Begrenztheit menschlicher Gesetze

Vielleicht habe ich ein Äuglein für skurille Vorkommnisse: Heute (= Link zum Artikel über die Pfauen) findet sich in der Online-Medienlandschaft dieser putzige Artikel. – Vielleicht sollte ich mich ab sofort Pfauin nennen, Verständnis haben, dass die Wildtiere Rehe z.B. keine Kosten verursachen, weil ohne BesitzerIn und für die unzumutbaren, gesetzlich vorgesehenen, aber total überflüssigen Polizeieinsätze Verständnis heucheln. Sollen die PolizistInnen doch froh sein, dass sie bei Dienst nach Vorschrift sich mit hübschen PfauInnen befassen dürfen. Das würde ich in ihrem Fall dem regelmässigen Einsatz vor der Berner Reitschule definitiv vorziehen. Statt sich über die ferienmässige Abwechslung zu freuen, will die Polizei den Pfauenbesitzer in den finanziellen Ruin treiben.

Früher, früher haben die Menschen zuerst gedacht und überlegt, bevor sie aktiv wurden. Es bräuchte von der betroffenen Polizei nicht viel ZIVILCOURAGE, um die Pfauen liebevoll und verhältnismässig im Auge zu behalten und sie vor dem Kochtopf zu bewahren.

Die Polizei, dein Freund und Helfer, hilft keiner Katze aus der Gefahrenzone, aber eine Pfauin ist ja auch keine Hauskatze, sondern eben ein Wildtier.

Falls dieser Artikel keine Zeitungsente und kein Aprilscherz ist, dann kann ich heute den ganzen Tag Tränen lachen, wenn es der Staat CH so sieht, wie beschrieben, bzw. die kantonale Gesetzgebung des Thurgaus, ein Kanton, in dem ich gewohnt habe, vorsieht.

Gesetze, die gesamte Staatsform und -organisation ist Menschenwerk, deshalb fehler- und lückenhaft und überhaupt nicht vom Himmel gefallen.Vielerorts bedarf es dringend der Verbesserung.

 

Aufruf an sämtliche, betroffenen AutofahrerInnen. Diese Katze bitte nicht überfahren, obwohl im Gesetz so vorgesehen.