noch können, das Risiko ist zu gross, der Weg unerträglich schmerzhaft.
  • Es gibt bestimmt Gesetze, nach denen ich meine Renten verwirken könnte. Die CH kennt IV-Detektive, die SVP hetzt seit Jahrzehnten, die IV entstand 1960, heute würde ein solches Sozialwerk nicht mehr auf die Beine gestellt, die Gesellschaft ist in verschiedene, sich bekämpfende Lager auseinandergebrochen, hinter den jeweiligen Fassaden herrschen starke Gefühle, auf der VerliererInnenseite die nackte Angst.

Es gibt sicher noch mehr Aspekte, für mich nicht wichtig, sie erscheinen nicht auf meinem Radar.

In dem Sinn beweist die oben erwähnte Sichtweise, dass nichts, aber auch gar nichts begriffen wurde von dem, was mir so innig am Herzen liegt.

Sachirrelevanter SMALTALK wird von mir mit eisernem Besen rausgekehrt, mein gegenwärtiger Lieblingskommentar, der gechasst wird: Ich habe dir eine PN gemailt.

  1. Diese weltbewegende Nachricht vervierfacht sich: Das Postfach heult laut auf: Du hast eine Email bekommen, wie in dem entzückenden Film von Meg Ryan und Tom Hanks.
  2. Die Glocke auf der Dashboard hier bekommt einen farbigen Punkt.
  3. Dort steht dann diese umwerfende Neuigkeit nochmals. Echt, in meiner Wahrnehmung ist das definitiv eine Überbewertung.
  4. Der vierte Punkt fehlt. Wen es interessiert, kann ihn selbst suchen gehen.
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Achtung Trigger

Da ich mit Wartungsarbeiten beschäftigt bin, finde ich mich irgendwann im Jahr 2018. Übliches Prozedere, die Polizei liefert mich ins PZM ein. Mein objektiver Fehler: Medikamenteneinnahme. Was das mit der Polizei zu tun haben könnte, entzieht sich höherer Logik. Nach meinem bescheidenen Wissensstand gibt nicht die Polizei Medikamente ab, sondern die Ärzteschaft.

Ich solle nicht motzen, sondern erkennen, ich sei in einem Spital, nämlich dem PZM gelandet, wer sowas sagt, der hat noch nie PZM Stationen P 46 und 47 am eigenen Leib erlebt.

Kommt irgendwer als BesucherIn oder Gast rein, ja sogar als ÄrztIn oder KESB, dann läuft ein extra für sie geschriebenes Theäterchen ab: Die PatientInnen sind nach Gesetz gestriegelt und gewaschen, nach eigenem Gusto gekleidet, wenn sie nur mit Kleidern auf dem Leib eingeliefert wurden, sind sie eingekleidet mit PZM Eigentum. Das ist auf der Innenseite etikettiert, äusserlich nicht zu unterscheiden von Privatkleidung. Auffällig viele gleichfarbige Crocs werden getragen. Auch sie PZM-Eigentum, denkbar einfach in der Handhabung, formmässig so unspezifisch, das praktisch jedeR reinschlüpfen kann und losmarschieren.

Als Betroffene zähle ich die RestriktionseingreiferInnen, die nach sog. medizinischer Indikation auf dem Flur aus dem Nichts auftauchen. Bloss zwei? Dumm gelaufen, nicht so schlimm. Ab vier Personen wird es beachtenswert. Bei mir bedeuten vier blaue Flecken an den Oberarmen, Isohaft etc.

Ein Gast kann bestimmt nichts mit der Bettenform in den Zimmern anfangen: Da gilt es zu unterscheiden Isomatratze bzw. Spitalbett.

Also in völlig harmlosen Erscheinungsbildchen geht die Ungeheuerlichkeit ab.

WelchEr PatientIn mag erzählen, was er bzw. sie alles erlitten hat?

Sogar die Zwangschemie wird so dosiert, dass die Betroffenen scheinbar einigermassen funktionieren. PatientInnen flüstern je nach Erscheinungsbild, können je nach Bewegungsmuster das Hauptmedikament benennen. Klar wird der Tremor untereinander verglichen, die Zitterhändchen ausgestreckt und die Tagesform verflucht bzw. gelobt: Heute kann ich einen Faden in eine Nadeln einfädeln oder ätsch heute überhaupt nicht.

Psychiatrie in der Form ist ein eigener Kosmos, ich habe ihn erlebt und erlitten, freiwillig mit mir nie.

Falsche Medieinnahme kann in 5 bis 10 Tagen medizinisch korrigiert werden. Im Januar hat mich die Polizei gepackt, am 4. Oktober schlief ich erstmalig in meiner eigenen Wohnung. Dazwischen Höchststress etc.

Klar sind in diesem Blog Texte, die unter Zwangsmassnahmen entstanden sind.

Für mich extrem wichtig, wenn ich wissen will und das will ich, wie funktionsfähig mein Kopf unter der Extrembelastung noch funktioniert.

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Wartungsarbeiten

Blau ist die Farbe des Himmels und blau ist die Farbe meines virtuellen Papierkorbs. Tja, da sitze ich an meiner Dashboard und bin die Königin in meinem eigenen Reich. Wo ich bisher geschwiegen habe, springt jetzt die Löschtaste automatisch an, 100 Kommentare allein heute, 20% der Gesamtzahl, sind in den Papierkorb gewandert. Nach meiner hier massgeblichen Meinung sagt das was über ihre Qualität aus.

Merke: MEIN BLOG IST KEINE PEEPSHOW, SONDERN BEHINDERTENPOLITISCHE SACHARBEIT AUF HÖCHSTEM NIVEAU.

Nichtjuristischen vielleicht unbekannt, um einen juristischen Fall zu erarbeiten braucht es Daten, Notizen, Sachinhalte, was geschah wann, wie, wo, wer war beteiligt, etc. etc. Diffuse Angaben a la mir wurde Unrecht getan, sind juristisch nicht verwertbar.

Ein roter Faden durch die sieben Jahre ist, ob z.B. medizinische Fehldiagnosen und Fehlbehandlungen einen Rechtsfall bilden, den ich vor Gericht so vertreten kann, dass ich GEWINNE.

Merke: In der CH gilt die MEINUNGSFREIHEIT. = Juristischer Fachbegriff

In dem Zus.hang ist es völlig irrelevant, ob Nicks zum Frühstück Rühreier oder Spiegeleier gegessen haben. = Löschtaste

Praxisbeispiel: Irgendwo hatte ich kommentiert, ein rauchfrei-info Nick, dessen Nick ich ausbuchstabiert hatte, sei eine dumme Nuss = persönliche Beleidigung= strafrechtlich relevant = geflogen. Es ist strafrechtlich völlig irrelevant, ob dieser Nick obermühsam ist oder nicht. Ich empfinde diese CH- Rechtslage stets als TäterInnenschutz. Hier in diesem Blog bin ich die Königin, die Blogbetreiberin und ich schlafe seelenruhig. Dass mir irgendein Nick eine Stafrechtlichkeit nachweisen und durchsetzen kann, ist praktisch inexistent. Mein eigenes Wissen trägt enorm weit und im Hintergrund…..siehe Links. Kaum ein Blog wird auf dem Niveau laufen, rein rechtlich.

Merke: Kein Nick hier auf dem Blog ist momentan rechtskundiger als ich.

Juristische Korrektheit ist definitiv ein Qualitätsmerkmal.


Bei unkorrekter Formulierung habe ich begonnen die Kommentare zu redigieren: XXX= Eingeschwärzt.

Mist brauche ich hier nicht, echt nicht. Praxisbeispiel: Ich bin unter Folter, formuliere das glasklar. Blauer Nick ursprünglich, Zitat …….guten Ärzte…… von mir eingeschwärzt gut. Die Ärzteschaft mag sein, was immer sie ist. Gut ist als Wort deplaziert: Das gute KZ…. ich kotze die letzten fünf Jahre meiner Nahrungsaufnahme auf einen Schlag!

Glasklar am Ziel vorbeikommentiert, nicht im Geringsten begriffen, wie brenzlig meine Folterlage ist und damals war.

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Ich helfe dir bei deinem Buch

Jungautorinnen sind eine geplagte Spezies. Es gibt Gesellschaftsschichten, in denen die Ankündigung, dass ein Buch geschrieben wird, eine Art Pawlowschen Reflex auslösen.

Eine unbedarfte Jungautorin mag in ihrer Naivität übersehen, dass ein unverhöffentliches Buch das ist, was für andere Leute ein frisches Gipfeli: Je frischer desto lieber und mal herzhaft reinbeissen. Dann beissen sie dann, diese selbsternannten HalbgöttInnen, verbeissen sich und kriegen Magenbrennen.

Nun, ihr GöttInnen in weiss oder welcher Farbe auch immer, im Internet findet sich alles nötige Wissen, in der Buchabteilung des Vertrauensbuchhändlers hat es bestimmt in Buchform eine Anleitung, notfalls auch in einer öffentlichen Bücherei zu ergattern, die Anleitung, wie schreibe und verlege ich mein Buch!

Ehrlich, wenn ich nach Rom reisen will, reise ich Richtung Süden und nicht Richtung Nordpol. So einfach ist das.

Meinen ersten Lektoren musste ich leider genau aus dem Grund entlassen: Haupt ist ein renomierter Verlag, aber seine Hauptausrichtung ist im Internet nachzulesen, was ich logischerweise tat und genau ein Buch hat er verlegt, das meinem ähnelt, was nicht in sein Sortiment passt und sich logischerweise nicht verkauft. Zu einem Frackkittel ziehe ich keine Jeans an. Geht nicht, geht überhaupt nicht.

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