Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun

Herr, bitte vergib allen NTs, in der Regel wissen sie überhaupt nicht, was sie tun. Herr, vergib mir, wenn ich heute, gestern oder übermorgen keine Geduld mit ihnen habe, gehabt habe oder haben werde.

Ich habe das hier x-mal geschrieben, mit 20 Jahren hatte ich die Nase voll von den ewig gleichen Fragen, den ewig gleichen Observationen und den kaum varierenden Spontanheilungsversprechen der NTs, die mir über den Weg liefen.

Klar muss ich per definitionem Geduld haben, weil nur ich weiss und alle andern wissen nichts, können nichts wissen, das ist systemimmanent: NTs haben unsereins in ein Heim auf die grüne Wiese ausgelagert, im Hinterzimmerchen versteckt, verhungern lassen, im 2. WK bis zum Tod chemischen Versuchen unterworfen, nö, nicht nur dieses eine Volk wurde vergast, nö, nö, nö, – den grösten Blutzoll hat bestimmt D bezahlt, für mich stirbt die Armee nicht lieber als die sog. Zivilbevölkerung. Meine Rechnung: Gesamtbevölkerung eines Landes minus sämtliche Toten und Verletzten, auch Traumisierten etc., übrig gebliebene, einigermassen gesunde Bevölkerung = Verlust einer Nationalität in eimem schrecklichen Naturereignis bzw. in einem fremd- oder selbstverursachten Krieg. Historisch hat D nicht gewonnen. Viele NTs tun so, als ob das von Anfang an zu erwarten gewesen wäre. Ich habe viele Bücher gelesen, unsere heutige Geschichtsschreibung könnte völlig anders aussehen, um eine Haaresbreite, fehlende Frauenrekrutierung, darum hat D den Krieg nicht für sich entschieden* – kurz es ist noch nicht historisch gewachsen, dass unsereins begehrt Teil dieser Gesellschaft zu sein.

In der CH dürfen unsereins erst seit neulich Sex haben, du, Gott sollst verhindern, dass unsereins uns ungehindert fortpflanzen. Die IV ist finanziell eh am Anschlag, vorhersehbare NeukundInnen werden durch Hormone oder Mechanik vorverhütet. Unsereins kann sich eine Katze bzw. einen Hund zulegen, wenn das Bedürfnis nach Berührung besteht. Männer privilegiert wie immer, können Berührerinnen konsumieren.

Leider bin ich zu alt, um noch erleben zu können, dass unsereins geachtet und gleichberechtigt wird in unserer Gesellschaft. Es sind immer diese klitzekleinen Mistönchen, ganz schreiend laut zu vernehmen, wenn ich Kontakt mit NTs aufnehme.

Herr, vergib mir, ich bin so müde geworden, wie Jona will ich nur noch meine Ruhe haben.

AMEN. (= Hebräisch: Ich bestätige es, gebräuchlich in meiner Kirche an passender Stelle)

 

* Ich verweise z. B. auf die Biographien von de Gaulle, Brandt und Schmidt. Junge Männer im befeindeten Lager, involviert als Armeeangehörige in den Kriegen WK I und II. Sie wurden später Staatsführer in ihren jeweiligen Ländern. – Alle drei haben zwei WKs übelebt. Viele sicher ebenso begabte Grosspolitiker sind umgekommen, resp. so verletzt worden, dass ihnen eine grosse Politikerkarriere verwehrt war. Glück-Unglück? Wer, bitte wer ist seines Glückes eigener Schmied? – Arrogant diese Einstellung der vom Schicksal Verschonten. Bewusst lasse ich Gott aus dem Spiel: Kriege, ja sogar sog. Naturkatastrophen sind menschgemacht. Der Mensch muss in Ordnung bringen, was seine Dummheit verursacht hat. Gott ist anderweitig voll beschäftigt.