Immer heftiger

Meine Traumatherapie scheint so zu laufen, dass ein Haufen oder Berg abgetragen werden muss. So langsam dringe ich vor zum Grund. Jede Stdunde wird ein oder werden mehrere Traumas bzw. Traumatas verarbeitet. Auffällig der Stellenwert der Psychiatrie, des PZMs. Vier, geschlagene vier Stunden lang haben wir an dem traumatisierenden, leidiglichen Thema verarbeitet. Es ist für mich besonders qualvoll, dass ich in der Psychiatrie nicht Hilfe erfahren habe, die Nichtbehandlung nicht wertneutral war, sondern ich wurde masslos traumatisiert und retraumatisiert. Statt irgendeine Form von Verbesserung war ich ununterbrochen Grossstress unterworfen, war mir bewusst, dass ich Hilfe brauchte, nicht irgendeine sondern die Richtige.

Normal ist, dass ein Thema und sei es noch so schlimm in einer Traumatherapiestd. verarbeitet werden kann. Ich habe an mir seit 41 Jahren gearbeitet, vergleichbar einem wunderschönen Hausbau ohne Fundament. In der Traumatherapie baue ich mein Fundament und das Haus ist schon da. Kein Fitzelchen meiner Arbeit geht verloren, sie taugt allerdings nichts ohne Fundament.

Schon jetzt fühle ich mich und gelte ich als stabil. Noch einige tiefschürfende Stunden Behandlung und meine Seele kommt klar, hat das Schlimme verarbeiten und das Schöne kommt bereits von selbst in mein Leben.