Gestorben werden

Eine Freundin eines Kletterkollegens hat Suizid gemacht. Das kam nach der letzten Kletterstunde auf den Tisch. Natürlich wühlt mich eine solche Nachricht auf. Ein Mensch musste aus purer Not sein Leben beenden, Depression sei Undank, Klinik sei Undank und PsychiaterInnen bzw. PsychologInnen sei Undank, die weder fähig noch bereit sind traumatisierte Menschen als traumatisiert zu diagnostizieren und sie in eine Traumatherapie zu empfehlen.

Nur durch die Verarbeitung der Traumatas verringert sich der Leidensdruck wirklich und nachhaltig. Depression ist eine Folgeerkrankung einer Traumatisierung. In der Zwischenzeit frage ich mich, ob es Depressionen ohne Traumatas gibt oder ob nicht jedeR Depressive Traumatas erlebt hat.

Durch Traumatherapie kann depressiven Menschen geholfen werden. Das Wissen ist vorhanden, es steht zur Verfügung, leider wird es in der CH nicht gemacht und die Folge ist, dass Menschen sterben müssen, gestorben werden.

In der CH distanzieren sich die meisten Menschen von Menschen, die Suizid gemacht haben, wie wenn es sich um eine ansteckende Krankheit handeln würde. Noch ein Unrecht dazu: Der depressive Mensch hat zu Lebzeiten nicht die Hilfe bekommen, die er gebraucht hätte und nach seinem Tod wird er auf Distanz gehalten, weil Menschen Angst vor Suizid haben. Wahrlich eine tragische Sachlage im klassischen Sinn des Wortes tragisch, Tragödie. Mich macht das nur traurig: Der Tod ist sinnlos und wegen dem System nicht zu vermeiden. Ich weigere mich und distanziere mich Suizide als persönliches Versagen der Betroffenen oder Angehörigen anzuschauen. Aber die Medizin, die hat eine Verantwortung, die sie nicht wahrnimmt und die CH als Staat, ich erinnere z.B. an die KESB u. ä..

Vorzittern

Am Wochenende sind die ersten zwei Wochen Medikamentenreduktion um. Da kann ich mir überlegen, ob ich weiter zurückfahren will. Im Internet steht eine reduzierte Dosierung zwischen einer und sechs Wochen einhalten. Das ist eine sehr ungenaue Beschreibung. Ich rechne, dass ich anfänglich rascher vorwärts gehen kann und dann verlangsamen will und muss.

Ich werde auch meine Reisepläne berücksichtigen wollen: Jetzt und in 14 Tagen ist okay und dann werde ich warten, bis ich von meinem Kurzausflug nach Hamburg zurück bin. Reisen und Medis Zurückfahren passt nicht zusammen.

Es ist eine unmögliche Situation: Wenn ich eine Veränderung will, wird jedermann klatschen, wenn es klappt. Dann haben es alle zum Voraus gewusst. Klappt es nicht, habe ich Schwierigkeiten, dann hat es jedeR zum Voraus gewusst und hätte mir abgeraten, meine Medikamente zu reduzieren. Mich interessiert meine Lebensqualität. Jedes Medikament hat sog. erwünschte und unerwünschte Wirkungen. Noch nie hat irgendein Medikament meine schwersten Depressionen erleichtert. Im Internet kann frau nachlesen, dass Medikamente Null erwünschte Wirkung haben können. Dann kämpft frau nur mit den unerwünschten Wirkungen. Unnötig zu erwähnen, dass die ÄrztInnen, die die jeweiligen Medis verschrieben haben, sich nie äussern zu deren Nichtwirksamkeit.

Das Zweite was die behandelnden ÄrztInnen wollten, ist mich ruhig stellen. Durch die Traumatisierungen bin ich extrem reizbar, unruhig und ständig auf 180. Dagegen hilft Traumaverarbeitung. Medikamente, die ruhigstellen, bewirken, dass ich nur noch weiter traumatisiert werden kann und ruhig gestellt, wie ich bin, mich nicht wehren kann.  Logisch will ich diese künstliche Unterdrückung ganz weg oder so reduzieren, dass ich vielleicht noch Spuren dieses Medikaments in mir habe, es aber nicht mehr meinen Charakter beeinflusst. Ruhig werde ich nicht durch Medikamente, sondern durch die Verarbeitung des Erlebten. Die meisten sog. Fachleute, ganz gleich ob PsychiaterIn oder PsychologIn haben davon keine Ahnung und würden ihr Nichtwissen NIE zugeben. Ihre Anweisunge sind in der Regel Kontraindikationen zu dem, was eine traumatisierte Patientin braucht. Wenn ich dann nicht konnte, war ich selbst schuld, wenn es mir schlecht ging. Das ist ein Hohn, wie ich finde: Die Fachleute sind unfähig und schuld ist die Patientin.

In meiner Traumatherapie bin ich der Mittelpunkt auf angenehme Weise: Es geht um meine Heilung. In der Therapie komme ich und meine Bedürfnisse vor und nichts von anderen Menschen. Nach 60 Jahren Leben darf ich meine Bedürfnisse formulieren und mein Erleben wird zum Nennwert genommen. Wenn ich z. B. mein Kinderzimmer grässlich finde, dann ist das so und nein, ich hätte es nicht anders anschauen sollen und dankbar sein sollen. Das ist eine riesengrosse Entlastung, dass ich meine Gefühle teilen kann und will. Die diversen Tabus waren immer schrecklich und noch schrecklicher die zahllosen Traumatisierungen durch die Fachleute und Fachkliniken:

Habe ich schon erwähnt, dass Meiringen eine Traumastation hat, ich dort war, aber selbstredend nicht auf der Traumaabteilung, ich war auf der Privatabteilung und wurde dort lächerlich gemacht. Mein Traumatherapeut hat letztes Mal gesagt: Wie in einem Buch von Kafka……bezogen auf mein Leben und was ich erlebt habe, nicht spezifisch bezogen auf Meiringen. Ja, ich habe mich in einem Buch von Kafka befunden.

 

Unrecht

Der sog. Rechtsstaat CH pflegt und hätschelt Unrecht. Es liegt in der Natur der Sache, dass ich, wenn ich so behindert und krank bin, wie ich bin vieles erleben musste. Meine Familie hilft mir nicht. Allem voran die Ärztefehler eines PZM. Tja, Pech gehabt: WelcheR TraumatologIn schreibt mir ein Parteigutachten? Machen sie nicht in einem Fall, der andere ist mit dem PZM beruflich verbandelt und Nummer drei ist in den Ferien.

Es ist auch im Internet sehr schwierig jmd. zu finden nur für eine Traumabehandlung. Klar, dass sich gute TherapeutInnen mit niemandem anlegen wollen. Eine Krähe hackt der andern nicht die Augen aus.

Ein Jurist hat am Donnerstag ernsthaft behaupet, dass zwei Jahre nach dem am Boden rum kriechen die Welt wieder in Ordnung sei. Solche Menschen sollten direkt der entsprechenden Erfahrung zugeführt werden. Ich schätze, dass ich 4 – 6 Wochen am Boden rumgekrabbelt bin, weil ich viel zu schlecht gehen konnte. Die Muskulatur hat eine gefühlte Ewigkeit gebraucht, bis nur ein bisschen Gehfähigkeit erreicht war.

Also rein theoretisch sollte ich den Rechtsweg begehen können. Faktisch scheitert dieser Wunsch an der vorgefundenen Realität. Laut Aussage des Juristen ist die Verjäghrungsfrist ein Jahr. Wer Unrecht tut,  hat immer die Zeit auf seiner Seite. Wer Unrecht erleidet, fasst lebenslänglich. Der Täter bzw. die Täterin müssen sich in den wenigsten Fällen Sorgen machen: Die Verjährung ist bald erreicht.

Im Fall des Versicherungsvertreter der AXA, der sich an meinem Konto bedient hat, steht es nicht besser: Ich habe ihn via Jurist betreiben lassen und er soll Rechtsvorschlag gemacht haben. Begreiflicherweise möchte ich meine Versicherungen anderswo abschliessen und nicht mehr bei der AXA, die ihren Mitarbeiter voll deckt. Was für doofe Sprüche ich mir da anhören muss und echt: Die AXA scheint nur eine Kundin zu haben und die bin ich und sie braucht MEINE Versicherungsprämien bis ins Jahr 24. Die AXA Mitarbeiter können sich benehmen wie sie wollen, ich bin an die Laufzeit der Versicherungen gebunden. Ich müsse beweisen……Das ich nicht lache: Wegen solch einem Mitarbeiter werde ich KEIN Strafverfahren anzetteln: Das kostet viel und bringt mir nichts: Ich will meine Versicherungen umplazieren und vom Mitarbeiter möglichst viel Geld. Aber ob er nun auch straffällig ist oder knapp nicht, ist mir wurscht. So oder so will ich mit dem Menschen nichts mehr zu tun haben. Und ich gehe davon aus, dass er sein mir gegenüber gezeigtes Geschäftsgebahren auch bei anderen Versicherten zeigt. Ich gehe nicht davon aus, dass ich ein Einzelfall bin, wie die AXA behauptet. Und wenn ein Mitarbeiter sich unter dem Schutzmantel der AXA so verhalten darf, dann sind hoffentlich alle andern nicht so geldgierig. Hoffen darf frau.

Gebetsteppich?

Dieser Teppich, ich vermute ein Perser, Grösse 150cm mal 150cm, lag mitten im Salon meiner Eltern. Auf dem hellgrauen Spannteppich kamen seine dunkeln Farben gut zum Tragen. Die Musterung war klein mit sich wiederholenden Elementen und oben war dieses kleine stilisierte Haus.

Auf dem Teppich wurde ich beturnt, solange ich mich erinnern kann. Täglich lernte ich sein Muster auswendig, täglich spendete er mir Trost. Als ich mit 11 Jahren meine schmerzhaften Turnübungen alleine durchführen sollte, presste ich meinen Bauch an ihn und schlummerte eine halbe Stunde weiter. Wir waren Freunde, wir waren Verbündete, so sehr, dass ich mir Jahrzehnte später seinen kleinen Bruder kaufte. Er ist gewiss nicht so wertvoll, er hat das gleiche Muster, die gleichen Farbtöne und liegt immer in meinem Schlafzimmer. Der gute, alte Freund ist mir ganz nahe.

Mein Kinderzimmer…

…. kam heute zur Sprache in meiner Traumatherapie.

Ich bin alles andere als frisch, Schalfmanko seit Wochen, heute wach seit 3 Uhr morgens. Traumatisiert sein ist kein Ferienjob.

Seit ich 10 Jahre alt war, hatte ich mein winziges Kinderzimmer. Länge: Bettlänge und zwei Schranktüren, Schrank halb eingebaut, dann Zimmertüre. Vis a vis der Zimmertüre Kinderpult, dann Fenster,  Stoffsessel, Nachttischen und Stehlampe. Soll ich es nochmals erklären? Nein, das war es schon. Vermutlich um die Winzigkeit in den Augen meiner Eltern aufzupeppen, war überall diese grässliche Blumenbouquettapete. Ein Sujet würde ich auf 80 cm schätzen. Blumen an der Wand, über dem Bett als Baldachin, die Bettdecke samt Duvetrolle, der Stoffsessel, kurz diese grässlichen Blumen hatten kein Ende. Einziger Lichtblick: Der Boden, der war grün, Spannteppich.

Als Mensch mit Reizüberflutung konnte ich in dem Zimmer nicht wirklich schlafen, wen wunderts. Das kam heute in der Therapie an den Tag. 10 Jahre lang war ich dem ausgesetzt, musste mich für mein „schönes“ Zimmer bedanken und litt unendlich.

Wenn ich heute meine Wohnung einrichte,  setze ich genau die optischen Reize, die ich will. Weisse Wände absolut kein Problem, warum auch? Ich habe hübsche Teppiche. Über meinen Gebetsteppich müssen wir uns gelegentlich unterhalten.

3 von 1000

3 von 1000 Babies trifft meine Art der Behinderung. Eine geringe Zahl, eine medizinisch so geringe Zahl, dass wir medizinisch völlig uninteressant sind, einige wenige DinosaurierInnen in unserer modernen Welt. Abzuziehen sind nämlich sämtliche RollifahrerInnen und die geistig Behinderten. RollifahrerInnen sind auch Menschen mit anderen Behinderungen, Para- und TetraplegikerInnen, PoliopatientInnen, MS…… damit haben sie eine vergleichsweise starke Lobby und profitieren davon. Geistig behindert sind oft Menschen mit Down Syndrom und anderen Behinderungen. Auch hier segeln CPs im Windschatten.

Und irgendeine kleinste Restmenge ist so wie ich Fussgängerin und HochschulabsolventIn. – Geht doch einfach zum Teufel ihr ewigen RebellInnen. Es gibt Tabus in dieser Gesellschaft, merkt euch das!

Farbe abschalten bitte

Gestern, als ich wieder so genervt war, in rauchfrei-info wurde mein Wohnzimmer zerfleddert, weil ich geschrieben hatte, ich sei dann weg, zur Erinnerung: WZ= Die süchtige Handtasche, Nick: Elexier, packte mich die kalte Wut und ich zückte den eisernen Besen. Ein Nick ging auf mich ein. Sofort holte ich meine Samtpfötchen raus. Nein, ich will keinen Nick gezielt ärgern. Ich schaue mir die Namen an und diese oder jene will ich lesen. Das Konzept Wohnzimmer interessiert mich wenig. Bis zur Stunde ziehe ich Themendiskussionen vor.

Wenn frau bei der Seite Forum ganz runterscrollt, kommt irgendwann: Ihre Meinung zum Internetauftritt. Die hatte ich: Obermühsam, zum Navigieren entsetzlich mühsam, ich fand für mich wichtige Buttons nicht. Den Login Button hatte ich überhaupt noch nie gefunden. Ich suchte ihn beim Registrieren, wie es gang und gäbe ist.

In diesem Meinungsforum, schlug mir ein Nick vor, den Kontrast meines Bildschirms zu erhöhen. Ich versuchte es, bekam sogleich die Krätze, entdeckte aber, dass es eine farblose Einstellung gibt. Ein Klick und mein Bildschirm wurde schwarz-weiss. Ich atmete tief aus, welche ungeahnte Erleichterung. Die Reizüberflutung ging um 60-80 % zurück. da bin ich bei allen SpitzenfachärztInnen, die frau sich ausdenken kann und der geniale Tipp kommt von einem anonymen Nick.

Ich tappse viel ruhiger zu meinem Läppi. Der bis dato übliche Stresspegel ist weg. Ich habe nichts gegen Farbe, ich finde sie hübsch. Allerdings überreizt mich all das Geflimmere auch der Reklame am Bildschirm. Nie wäre ich darauf gekommen, dass schwarz-weiss Navigation so viel übersichtlicher und einfacher ist.

An dieser Stelle dem anonymen Nick ein herzliches Dankeschön.

Kopf ärztlich unzumutbar

Nööööööööööö, ich kriege keine Kopftransplation.

Gestern war ich bei meiner Hausärztin, wie immer einmal pro Monat. Nachdem ich den neusten und letzten Psychiater genau nach einer Sitzung geschasst habe, ist klar: Ich lasse mich NIE mehr ins Wachkomma vermedikamentieren, wie das CH üblich ist, Spardruck etc., Baslerchemie als schwergewichtige Geldmaschine, Medizin ein riesiger Arbeitssektor und genau eines nämlich gewinnorientiert. – Fast 40 Jahre habe ich das erlitten und erduldet.

Mit zwei vollgeschriebenen Rezeptzetteln bin ich heimgekehrt. Bekanntlich hat das Altersheim völlig widerrechtlich meine gesamte Hausapotheke weggeworfen mit Ausnahme von zwei Benzos. Ironisch: DIE sind suuuupergesund.

Schlafen: Melatonin = Schlafhormon. Das war in meiner Hausapotheke und taugt für mittelschwere Schlaflosigkeit.

Spastizität: Medi, das Fahrtauglichkeit NICHT einschränkt.

Frauenmedi für…..na wir reiferen Frauen jenseits der Wechseljahre wissen, wos happert.

Ginkosan: Endlich kriegt mein Gedächtnis die seit Jahren dringend benötigte Hilfe.

Aminosäure: Mein Gehirn als Ganzes braucht eine Aufmunterung. Seit dem Blechschaden erholt es sich nicht.

Ich weiss nicht auswendig, ob da noch mehr war. Für mich ist es sehr viel.

 

KeineR wird mir je wieder unterjubeln können, geh zum Psychiater. Da war ich und ich habe die verschiedensten frequentiert. Sie taugen für mich allesamt nichts. Ich und meine Krankenkasse haben 100´000.- e von SFr. bei ihnen verloren. Wäre die Rechtslage in der CH so, wie in den USA, würde ich sie allesamt verklagen und gewinnen und dann flöge ich mit meinem schnuckeligen Privatflugzeug in jene Stadt hinter dem Bodensee und weil das so viel Spass macht gleich noch an andere Orte. 🙂

 

Weinen können

Fast so lange, wie ich denken kann, kann ich nicht mehr weinen. Aufgefallen ist es mir erstmals so richtig heftig, als ich 10 Jahre alt war. Meine Grosmutter starb und alle um mich rum konnten weinen. Ich nicht. Das fiel mir mit zarten zehn Jahren auf und ich konnte mir damals logischerweise keinen Reim drauf machen.

Seit ich laut sagen kann, dass ich ab dem Alter vonn 2 Jahren medizinische Folter gehabt habe, noch heute frage ich mich ob nur fünf Tage pro Woche oder alle sieben, seit da ist es für mich glasklar, warum ich nicht mehr weinen kann. Sogar diese Möglichkeit Trauer zu verarbeiten wurde mir geraubt.

Traumatherapie sei Dank, kommt die Fähigkeit langsam zurück. Viele mögen das nicht verstehen. Für mich ist es ein Erfolg, eine Erweiterung bzw. Rückgewinnung meiner Fähigkeiten. Dafür bin ich sehr dankbar.

Zu Schrott gefahren

Gestern fuhr ich in die Massage. Ich war so übermüdet, dass ich auf der Liege einschlief. Als ich vom Parkplatz wegwollte, habe ich eine niedrig Mauer nicht sehen können und bin reingerammt. Das Auto nicht mehr fahrbar. Ich musste das ganze Karusell anwerfen, Versicherung, Abshleppdienst, Nummer hinterlassen beim Lagerhausbesitzer, der die nun beschädigt Mauer besitzt  und die Zeit lief.

Um halb fünf hatte ich mit meinem besten Assistenten der Welt abgemacht und ich nehme NIE mein Smartphone mit. Das dooofe Ding ist so ätzend zu bedienen, ich denke mein Assistent und ich brauchen eine Chefleitung mit einem behinderungsgerechten guten alten Handy. Schliesslich ist er mein royaler Prinz.

Also Stress, Zeit drängt, viele freundliche Hilfe am Unfallort, ich zu Tränen gerührt alleine deshalb weil ich nicht zur Sau gemacht werde, trotzdem schlüpfe ich so rasch wie möglich auf meinen Autoitz. Da fühle ich mich in Sicherheit.

Lastwagen kommt mit jungem freundlichen Fahrer, Skoda rasch draufgehoben, ich schaffe es knapp  in die Führerkabine, mein Autohaus liegt am Weg.

Meine Bezugsperson dort beäugt die Kombination, die vorfährt, guckt ganz streng, welcher Kunde hat…… Dann setzt das grosse Gelächter ein, easy, ich: He Jungs so komm ich doch alle 14 Tage bei euch vorbei.

In Windeseile bekomme ich einen Ersatzwagen und spurte zu meinem leidenden Asistenten.

Er will mir ganz aufgeregt erzählen, wie er gelitten hat und ich armer Teufel muss streng sein: Wir legen jetzt den Notfallschalter ein und machen ganz langsam unser Programm.

Jonathan wird stumm, wir ziehen uns an und laufen los Richtung Tram. Wir kommen ins Kino, der Hauptfilm hat noch nicht begonnen. Super. Thema „Luther“ ein CH Film mit viel Resonanz in der CH Presse, Jonathan hat in zu meiner Verwunderung vorgeschlagnen. Ich erschrecke beim geringsten Lärm auf der Leinwand. Wir haben Null Ahnung, wie lange der Film dauern wird und wollen noch Nachtessen. Ich weiss natürlich, dass Zwingli im Krieg umkommt und mir ist klar, dass der Film für mich vorher zu Ende ist.

Auf der Lienwand wir die Auseinandersetzung ref. kath.  immer heftiger. Ich stehe auf und gehe an die Kasse um mich über die Dauer zu informiern. Es ist 19.00 Uhr. Ich informiere Jonathan, dass wir jetzt den Film der ernster und trauriger werden wird, verlassen.

Der Rest ist easy, Nachtessen, geniessen und Jonathan begleitet mich nach Hause.

DANKESCHÖN JONATHAN DASS ES DICH GIBT DASS ICH EINE SOLCH BGLÜCKENDE ERFAHRUNG IN MEINEM LEBEN MACHEN DARF.

Für alle die LeserInnen unter uns, die Jonathan noch nicht begegnet sind, er ist 22 Jahre jung, will im Herbst studieren und ist ein Menscch, der an seine Bedürfnisse deenkt und die seiner Mitmenschen. Easy? Nein, eine Riesenausnahme.