Verteidigte Unschuld

Die vermutlich kantonale Stelle, Ombudsstelle Spitalwesen, weigert sich, mir meine Stellungnahme in juristisch korrekte Sprache zu übersetzen. Zu brisant ist wohl der Inhalt meiner Stellungnahme in der dritten Person. In der Stellungnahme musste ich mich von mir etwas distanzieren, weil erlebte Folter, körperliche, Isolationshaft und Zwangschemie sehr schwer auszuhalten ist.

Was ich als Papier bekam, war ein Wischiwaschi nach meinem Verständnis, das damit begann, dass ich im Jahr xy als traumatisiert von einer Fachperson diagnostiziert worden sei.

Das ist eine unfromme Lüge. KeineR niemand, weder Fachperson noch Laie hat mir empfohlen mich gegen Traumatas behandeln zu lassen. Ich habe viel zu lange allen andern geglaubt und vertraut, dass sie besser als ich, die betroffene Person, wissen würden, was mir fehle.

Tja, dann wurde meine Gesamtsituation unerträglich, ich und meine Wohnung waren zum Schluss verwahrlost. Noch heute, zwei Jahre später ermüde ich extrem rasch, mein Gedächtnis ist unanständig lückenhaft und ich kämpfe, um die einfachsten Alltäglichkeiten: Ernährung und Körperpflege. Für mich der ganz normale Irrsinn meines Lebens.

Die Ombudsstelle verwickelt mich nun in einen Mailaustausch, in dem sie nicht zugeben will, dass meine Stellungnahme verwässert wurde, dafür werden mir hirnverletzte Eigenschaften als neurotypisch korrigierbar untergejubelt. Diesen Irrwitz haben sämtliche von mir betroffenen Psychiatrien, PsychologInnen und PsychiaterInnen gemacht, dazu gibt es neurlogische Stellungnahmen, die sich genau mit dem Phänomen befassen: Meine Hirnverletzung wird nicht akzeptiert, dafür werden von meinem Kopf neurotypische Verhaltensweisen, also 100% der normalen Leistung verlangt. Fehlanzeige, einfach nur Fehlanzeige, dafür davon viel.