Polytoxischer Sohn tot 2002/2003

Ich Depp bin in ein online- Meeting gegangen von Al-Anon. Heute habe ich mein Mittagessen zurückgegeben bzw, rausgekotzt und das kam so:

Irgendein Nick empfahl ne Komikersendung über Suizid. Ich habe meine wunderbaren frischen Spargeln vor den Läppi zurück auf den Teller…na ihr wisst schon.

Um die Jahrtausendwende war ich liiert mit einem berühmten AA der CH. Er hatte einen polytoxischen Sohn. Er ging nie zu Al-Anon, machte alles falsch, was ein Angehöriges falsch machen kann. Der Sohn starb. Genau einmal tat ich meine Meinung kund, damals über 10 Jahre im Programm. Mir wurde der Mund gestopft und ich schwieg. Gemessen an meiner Spontanreaktion heute, muss ich traumatisiert worden sein.

Lerne: Traumatisierte Menschen sind selbst im 12-Schritteprogramm nicht willkommen. Leider hilft Schweigen auch nichts. Meine Traumatherapie ist irre schnell, aber nicht so schnell. Ich muss traumatisiert auf dieser Welt leben, eine Weile noch und dann ist gut, dann kann ich meine Spargeln ungestört essen. Diesen Tag werden wir hier feiern, an dem ich mein Ziel erreicht habe!!!

Ein Gedanke zu „Polytoxischer Sohn tot 2002/2003

  1. Meine Liebe!

    Das ist keine erfreuliche Meldung, aber sie zeigt – und das ist das dennoch Erfreuliche daran – daß Du den Auslöser Deiner Reaktion erkannt hast und Dich nicht hinunterziehen läßt, nein, Du akzeptierst den Vorfall und schaust darüber hinweg in eine Zukunft, wo Du Deine Spargeln ungestört essen kannst. Ein Riesenfortschritt ist das! Du bist auf dem besten Weg …

    Herzliche Grüße
    Eliane

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