Alte Posts

Weil mein Blog in juristischer und hoffentlich journalistischer Prüfung steht, lese ich gelegentlich in meinen ersten Posts von 2012.

Es lohnt sich für jedeN darin zu lesen. Die Posts sind zeitlos, engagiert und haben in all den Jahren ihre Aktualität nicht verloren, so alte Links prüfe ich nicht mehr auf ihre Gültigkeit, einEn SekretärIn habe ich bekanntlich nicht.

Irgendwann, wenn ich in den psychedelisch-psychologischen Jahren angelangt sein werde, werde ich Posts massivstens löschen: Ich war mindestens 18 Monate lang Spielball von zwei Psychologinnen. Vierbuchstabenwörter noch und nöcher. Ich könnte mich an meinen Haaren post festum reissen, dass ich sowas so lange zugelassen habe. Meine Gesundheit war in dieser Zeit unterirdisch. Trotz falschen Belehrungen, im Selbstverständnis fachlich kompetent, objektiv genau das Gegenteil, weil falsche Ausbildung, habe ich diesen Blogmist und den ganzen medizinischen Bocksmist überlebt. Soll mich niemand fragen, wie. Tatsache ist, dass es mich noch gibt.

Also, wer schmöckern und stöbern will, sei herzlich eingeladen, es lohnt sich. Hoffentlich viel Spass dabei.

Kultur schrankenlos!

Alle, dazu gehöre ich auch. Endlich kann ich mit meiner Gehhilfe nicht nur in einen Bus, ein Tram oder einen Zug, sondern auch in ein Museum. – Klar es gibt sie immer, diese aufmerksamen Zeitgenossen, denen entgeht, dass ich nicht auf einem Fahrrad sondern einem Tretroller bzw. Trottinett fahre. Sie weisen mich darauf hin, dass ich auf dem Gehsteig mit meinem Gefährt nichts zu suchen habe. Wo dann?

Aber jetzt hat das EDI (Eidgenössisches Parlament des Innern) an so unangepasste behinderte Menschen wie mich gedacht und ich bin also willkommen: Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen: Kultur.

Weil verschiedene Büros und Amtsstellen für viele Menschen selbsterklärend sind, nicht aber für Menschen, die Worte nicht richtig wahrnehmen, erkläre ich die Abkürzungen: Für eilige Zeitgenossen rasch erklärt: Menschen, welche Wahrnahmungsstörungen haben, nehmen auch Worte nicht genug genau wahr, um sie im nächsten Schritt zuverlässig im Gedächtnis ablegen zu können und pflegen folglich oft aus dem Gedächtnis nur eine ungefähre Spur hervorzuholen, was Mitmenschen extrem aufregen kann. Also nicht das EDI sebsst, aber das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung EBGB hat die Teilhabe an der Kultur zum Schwerpunktthema 2011 bis 2013 bestimmmt. Am 29. November 2012 findet die „Kick-Off“ Veranstaltung im Zentrum Paul Klee in Bern statt.

Gemäss Programm (kleines PDFBild etwa in der Mitte des Bildschirms „Programm Tagung schrankenlos“) eröffnet Bundesrat Alain Berset die Veranstaltung. Er steht dem EDI vor.

U.a. werden Projekte zu diesen Themen vorgestellt: Führungen in Gebärdensprache, iPad für Gehörlose und La Chaise Rouge (ACCES-CIBLE), allg. Kulturelle Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.

Am Nachmittag gibt es Ateliers: Kultur-förderung, – vermittlung, -schaffen. Das ist bloss die erste Stunde und ein spannendes und vermuttlich intensives Programm geht bis um 17.30 Uhr weiter. Anmeldeschluss ist der 27. Oktober 2012.

Ob man hören oder lesen wird, was bei diesem „Kick-Off“ gesagt und getan wird?

Hilfe für Menschen mit Behiderungen

Behindertenorganisationen sind nach Fachgebieten zusammengefasst: Eltern mit behinderten Kindern treffen sich, wenn ihre Kinder die gleiche Behinderung haben, Hirnverletzte sind organisiert, Krebspatienten haben sich je nach Krebsart zusammengeschlossen. Rollstuhlfahrer unterstützen einander, falls sie gleichgesinnt sind.

Was ich bedaure ist die Zersplitterung der Kräfte und ich behaupte, dass es nicht nötig wäre, dass viele behinderte Menschen ihre Hilfsmittel selbst erfinden. Das wird auch Yael sehr viel Substanz kosten. Ich frage jeweils kritisch, wer einen Gewinn davon hat, wenn behinderte Menschen unnütz so beschäftigt sind.

Es wird immer betont, dass behinderte Menschen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen sollen. Es werden Trottoirs abgesenkt, die Lifte mit Blindenschrift angeschrieben, wenn es hoch kommt wird eine Veranstaltung für Hörbehinderte zugänglich gemacht.

Ich bin für einen Museumstag für wahrnehmungsbehinderte Menschen, für ihren Zugang auf die oft leeren Behindertenparkplätze, wenn ihre Behinderung im räumlichen Bereich liegt, für lärmgedämpfte Eckchen in Restaurants, für freundliche Menschen, die die immer gleichen Fragen höflich beantworten, für eine Familie, die diesen Namen überhaupt verdient.

Eine erste Sammlung von Links, die ich in meinem Alltag mehr oder weniger regelmässig brauche:

AGILE .CH   
Dachorganisation, zuständig für politische Fragen auf schweizerisch nationaler Ebene. In ihren eigenen Worten: „AGILE Behinderten-Selbsthilfe Schweiz setzt sich als Dachverband der Behinderten-Selbsthilfeorganisationen für die Interessen von Menschen mit Behinderung ein.“

Fragile Vertritt die Interessen hirnverletzter Menschen und ihrer Angehörigen, wenn die Hirnverletzung nach der Geburt stattfand. z.B. Unfälle jeglicher Art, Hirnblutung, Krebs.

Vereinigung Cerebral Vertritt die Interessen der Eltern von cerebral paretischen Kindern. Seit ungefähr 10 Jahren versuchen Betroffene Erwachsene innerhalb dieser Elternvereinigung ihre Interessen zu vertreten

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Wahrnehmungsstörung Schweiz Für mich ein Internetauftrittt bei dem ich Informationen  über Wahrnahmungsstörungen hole.

Autismus und Wahrnehmung Der Artikel von Wikipedia: Eine Sammlung von Details.

Autismus Asperger Syndrom Hier nur der Link zu einem einzelnen Artikel, der mir sehr hilft. Im Zusammenhang mit Autismus und Asperger darf eine intelligente Person Schwierigkeiten mit einfachsten Dingen haben und sie bleibt bildungsfähig. Das finde ich schön. So stelle ich mir einen hilfreichen Umgang vor.