Über wieort

Autorin

Unerwünschter Schutz

Da ich mich im rauchfreiforum hauptsächlich mit mir unterhalten habe und das Copyright meiner Texte definitiv bei mir liegt, will ich die Datei auf meinem Läppi speichern. Da habe ich nicht mit der dt, Gründlichkeit gerechnet. Der dt. Staat arbeitet im Backoffice gründlicher als andere bekannte dt. Foren: Unlesbare Dateien sammeln sich auf meinem Läppi, die ich sogleich wieder lösche.

Ich mache dem dt, Staat die lange Nase: Gegen Fotografieren sind sie machtlos. Auch Drucken ist möglich, allerdings jede Seite einzeln. Das ist echt lästig, aber durchaus machbar.

Also ich bin im Besitz eines Rohmanuskripts“Tagebuch einer nikotinfreien Raucherin“ oder so ähnlich. 🙂 Wer hat Verwendung?!

Grosse Änderung

Ich will rauchfrei werden und schaffe es seit Jahresende mit dem Rauchfreiforum nicht. Im Gegenteil ich rauche immer mehr. Das ist frustierend. Natürlich habe ich den Fehler zuerst monatelang bei mir gesucht. Fehlanzeige: Ich habe 3-4 Rauchstopps vergleichsweise locker geschafft, ich habe im Mai oder Juni wieder Trompetenstd. und das verträgt sich schlecht mit meiner Raucherei.

In den letzten Tagen bin ich zu der Einsicht gekommen, dass der Fehler nicht bei mir, sondern bei dem Forum liegt. Der Ansatz kognitive Verhaltenstherapie ist lächerlich seicht und daran ist KEIN Vorbeikommen. Ich habe den Faden: Ds Cabriolet motzt. Auch wenn ich mich über weite Strecken selbst tröste, gibt es zu oft Störungen von Mitnicks. Im Hintergrund liefen PNs von einem jetztigen Lotsen Michael, früher Privatnick michello. Der kann viel, denkt gut, aber seine Möglichkeiten Texte zu VERSTEHEN sind megabeschränkt. Er kann mit REINEN Rauchproblemen umgehen, die er als schlechte Gewohnheiten auffasst und nach dieser Doktrin reagiert er. Dann ist definitiv Schluss mit lustig, obwohl er von seinem Beruf her mehr mitbringen sollte, finde ich. Totale Fehlanzeige.

Ich habe mich nun nach andere Rauchstoppforen umgesehen, auch im englischen Spachraum, weil Amis schlicht eine andere Lebenseinstellung haben. Es hat viele, ich bin nicht klug geworden und jetzt wäre ich in einem AA Al-Anon Chat, der aufbauend und motivierend ist, einfach so, wie ich es von einem Suchtprogramm, das seinen Namen verdient, gewohnt bin. Heute Morgen bin ich total rausgeflogen, Internettechnik, und ich komme NICHT wieder rein. Am Montag werde ich den Fall mit Jonathan bemurmeln, wenn mir in der Zwischenzeit nicht der Freund Zufall hilft.

Mal gucken, ob mir diese für mich grosse Veränderung weiterhilft. Ich hoffe es ganz fest.

Ich kann mir nicht erklären oder noch nicht ganz, warum ich immer denke, alle andern hätten Recht und ich sei der Löl im Umzug. Wenn ich dieses Verhalten schneller stoppen könnte, hätte ich weniger Ärger in meinem Leben: Ich sollte mich auf mein Küchenstühlchen setzen können und klar definieren: Das ist nicht meins…….und tschüss.

Intellektuell weiss ich, dass viele Menschen für mich zu einfach funktionieren, aber dann denke ich sofort: Sei nicht überheblich, nimm sie an der Hand. – Das klappt kaum je und ist extrem aufwändig. Menschen fühlen sich gut in ihrem Sosein, das ist praktisch ein Naturgesetz. Al-Anon: Ich kann nur mich selbst ändern. Andere Menschen kann ich nicht ändern.

Ausbruch zum letzten?

Mich beschäftigt in Gedanken mein zweites Kind, ein wunderbarer Mensch, der vom Leben verarscht wurde: Hochbegabung ist in der CH eine Behinderung und logischerweise enden viele hochbegabte, junge Menschen in der Invalidenversicherung, weil sie eben hochbegabt sind.

Was bin ich rumgerannt, um genau das zu verhindern, wie bin ich unsäglich flach auf dem Bauch gelandet: Mein Kind ist wie ich IV. Da es erwachsen ist, bin ich seit Menschengedenken von jeder Information abgeschnitten, noch habe ich Kontakt zu ihr.

Trotzdem reisst mir der Gedanke, dass mein junges Kind IV sein muss, mein Herz aus meinem Leib. Also, was kann ich tun? Sämtliche Personen, die sich für sein Wohlergehen interessieren, sind beleidigt, gedemütigt, kleingemacht worden und haben sich zurückgezogen. Gerade hatte ich ein Tel. mit dem Kindsvater, Ende Jahr 80 Jahre alt. Wir wollen ihn nochmals versuchen, diesen Ausbruch aus der Gefangenschaft, wir wollen nochmals den Behörden gegenüber festhalten, dass unser begabtes Kind ein Recht auf ein NORMALES Leben in der CH hat. Ob es unser letzter Versuch ist?!

Eckelerregend II

Die Aufgabe in meiner Wohnung ist klar, das Geschirr des WoWa in Ordnung bringen. Frau dachte logisch und dumm: Kein Problem, ich werf das Zeug in die Abwaschmaschine und gut ist. Alles ungut: Campinggeschirr ist nicht unbedingt abwaschmaschinentauglich, auf einem Campingplatz wasche ich von Hand ab. Geschirr, v.a. Besteck WoWa Wohnung unterscheidet sich nicht immer. Bewegungstechnisch habe ich beiderorts das gleiche Besteck, die gleichen Tassen, die gleichen Werkzeuge und teilweise Pfannen. Einiges habe ich erledigen können, eine Tasche Geschirr ist sauber.

Meine Küche sieht aus wie Schwein und ich kann nicht noch Umweltschutz berücksichtigen: Das Campingbesteck und etwas Geschirr lasse ich separat per Abwaschmaschine abwaschen. Der neue Schwamm ist dunkelbraun, der fliegt in den Müll und evtl. muss ich die neue Abwaschbürste auch hinterherwerfen.

Die blechenen Vorratsdosen warten der Behandlung. Die muss ich von Hand abwaschen. Ich habe keine Ahnung, wie schnell ich das schaffe. Kurz ich bin logistisch überfordert.

Ekelererregend

Heute gingen Jonathan und ich in meinen grossen Wohnwagen. Das Bettzeug hatte ich abgezogen und gewaschen.

Ekelerregend, was wir sonst vorfanden. Den Kühlschrank konnten wir nicht öffnen, die Türe klemmt. Rein theoretisch sollte der gereinigt sein, wie der ganze WoWa, Denkste. Da habe ich Firmen bezahlt, die mich genossen haben. Im Badezimmer steht die Duschwanne vor Dreck. So habe ich den WoWa garantiert nicht verlassen. Von mir ist eine Beige schmutziges Geschirr, stehend vor Dreck, Lagerung über 5/4 Jahre. Das hat mir keine der Firmen verraten. Von Gümligen zu mir ist wesentlich näher als von Thörishaus zu mir. Wir haben das Geschirrbecken und teilweise den Putzeimer gefüllt, hier habe ich eine Abwaschmaschine. Besonders neckisch sofortlöslicher Kaffee, der sich zu einer gummiartigen, betonenen Masse am Boden es Frühstückbechers gesammelt hat. Vielleicht sollte ich den zum erstbesten Zahnarzt bringen, damit er bohren kann.

Schwierig das Besteck, weil nicht zu unterscheiden von dem in meiner Wohnung. Vielleicht wasche ich das von Hand ab, um nicht in Zählschwierigkeiten zu kommen.

Von meiner einen Laterne fehlt bisher der Deckel. Wenn wir den nicht finden, werfe ich sie weg. Sie ist ganz Wintercamping für die Weihnachtsbeleuchtung gedacht. Ein selbstgemachtes Steinmosaik, ein Hitzeuntersatz, ist total kaputt. Ein anderes hat Spuren von Flüssigkeit, rostrot, vielleicht sogar eingebrannt. Ob das noch zu retten ist?

Es ist eins behindert und auf Hilfe angewiesen zu sein. Es ist ein Zweites, wenn Menschen das so geflissentlich übersehen, dass ich doppelt behindert bin.

Ich danke Gott auf den Knien, habe ich gerade Jonathan und ermutigt er mich und bleibt ruhig, wenn mir meine Behinderung schwer aufliegt. Ab und zu rauchen wir eins. So ganz rauchfrei bin ich nicht, nur ziemlich. Das reicht mir für den Moment. Jonathan geht anfangs oder Ende August studieren. Mit neuer Assistenz rauche ich nicht, aber Jonathan und ich hatten und haben selige Rauchmomente. Da können die militanten NichtraucherInnen erzählen was sie wollen. Zus. rauchen ist ein gesellschaftlicher Spass.

Jungbrunnen

Ich bin wohl in einen Jungbrunnen geplumpst. Wie sonst lässt sich erklären, dass ich in den letzten Wochen Fähigkeiten zurückerlangt habe? Zuerst kam die Fähigkeit ab und zu meine Zähne zu putzen. Wie habe ich jahrelang darunter gelitten, meine Zähne kaum mehr putzen zu können! Dann habe ich vor einigen Tagen wieder begonnen mich ein wenig zu schminken. Ich geniesse all die Komplimente, die ich dafür einheimse. Heute habe ich mir ein vernünftiges Bügeleisen gekauft, weil ich solange stehen kann am Bügelbrett, um zu bügeln. Natürlich muss ich Pause machen, aber Aufwand und Ertrag stimmen. Meine selbstzustrickenden Socken wachsen wieder, noch zögerlich, aber sie wachsen. Dann der grosse Hammer:

Heute in der Traumatherapie haben wir das Thema „Spazieren können“ verarbeitet. Sofort kam an den Tag, dass mich meine Mutter von kleinster Kindheit an zur Eile gedrängt hat, ich war zu Fuss zu langsam, auf den Dreirädern zu langsam, auf meinem Zweirad, das ich mit 7 Jahren bekam, damals eine aufsehenerregende Einzigartigkeit noch immer ein Bremsklotz. Also traue ich mich noch mit 60 Jahren auf keinen Spaziergang alleine, bis heute. Nach der Therapie, als es langsam dunkel wurde, bin ich zu den Schrebergärten spaziert und habe mir in aller Ruhe die Frühlingsblumen angeschaut. Tulpen sind erst wenige am Blühen. In der Anlage habe ich einen Mann getroffen und mit dem geschwatzt. Die Unebenheit der Weglein war anspruchsvoll aber machbar, auf einem kurzen Stück musste ich mich mit dem Rücken gegen einen in den Weg ragenden Tujahag stemmen, auch das schaffte ich ohne umkehren zu müssen. In vollständiger Dunkelheit lief ich zurück, rief Spix, quatschte mit einer Frau, die Spix Miauen hörte und kehrte beglückt in meine Wohnung zurück.

Spazierwelt ich komme. Ich habe sogar einen Plan wie ich eine Bergwiese alleine anschauen gehen kann, ohne jemanden anbetteln zu müssen, mitzukommen! Freiheit willkommen in meinem Leben.

Tremor und ähnliches

Die Medikamente, die ich zu nehmen gezwungen wurde, erhöhen die Spastizität. Das ist besonders erfreulich, wenn der Suppenlöffel statt den Mund das Ohr trifft. Meine beiden Ohren löffeln in der Zwischenzeit mit heller Begeisterung Suppe.

Ich habe ein Medikament total abgesetzt und beim Zweiten bin ich dran. Gott sei Dank geht der Tremor zurück und ich dachte super. Ich sollte nicht immer so viel denken.

Heute ging ich zu Fuss einkaufen. WC-Papier und Haushaltspapier sind Aktion und ich dachte – ne, nicht schon wieder – ich hol mir je ein Pack. Ich meinte 24 Rollen WC-Papier, realiter sind es 32, und 6 Rollen Haushaltspapier zu kaufen. Schon auf dem Rückweg waren mir die Einkäufe schwer. Ich überredete mich zu maschieren und nicht zu pausieren.

Alles bestens und versorgt und meine Hände schlottern sich nun nach alter Manier durch den Tag. – Keine Ahnung wie lange die WC-Papier Erholungszeit dauert. 🙂

Ich trink jetzt mit dem rechten Ohr Kaffee und er schmeckt. Nach dem Suff pudert mein Öhrchen sein Näschen.

Gestorben werden

Eine Freundin eines Kletterkollegens hat Suizid gemacht. Das kam nach der letzten Kletterstunde auf den Tisch. Natürlich wühlt mich eine solche Nachricht auf. Ein Mensch musste aus purer Not sein Leben beenden, Depression sei Undank, Klinik sei Undank und PsychiaterInnen bzw. PsychologInnen sei Undank, die weder fähig noch bereit sind traumatisierte Menschen als traumatisiert zu diagnostizieren und sie in eine Traumatherapie zu empfehlen.

Nur durch die Verarbeitung der Traumatas verringert sich der Leidensdruck wirklich und nachhaltig. Depression ist eine Folgeerkrankung einer Traumatisierung. In der Zwischenzeit frage ich mich, ob es Depressionen ohne Traumatas gibt oder ob nicht jedeR Depressive Traumatas erlebt hat.

Durch Traumatherapie kann depressiven Menschen geholfen werden. Das Wissen ist vorhanden, es steht zur Verfügung, leider wird es in der CH nicht gemacht und die Folge ist, dass Menschen sterben müssen, gestorben werden.

In der CH distanzieren sich die meisten Menschen von Menschen, die Suizid gemacht haben, wie wenn es sich um eine ansteckende Krankheit handeln würde. Noch ein Unrecht dazu: Der depressive Mensch hat zu Lebzeiten nicht die Hilfe bekommen, die er gebraucht hätte und nach seinem Tod wird er auf Distanz gehalten, weil Menschen Angst vor Suizid haben. Wahrlich eine tragische Sachlage im klassischen Sinn des Wortes tragisch, Tragödie. Mich macht das nur traurig: Der Tod ist sinnlos und wegen dem System nicht zu vermeiden. Ich weigere mich und distanziere mich Suizide als persönliches Versagen der Betroffenen oder Angehörigen anzuschauen. Aber die Medizin, die hat eine Verantwortung, die sie nicht wahrnimmt und die CH als Staat, ich erinnere z.B. an die KESB u. ä..

Vorzittern

Am Wochenende sind die ersten zwei Wochen Medikamentenreduktion um. Da kann ich mir überlegen, ob ich weiter zurückfahren will. Im Internet steht eine reduzierte Dosierung zwischen einer und sechs Wochen einhalten. Das ist eine sehr ungenaue Beschreibung. Ich rechne, dass ich anfänglich rascher vorwärts gehen kann und dann verlangsamen will und muss.

Ich werde auch meine Reisepläne berücksichtigen wollen: Jetzt und in 14 Tagen ist okay und dann werde ich warten, bis ich von meinem Kurzausflug nach Hamburg zurück bin. Reisen und Medis Zurückfahren passt nicht zusammen.

Es ist eine unmögliche Situation: Wenn ich eine Veränderung will, wird jedermann klatschen, wenn es klappt. Dann haben es alle zum Voraus gewusst. Klappt es nicht, habe ich Schwierigkeiten, dann hat es jedeR zum Voraus gewusst und hätte mir abgeraten, meine Medikamente zu reduzieren. Mich interessiert meine Lebensqualität. Jedes Medikament hat sog. erwünschte und unerwünschte Wirkungen. Noch nie hat irgendein Medikament meine schwersten Depressionen erleichtert. Im Internet kann frau nachlesen, dass Medikamente Null erwünschte Wirkung haben können. Dann kämpft frau nur mit den unerwünschten Wirkungen. Unnötig zu erwähnen, dass die ÄrztInnen, die die jeweiligen Medis verschrieben haben, sich nie äussern zu deren Nichtwirksamkeit.

Das Zweite was die behandelnden ÄrztInnen wollten, ist mich ruhig stellen. Durch die Traumatisierungen bin ich extrem reizbar, unruhig und ständig auf 180. Dagegen hilft Traumaverarbeitung. Medikamente, die ruhigstellen, bewirken, dass ich nur noch weiter traumatisiert werden kann und ruhig gestellt, wie ich bin, mich nicht wehren kann.  Logisch will ich diese künstliche Unterdrückung ganz weg oder so reduzieren, dass ich vielleicht noch Spuren dieses Medikaments in mir habe, es aber nicht mehr meinen Charakter beeinflusst. Ruhig werde ich nicht durch Medikamente, sondern durch die Verarbeitung des Erlebten. Die meisten sog. Fachleute, ganz gleich ob PsychiaterIn oder PsychologIn haben davon keine Ahnung und würden ihr Nichtwissen NIE zugeben. Ihre Anweisunge sind in der Regel Kontraindikationen zu dem, was eine traumatisierte Patientin braucht. Wenn ich dann nicht konnte, war ich selbst schuld, wenn es mir schlecht ging. Das ist ein Hohn, wie ich finde: Die Fachleute sind unfähig und schuld ist die Patientin.

In meiner Traumatherapie bin ich der Mittelpunkt auf angenehme Weise: Es geht um meine Heilung. In der Therapie komme ich und meine Bedürfnisse vor und nichts von anderen Menschen. Nach 60 Jahren Leben darf ich meine Bedürfnisse formulieren und mein Erleben wird zum Nennwert genommen. Wenn ich z. B. mein Kinderzimmer grässlich finde, dann ist das so und nein, ich hätte es nicht anders anschauen sollen und dankbar sein sollen. Das ist eine riesengrosse Entlastung, dass ich meine Gefühle teilen kann und will. Die diversen Tabus waren immer schrecklich und noch schrecklicher die zahllosen Traumatisierungen durch die Fachleute und Fachkliniken:

Habe ich schon erwähnt, dass Meiringen eine Traumastation hat, ich dort war, aber selbstredend nicht auf der Traumaabteilung, ich war auf der Privatabteilung und wurde dort lächerlich gemacht. Mein Traumatherapeut hat letztes Mal gesagt: Wie in einem Buch von Kafka……bezogen auf mein Leben und was ich erlebt habe, nicht spezifisch bezogen auf Meiringen. Ja, ich habe mich in einem Buch von Kafka befunden.

 

Anpassen

Irgendwas ist mühsam, bloss was?

Naive Menschen pflegen zu raten, Fachpersonen zu fragen. Leider taugt dieser Rat nichts, weil zumindest in meinem Fall bin ich die Fachperson. Ich habe alle wichtigen Diagnosen selbst gestellt. Sämtliche Fachpersonen haben versagt.

Also überlege ich, warum ich in keiner Depression bin, mich aber nicht wohl fühle:

  • An der Rauchfront kaufe ich seit gut einer Woche keine Zigaretten mehr. Das ist für einen Körper eine nicht zu unterschätzende Umstellung.
  • Bei meinen Medikamenten habe ich das erste auf Null zurückgefahren und bin am zweiten sehr vorsichtig am Zurückfahren. Leider findet sich keine Fachperson, die sowas begleitet, weil Fachpersonen nebst Fehldiagnosen auch maximale Medikation verschreiben. Das Zurückfahren ist heikel, insbesondere am Schluss, wenn es darum geht die letzten Reste eines Psychopharmakas aus dem Körper zu entfernen. Je weniger hoch die vorhandene Dosierung desto kleiner die Ausschleichungsschritte. Natürlich würde ich mich besser fühlen, wenn ich fachspezifische Begleitung hätte. Kriegen tu ich sie nicht und auch meine Hausärztin streikt. Sie kann ich heute Abend nochmals darauf ansprechen. – Wer Humor hat: Innerhalb von 6 Tagen ist frau auf der Dosierung, die ich gegenwärtig habe.  – Fürs Ausschleichen rechne ich mit Kleinstschritten von 14 Tagen fürs Zurückfahren zuerst in 6tel Schritten. Das kann ich hoffentlich über die 4 ersten 6tel. Dann werde ich das Tempo verlangsamen müssen. Wie genau muss ich mir überlegen. Ich habe in meiner Erfahrung, dass ich von jetzt auf gleich von einer wöchentlichen Dosierung von 6/6tel auf Null gefahren bin und die merkwürdigsten Erlebnisse eingestellt haben. Also was ich bis vor einer Woche täglich eingeworfen habe, war damals über eine ganze Woche verteilt, eine relativ geringe Dosierung und trotzdem kam die Katastrophe.

Wie geschrieben, es dauert 6 Tage um das Medikament hochzufahren, das PZM machte daraus eine Staatsaffäre von 3-4 Monaten plus anschliessender Inhaftierung in einem Altersheim. Es ist unvorstellbar, was sich die Medizin alles leisten kann, völlig ungestraft.

  • Mein Anwalt macht nicht vorwärts. Es ist mühsam zu entscheiden, wann ich warten und wann ich mich melden soll. Kein einziges Thema ist zum Abschluss gebracht worden. Ich finde es extrem langfädig.