Die Welt theologisch und realiter

In der Bibel kann nachgelesen werden, wie die Menschheit die Welt ursprünglich verstand: Ein Kosmos hat er sich von Anfang an vorgestellt.

In unserer Zeitrechnung wurde bekannt, dass die Erde rund, eine Pflaume ist, ausgerichtet nach den Polen, unserem Trabanten, dem Mond, unserem Sonnensystem, unserer Galaxie, Milchstrasse.

Scheinbar ist die Bibel total unklug, weil alles so anders scheint, als sich Menschen vor mehr oder weniger 3000 Jahren vorgestellt haben.

Nicht verändert hat sich das menschliche Gehirn: Je nach neurologischer Beschaffenheit glauben Menschen an einen Gott oder nicht. – Vermutlich war das immer so!

Wäre der Mensch demütig und bescheiden, würde er erkennen, dass er genau das Resultat seiner biologischen Zufälligkeiten plus seiner Erfahrungen ist, immer eingebettet in die jeweilige örtliche Zeitgeschichte.

EuropäerInnen haben diese Demut vor Jahrhunderten verloren. Sie verstehen sich persönlich und national als den Bauchnabel der Welt.

Hochkulturen wie die Griechen und die Römer sind im Westen untergegangen. Gleiches steht unseren gegenwärtigen Strukturen bevor: Die Mehrheit muss und wird von der Geschichte verschluckt werden. Langfristig überleben wird das, was sich flexibel anpassen kann und in den kommenden Strukturen seine Eigenheit bewahrt. Balkan hat sich neu formiert, die ehemalige DDR ist jetzt in der Bundesrepublik aufgegangen. Ich kann keine gleiche Augenhöhe erkennen bei dem Vorgang: Der sich selbst als überlegen verstehende Westen hat diktiert, der ehemalige Osten war finanziell bankrott. Die durchaus teilweise überlegene DDR-Kultur wurde, ohne Rücksicht auf Verluste, platt gemacht*. Nobel muss die Welt zu Grund gehen! Gegenwärtiges D überzeugt mich, CH, überhaupt nicht wirtschaftlich. Immer wird behauptet, D sei wirtschaftlich sicher und stark aufgestellt. 1 Eurojob summt mein Gehirn. 1 Eurojob, wart ab, ob dich das nicht einholt zu deinen Lebzeiten.

Ich finde die modrne Arbeitsarmut, Harz IV, die Altersarmut in D brandgefährlich. D stösst grenzmässig an die CH, wie F, das mit innenpolitischen Unruhen zu kämpfen hat und I, das schon immer chaotisch war und dessen Bevölkerung unglaublich langmütig scheint. CH ist von drei seiten mit Pulverfässern umgeben, so meine neurologische Wahrnehmung. A ist nicht perfekt, scheint seine Probleme nicht im Griff zu haben,, sie scheinen strukturell nicht ausser Kontrolle. A scheint reich zu sein. Hoffentlich täusche ich mich nicht. Vielleicht ist A schlicht diskreter und plaudert in den Medien weniger aus.

*Ein Besuch des DDR-Museums in Berlin lohnt sich. In TV-Kanälen wird, vermutlich auf folkloristischem Niveau, DDR-Kultur ausgestrahlt. Noch hat es lebende ZeitgenossInnen, die berichten und erzählen können.