Monster

Ich bin ein Monster, so wie ich bin, sollte es mich nicht geben. Noch bin ich Fussgängerin mit Betonung auf noch. Das neue Schlafmittel fördert meine Ataxie, eine kleine, nicht ganz unwichtige, unerwünschte Nebenwirkung. Das Alte hat vermutlich mein Gedächtnis verschluckt. Ohne Hilfe meines IV-Assistenten bin ich nicht fähig Termine wahrzunehmen, sie einzuhalten.

Dumme Frage: Klar führe ich eine Agenda und ebenso klar schlucke ich seit Monaten Ginkosan. Mit 60 Jahren ist ein normals Gedächtnis gealtert, aber durchaus noch fit. Nicht so meins. Ich kann heulen, ich kann schreien, wen interessiert es? Nur mich.

Irgendwann und der Tag rückt immer näher, muss und will ich mich medizinisch neu aufstellen. Mein Traumatherapeut bewirkt Wunder und der Rest ist katastrophal. X Fehldiagnosen, erzählt von Neurologen, meiner Hausärztin, PsychiaterInnen, PsychologInnen, KESB, nennt sie und ich sage eins, ja, die auch.

Meine Physiotherapeutinnen sind immer auffallend kritisch und erzählen mir, was alles meiner Symptome NICHT zu einer klassischen CP gehört: z.B. Schreckhaftigkeit und miserables Gedächtnis. Kein Wunder bei dem Wust von Chemie, die mir die Psychiatrie zwangsweise verabreicht hat, ist meine Neurologie zusätzlich geschädigt, mein Magen auch, meine Bewegungen sowieso. Diesen ÄrztInnen ist das sowas von egal und meine suizidalen Depressionen, Chemie hin oder her, musste ich aushalten und oh Wunder, durch die Traumatherapie werden sie weniger häufig und weniger schwer.

In meinem Leben, weiss zuerst ich und dann mein von mir angefragter Traumatherapeut, dass es sowas wie eine kPTBS gibt. Ansonsten ist das in der CH völlig unbekannt: Weder war ich im Krieg, noch bin ich sexuell missbraucht worden, ich wurde nur gefoltert, nicht im Gefängnis sondern ab 1960 in der täglichen Physio neun Jahre lang und im PZM 2017 und 2018, Gesamtdauer sieben bis acht Monate: Stichwort Zwangspsychiatrie, Filme auf youtube zu finden.

Ausbruch zum Letzten?

Mich beschäftigt in Gedanken mein zweites Kind, ein wunderbarer Mensch, der vom Leben verarscht wurde: Hochbegabung ist in der CH eine Behinderung und logischerweise enden viele hochbegabte, junge Menschen in der Invalidenversicherung, weil sie eben hochbegabt sind.

Was bin ich rumgerannt, um genau das zu verhindern, wie bin ich unsäglich flach auf dem Bauch gelandet: Mein Kind ist wie ich IV. Da es erwachsen ist, bin ich seit Menschengedenken von jeder Information abgeschnitten, noch habe ich Kontakt zu ihr.

Trotzdem reisst mir der Gedanke, dass mein junges Kind IV sein muss, mein Herz aus meinem Leib. Also, was kann ich tun? Sämtliche Personen, die sich für sein Wohlergehen interessieren, sind beleidigt, gedemütigt, kleingemacht worden und haben sich zurückgezogen. Gerade hatte ich ein Tel. mit dem Kindsvater, Ende Jahr 80 Jahre alt. Wir wollen ihn nochmals versuchen, diesen Ausbruch aus der Gefangenschaft, wir wollen nochmals den Behörden gegenüber festhalten, dass unser begabtes Kind ein Recht auf ein NORMALES Leben in der CH hat. Ob es unser letzter Versuch ist?!

Jungbrunnen

Ich bin wohl in einen Jungbrunnen geplumpst. Wie sonst lässt sich erklären, dass ich in den letzten Wochen Fähigkeiten zurückerlangt habe? Zuerst kam die Fähigkeit ab und zu meine Zähne zu putzen. Wie habe ich jahrelang darunter gelitten, meine Zähne kaum mehr putzen zu können! Dann habe ich vor einigen Tagen wieder begonnen mich ein wenig zu schminken. Ich geniesse all die Komplimente, die ich dafür einheimse. Heute habe ich mir ein vernünftiges Bügeleisen gekauft, weil ich solange stehen kann am Bügelbrett, um zu bügeln. Natürlich muss ich Pause machen, aber Aufwand und Ertrag stimmen. Meine selbstzustrickenden Socken wachsen wieder, noch zögerlich, aber sie wachsen. Dann der grosse Hammer:

Heute in der Traumatherapie haben wir das Thema „Spazieren können“ verarbeitet. Sofort kam an den Tag, dass mich meine Mutter von kleinster Kindheit an zur Eile gedrängt hat, ich war zu Fuss zu langsam, auf den Dreirädern zu langsam, auf meinem Zweirad, das ich mit 7 Jahren bekam, damals eine aufsehenerregende Einzigartigkeit noch immer ein Bremsklotz. Also traue ich mich noch mit 60 Jahren auf keinen Spaziergang alleine, bis heute. Nach der Therapie, als es langsam dunkel wurde, bin ich zu den Schrebergärten spaziert und habe mir in aller Ruhe die Frühlingsblumen angeschaut. Tulpen sind erst wenige am Blühen. In der Anlage habe ich einen Mann getroffen und mit dem geschwatzt. Die Unebenheit der Weglein war anspruchsvoll aber machbar, auf einem kurzen Stück musste ich mich mit dem Rücken gegen einen in den Weg ragenden Tujahag stemmen, auch das schaffte ich ohne umkehren zu müssen. In vollständiger Dunkelheit lief ich zurück, rief Spix, quatschte mit einer Frau, die Spix Miauen hörte und kehrte beglückt in meine Wohnung zurück.

Spazierwelt ich komme. Ich habe sogar einen Plan wie ich eine Bergwiese alleine anschauen gehen kann, ohne jemanden anbetteln zu müssen, mitzukommen! Freiheit willkommen in meinem Leben.

Tremor und ähnliches

Die Medikamente, die ich zu nehmen gezwungen wurde, erhöhen die Spastizität. Das ist besonders erfreulich, wenn der Suppenlöffel statt den Mund das Ohr trifft. Meine beiden Ohren löffeln in der Zwischenzeit mit heller Begeisterung Suppe.

Ich habe ein Medikament total abgesetzt und beim Zweiten bin ich dran. Gott sei Dank geht der Tremor zurück und ich dachte super. Ich sollte nicht immer so viel denken.

Heute ging ich zu Fuss einkaufen. WC-Papier und Haushaltspapier sind Aktion und ich dachte – ne, nicht schon wieder – ich hol mir je ein Pack. Ich meinte 24 Rollen WC-Papier, realiter sind es 32, und 6 Rollen Haushaltspapier zu kaufen. Schon auf dem Rückweg waren mir die Einkäufe schwer. Ich überredete mich zu maschieren und nicht zu pausieren.

Alles bestens und versorgt und meine Hände schlottern sich nun nach alter Manier durch den Tag. – Keine Ahnung wie lange die WC-Papier Erholungszeit dauert. 🙂

Ich trink jetzt mit dem rechten Ohr Kaffee und er schmeckt. Nach dem Suff pudert mein Öhrchen sein Näschen.

Gestorben werden

Eine Freundin eines Kletterkollegens hat Suizid gemacht. Das kam nach der letzten Kletterstunde auf den Tisch. Natürlich wühlt mich eine solche Nachricht auf. Ein Mensch musste aus purer Not sein Leben beenden, Depression sei Undank, Klinik sei Undank und PsychiaterInnen bzw. PsychologInnen sei Undank, die weder fähig noch bereit sind traumatisierte Menschen als traumatisiert zu diagnostizieren und sie in eine Traumatherapie zu empfehlen.

Nur durch die Verarbeitung der Traumatas verringert sich der Leidensdruck wirklich und nachhaltig. Depression ist eine Folgeerkrankung einer Traumatisierung. In der Zwischenzeit frage ich mich, ob es Depressionen ohne Traumatas gibt oder ob nicht jedeR Depressive Traumatas erlebt hat.

Durch Traumatherapie kann depressiven Menschen geholfen werden. Das Wissen ist vorhanden, es steht zur Verfügung, leider wird es in der CH nicht gemacht und die Folge ist, dass Menschen sterben müssen, gestorben werden.

In der CH distanzieren sich die meisten Menschen von Menschen, die Suizid gemacht haben, wie wenn es sich um eine ansteckende Krankheit handeln würde. Noch ein Unrecht dazu: Der depressive Mensch hat zu Lebzeiten nicht die Hilfe bekommen, die er gebraucht hätte und nach seinem Tod wird er auf Distanz gehalten, weil Menschen Angst vor Suizid haben. Wahrlich eine tragische Sachlage im klassischen Sinn des Wortes tragisch, Tragödie. Mich macht das nur traurig: Der Tod ist sinnlos und wegen dem System nicht zu vermeiden. Ich weigere mich und distanziere mich Suizide als persönliches Versagen der Betroffenen oder Angehörigen anzuschauen. Aber die Medizin, die hat eine Verantwortung, die sie nicht wahrnimmt und die CH als Staat, ich erinnere z.B. an die KESB u. ä..

Vorzittern

Am Wochenende sind die ersten zwei Wochen Medikamentenreduktion um. Da kann ich mir überlegen, ob ich weiter zurückfahren will. Im Internet steht eine reduzierte Dosierung zwischen einer und sechs Wochen einhalten. Das ist eine sehr ungenaue Beschreibung. Ich rechne, dass ich anfänglich rascher vorwärts gehen kann und dann verlangsamen will und muss.

Ich werde auch meine Reisepläne berücksichtigen wollen: Jetzt und in 14 Tagen ist okay und dann werde ich warten, bis ich von meinem Kurzausflug nach Hamburg zurück bin. Reisen und Medis Zurückfahren passt nicht zusammen.

Es ist eine unmögliche Situation: Wenn ich eine Veränderung will, wird jedermann klatschen, wenn es klappt. Dann haben es alle zum Voraus gewusst. Klappt es nicht, habe ich Schwierigkeiten, dann hat es jedeR zum Voraus gewusst und hätte mir abgeraten, meine Medikamente zu reduzieren. Mich interessiert meine Lebensqualität. Jedes Medikament hat sog. erwünschte und unerwünschte Wirkungen. Noch nie hat irgendein Medikament meine schwersten Depressionen erleichtert. Im Internet kann frau nachlesen, dass Medikamente Null erwünschte Wirkung haben können. Dann kämpft frau nur mit den unerwünschten Wirkungen. Unnötig zu erwähnen, dass die ÄrztInnen, die die jeweiligen Medis verschrieben haben, sich nie äussern zu deren Nichtwirksamkeit.

Das Zweite was die behandelnden ÄrztInnen wollten, ist mich ruhig stellen. Durch die Traumatisierungen bin ich extrem reizbar, unruhig und ständig auf 180. Dagegen hilft Traumaverarbeitung. Medikamente, die ruhigstellen, bewirken, dass ich nur noch weiter traumatisiert werden kann und ruhig gestellt, wie ich bin, mich nicht wehren kann.  Logisch will ich diese künstliche Unterdrückung ganz weg oder so reduzieren, dass ich vielleicht noch Spuren dieses Medikaments in mir habe, es aber nicht mehr meinen Charakter beeinflusst. Ruhig werde ich nicht durch Medikamente, sondern durch die Verarbeitung des Erlebten. Die meisten sog. Fachleute, ganz gleich ob PsychiaterIn oder PsychologIn haben davon keine Ahnung und würden ihr Nichtwissen NIE zugeben. Ihre Anweisunge sind in der Regel Kontraindikationen zu dem, was eine traumatisierte Patientin braucht. Wenn ich dann nicht konnte, war ich selbst schuld, wenn es mir schlecht ging. Das ist ein Hohn, wie ich finde: Die Fachleute sind unfähig und schuld ist die Patientin.

In meiner Traumatherapie bin ich der Mittelpunkt auf angenehme Weise: Es geht um meine Heilung. In der Therapie komme ich und meine Bedürfnisse vor und nichts von anderen Menschen. Nach 60 Jahren Leben darf ich meine Bedürfnisse formulieren und mein Erleben wird zum Nennwert genommen. Wenn ich z. B. mein Kinderzimmer grässlich finde, dann ist das so und nein, ich hätte es nicht anders anschauen sollen und dankbar sein sollen. Das ist eine riesengrosse Entlastung, dass ich meine Gefühle teilen kann und will. Die diversen Tabus waren immer schrecklich und noch schrecklicher die zahllosen Traumatisierungen durch die Fachleute und Fachkliniken:

Habe ich schon erwähnt, dass Meiringen eine Traumastation hat, ich dort war, aber selbstredend nicht auf der Traumaabteilung, ich war auf der Privatabteilung und wurde dort lächerlich gemacht. Mein Traumatherapeut hat letztes Mal gesagt: Wie in einem Buch von Kafka……bezogen auf mein Leben und was ich erlebt habe, nicht spezifisch bezogen auf Meiringen. Ja, ich habe mich in einem Buch von Kafka befunden.

 

Unrecht

Der sog. Rechtsstaat CH pflegt und hätschelt Unrecht. Es liegt in der Natur der Sache, dass ich, wenn ich so behindert und krank bin, wie ich bin vieles erleben musste. Meine Familie hilft mir nicht. Allem voran die Ärztefehler eines PZM. Tja, Pech gehabt: WelcheR TraumatologIn schreibt mir ein Parteigutachten? Machen sie nicht in einem Fall, der andere ist mit dem PZM beruflich verbandelt und Nummer drei ist in den Ferien.

Es ist auch im Internet sehr schwierig jmd. zu finden nur für eine Traumabehandlung. Klar, dass sich gute TherapeutInnen mit niemandem anlegen wollen. Eine Krähe hackt der andern nicht die Augen aus.

Ein Jurist hat am Donnerstag ernsthaft behaupet, dass zwei Jahre nach dem am Boden rum kriechen die Welt wieder in Ordnung sei. Solche Menschen sollten direkt der entsprechenden Erfahrung zugeführt werden. Ich schätze, dass ich 4 – 6 Wochen am Boden rumgekrabbelt bin, weil ich viel zu schlecht gehen konnte. Die Muskulatur hat eine gefühlte Ewigkeit gebraucht, bis nur ein bisschen Gehfähigkeit erreicht war.

Also rein theoretisch sollte ich den Rechtsweg begehen können. Faktisch scheitert dieser Wunsch an der vorgefundenen Realität. Laut Aussage des Juristen ist die Verjäghrungsfrist ein Jahr. Wer Unrecht tut,  hat immer die Zeit auf seiner Seite. Wer Unrecht erleidet, fasst lebenslänglich. Der Täter bzw. die Täterin müssen sich in den wenigsten Fällen Sorgen machen: Die Verjährung ist bald erreicht.

Im Fall des Versicherungsvertreter der AXA, der sich an meinem Konto bedient hat, steht es nicht besser: Ich habe ihn via Jurist betreiben lassen und er soll Rechtsvorschlag gemacht haben. Begreiflicherweise möchte ich meine Versicherungen anderswo abschliessen und nicht mehr bei der AXA, die ihren Mitarbeiter voll deckt. Was für doofe Sprüche ich mir da anhören muss und echt: Die AXA scheint nur eine Kundin zu haben und die bin ich und sie braucht MEINE Versicherungsprämien bis ins Jahr 24. Die AXA Mitarbeiter können sich benehmen wie sie wollen, ich bin an die Laufzeit der Versicherungen gebunden. Ich müsse beweisen……Das ich nicht lache: Wegen solch einem Mitarbeiter werde ich KEIN Strafverfahren anzetteln: Das kostet viel und bringt mir nichts: Ich will meine Versicherungen umplazieren und vom Mitarbeiter möglichst viel Geld. Aber ob er nun auch straffällig ist oder knapp nicht, ist mir wurscht. So oder so will ich mit dem Menschen nichts mehr zu tun haben. Und ich gehe davon aus, dass er sein mir gegenüber gezeigtes Geschäftsgebahren auch bei anderen Versicherten zeigt. Ich gehe nicht davon aus, dass ich ein Einzelfall bin, wie die AXA behauptet. Und wenn ein Mitarbeiter sich unter dem Schutzmantel der AXA so verhalten darf, dann sind hoffentlich alle andern nicht so geldgierig. Hoffen darf frau.

Exit

In der CH ist Exit legal. In D (=Deutschland) und in Ö (=Österreich) nicht. Das heisst wir CHs müssen im Internet einen Affentanz vollführen, weil Exit tabu ist und das gleich zweifach, inhaltlich und 8-tung Werbung für eine Firma.

Ich versuche nun, den Artikel von gestern der Gratiszeitung 20 Min. direkt zu verlinken: Tara!!! (Bitte auf Tara!!! klicken und der gesuchte Artikel öffnet sich während einer mir unbekannten Zeit. Danach ist das Zeitungsarchiv online nicht mehr verfügbar.)

Inhaltlich geht es um die Zustände in Altersheimen in der CH, grässlich, Massenabfertigung bis zu menschenunwürdig und menschenverachtend. Der Preis, um im Altersheim zu wohnen, ist sehr teuer. In vielen Fällen muss die öffentliche Hand einspringen.

Das betrifft gegenwärtig meine Vätergeneration. Durchschnittsalter in dem Altersheim, in dem ich ca. 5 Monate war: 87 Jahre alt. Mit meinen 60 Jahren war ich das Heimkücken, eine Sensation, für viele eine willkommene Abwechslung in ihrem eintönigen Heimalltag.

Das Altersheim für höhere Ansprüche, gebaut und betrieben von den Bernburgern, sehr, sehr wohlhabend,  verfügt über einen behindertenuntauglichen ÖV Anschluss, Busse sind mit dem Rollator kaum zu erklimmen und als Sahnehäubchen muss das Ticket selbständig, im fahrenden Bus, gelöst werden.

Meine Generation ist bestens informiert über diese prekären Verhältnisse. Mir und vielen andern graut  zudem vor Altersdemenz. Da ist es für CH Denken naheliegend, über einen Bilanzsuizid laut nachzudenken. Eigenmethoden sind illegal, Exit u.a. Sterbeorganisationen sind legal, so legal, dass es bei Exit neulich eine Warteschlange gab, langjährige Mitglieder wurden zuerst berücksichtigt und dann denke ich mir, die Leidensintensität der Diagnosen.

D kommt in der CH oft so an, z.B,  rauchfrei-info, als seien sie der gesamte deutsche Raum. Mitnichten, es gibt noch Ö und CH, nicht zu vergessen s Ländle, Lichtenstein.

Rauchfrei abgestürzt

Meine liebe Freundin und Mentorin hat meinen Autfritt auf dem Forum Info-rauchfrei durchgesehen und zum  Absturz empfohlen. Menschen mit dem grössten Problem NichtraucherInnen zu werden, sind vielleicht nicht der pfleglichste Umgang.

Mein kleines Problem, ich möchte stabil rauchfrei werden, um Puste für meine Trompete zu haben. Der Schreck, mein Auto kaputt gefahren zu haben und das genau aus zwei Gründen: Schlafmangel und diesem Info-rauchfreiforum, in dem sich eine Meute zusammenrottete…….und den Rest kennen wir alten Häsinnen längst. Die LaienlotsInnen und insbesondere die Admins griffen viel zu spät und unprofessionell ein:

Mir wurde ein Trösternick mit PNs gegeben. Eklektisch wurden einige meiner Themen aufgegriffen. In Windeseile wurde mein Blog hier gescant, dass sehe ich als Admin auf meiner Dashboard. – Ich bin doch nicht blöd!!!!!!!

Ein Post der Admins in meinem Thread – viiiiiieeeellll zu spät. Andernorts wird mein Nick Elexier munter weiter zur Sau gemacht.

Per sofort, betrachte ich meinen Faden, mein sog. Wohnzimmer für mich als Tagebuch.

Meine Aufgabenliste:

  • Warten bis mein Kopf wieder normal arbeitet und nicht andauernd Fehlleistungen produziert, betroffen Kurzzeitgedächtnis.
  • Die Gehfähigkeit ist deutlich reduziert.
  • Die regelmässige Ernährung ist nicht gewährleistet.
  • Nicht einmal die Medis werden von meiner Fehlleistung verschont.
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  • Neues Weglassen der Zigaretten. Gegenwärtig bin ich im Rückfallmodus. Klar, ich tune mein Gehirn zu Leistungen und glasklar, wenn ich nicht essen kann, leide ich mit Zigi weniger.

Der Trösternick findet mich bääähhh….. und hat sich empfohlen. Ich zeige diesem Scheinheiligen den Stinkefinger und er mag bleiben, wo der Pfeffer wächst. Ist für mich  eh einfacher, in meiner Situation nicht einen Nick zu trösten, der sich in aller Bescheidenheit einbildet, mich zu trösten. – Wir alle hier lassen ihn gnädig in dem Irrglauben. 🙂

 

Traurig

Okay, ich möchte mit Rauchen aufhören, ich gehe in die passenden Internetforen und schreibe, was frau dort so schreibt über Sucht und aufhören.

Was passiert? Der Insiderkreis unter uns weiss es längst und ist genau dagegen immun.

Ein solches Internetforum ist natürlich virtuell und ich kann irgendwen von meinen Leuten bitten, rasch nachzuschauen, ob ich mich wirklich daneben benommen habe, wie die Meute der ForumsteilnehmerInnen behauptet. Die Antwort meiner Vertrauensperson war: ich habe es i. O. gemacht. Die Meute vom Forum rauchfrei-info ist noch schlimmer als anderswo. Mein Nick heisst Elexier und mein Thread „Die süchtig Handtasche“. Das letzte was mir an den Kopf geworfen wurde ist, ich sei ein Troll und……

Muss ich hier speziell erwähnen, dass mich niemand, nicht eineR gefragt hat, welche Leistung kannst du überhaupt erbringen. Nein, die NichtwisserInnen wisssen alles besser und ih solle doch noch diese oder jene Leistung erbringen, und, und, und….

Die DeppInnen haben keine Ahnung, dass ihr Unwissen mich in den To treiben könnte, wenn da nicht meine Lieben wären, die meine bescheuerte Behinderung getreulich mittragen.

GOTT ICH HABE DIESE BESCHEUERTE BEHINDERUNG NICHT SELBST GEWÄHLT.

AB UND ZU ERDRÜCKT MICH DIESE LAST.