Nicht DIS

Ohne Medizin studiert zu haben, muss ich bekanntlich meine eigene Ärztin sein. Wegen einem an sich läppischen Flashback habe ich mich in Traumabehandlung begeben. Offensichtlich wusste ich unterbewusst genau, dass Traumatas mein eigentliches Problem sind und waren.

In der Privatpsychiatrie Wyss, Münchenbuchsee, CH, sprach ich vor über einem Jahrzehnt erstmalig von meinen Foltererfahrungen als Kleinkind, ab zwei Jahren alt, in der täglichen Physiotherapie, aktive Person meine Erzeugerin. – Sorry, dieses andere, übliche Wort kann ich schon längst nicht mehr denken noch schreiben.

Eine Mutter, eine Mama, ist nach meinem Verständnis dem Wohl ihres Kindes verpflichtet und nicht ihrem eigenen Ehrgeiz verhaftet, dieses Mädchen sozial gewinnbringend und millionenschwer zu verheiraten.

Okay, die Physiotherapeutin damals in der Klinik Wyss tat, was alle Menschen bisher in meinem Leben getan hatten, sie stopfte mir den Mund für über ein Jahrzehnt. Ich tat etwas für mich Ungewöhnliches, ich behielt meine Meinung über mich klammheimlich bei und distanzierte mich innerlich von ihrem Problem, dass Physio IMMER gut ist. Physio ist meine Folter, ich wurde auf meine beiden Füsse gepeitscht, Rollstuhl war keine Option und hinter all meinen wunderhübschen Bewegungen fehlt die Kraft, die Kraft und nochmals die Kraft.

Als Fussgängerin werde ich voll logisch nicht als behindert wahrgenommen, was sogar RollstuhlfahrerInnen ebenso geschehen kann: Intelligenz und die Möglichkeit sich zu formulieren und weg ist jede körperliche Behinderung oder war da noch was?

Ich spalte mich, wenn es mir zuviel wird oder wurde, ich bin dann dieser Stein im Flussbett und das Wasser zieht über mich hinweg. Diese Möglichkeit habe ich zu passender und unpassender Gelegenheit. Aber ich bin nie „WIR“.

Dafür habe ich weitläufige Gedächtnislücken, so riesig, dass ich inzwischen Termine regelmässig verpasse. Das kostet mich ein Schweinegeld und natürlich fehlen mir dann die schmerzlindernden Therapien oder ich war nicht beim Coiffeur. Nutzlose Termine, wie bei Banken, weigere ich mich einzugehen. Wenn ich ein Konto eröffnen will, dann will ich keinen Vortrag über die Funktionsweise der betroffenen Bank, ich will ein Konto und eine Karte oder mehrere, um Geld, mein Geld abheben zu können, meine Haushaltung finanzieren zu können.

In der CH gibt es einen irren Bankentrend: Die Bankschalter werden aufgehoben, die KundInnen müssen alles selbst am Bankomaten erledigen, der gefühlt alle paar Monate seine Geldspuckgepflogenheiten ändert. Neulich stand ich mit 20er Noten für 800.-SFr. da, ich konnte das Notenbündel kaum aus dem Ausgabenschlitz entfernen, ein andermal mit einer 1000er Note, die ist gut, um gerahmt zu werden, ein Zahlungsmittel für den Alltag stellt sie schon lange nicht mehr dar. Ich schätze etwa seit 20-30 Jahren nicht mehr. Früher konnte frau damit einen Kaugummi kaufen. Tempi passati.

Ich gehe davon aus, dass sich die betroffenen Banken damit über kurz oder lang an die Wand fahren: In der CH gibt es eine zu grosse, unmittelbar bevorstehend zu alte Genaration, die Babyboomer der 50er Jahren und etwas früher. Da macht sich das Alter bemerkbar und bald einmal auch Alterdemenz und je aussschliessender sich Banken gebärden, desto weniger Kundschaft werden sie haben und die ist in dem Fall nicht nur arm. Die CH hat eine grosse Bankentradition, die Banker haben kaum noch weisse Westen und Banken werden mit zuverlässiger Regelmässigkeit aus reiner Tollerei an die Wand gefahren. Gut beraten ist, wer da im falschen Moment nicht auf der falschen Bank seine Konten hat. Weil das Geld, das ist dann futsch. Die Reglementierung schreitet voran, die Banker bleiben sich selbst treu, zu oft verantwortungslos.

Also, viele bin ich nicht, aber zu DIS gehören am Rande auch Gedächtnisfehlleistungen und die kenne ich aus dem ff. DIS ist komplizierter, aber an irgendeinem Punkt der Heilung kann es um Traumatas gehen und die Heilmethode kann EMDR sein. EMDR habe ich seit Ende Oktober 2018 als Behandlung für meine Traumatas. EMDR und PITT helfen mir sehr, mein lebenswertes Leben wiederzufinden.