Grosser Klamauk um nichts

Bei rauchfrei-info haben sich einige Nicks vorübergehend mit Riesengetöse abgemeldet frei nach dem bescheidenen Motto: Ohne uns, die Stützen dieses Forums, geht es ein……

Nun ja, das Leben ist gemein, ich mein sowas von gemein: Sämtliche Posts dieser Nicks gehen mit ihnen. Eine Flut von Bildern und weitgehend unlesbaren Gedichten verschwand. In den letzten Tagen war die Lesbarkeit des Forums einfach viel, viel besser. Die Admins könnten schreiben, dass die Bilder sorgfältig eingesetzt werden sollen. Könnten sie, wenn sie wöllten.

Und heute sind zwei Nicks zurück,  der ewige Bildchennick, ein Riesenvorbild, COPD, vermutliche Bewegungsfreiheit seine Wohnung. Der andere noch etwas zögerlich: Er muss seine Verse schmieden, das dauert etwas länger…..

Was wetten wir, auch die andern kommen zurück. Weil dieses Forum in sich selbst eine Sucht ist, lebt da keineR lange abstinent…..

Ich selbst kämpfe mit meinem Rauchstopp: Ich habe zu wenig acht gegeben, mich heute tierisch aufgeregt und geraucht. Mist aber auch!

Farbe abschalten bitte

Gestern, als ich wieder so genervt war, in rauchfrei-info wurde mein Wohnzimmer zerfleddert, weil ich geschrieben hatte, ich sei dann weg, zur Erinnerung: WZ= Die süchtige Handtasche, Nick: Elexier, packte mich die kalte Wut und ich zückte den eisernen Besen. Ein Nick ging auf mich ein. Sofort holte ich meine Samtpfötchen raus. Nein, ich will keinen Nick gezielt ärgern. Ich schaue mir die Namen an und diese oder jene will ich lesen. Das Konzept Wohnzimmer interessiert mich wenig. Bis zur Stunde ziehe ich Themendiskussionen vor.

Wenn frau bei der Seite Forum ganz runterscrollt, kommt irgendwann: Ihre Meinung zum Internetauftritt. Die hatte ich: Obermühsam, zum Navigieren entsetzlich mühsam, ich fand für mich wichtige Buttons nicht. Den Login Button hatte ich überhaupt noch nie gefunden. Ich suchte ihn beim Registrieren, wie es gang und gäbe ist.

In diesem Meinungsforum, schlug mir ein Nick vor, den Kontrast meines Bildschirms zu erhöhen. Ich versuchte es, bekam sogleich die Krätze, entdeckte aber, dass es eine farblose Einstellung gibt. Ein Klick und mein Bildschirm wurde schwarz-weiss. Ich atmete tief aus, welche ungeahnte Erleichterung. Die Reizüberflutung ging um 60-80 % zurück. da bin ich bei allen SpitzenfachärztInnen, die frau sich ausdenken kann und der geniale Tipp kommt von einem anonymen Nick.

Ich tappse viel ruhiger zu meinem Läppi. Der bis dato übliche Stresspegel ist weg. Ich habe nichts gegen Farbe, ich finde sie hübsch. Allerdings überreizt mich all das Geflimmere auch der Reklame am Bildschirm. Nie wäre ich darauf gekommen, dass schwarz-weiss Navigation so viel übersichtlicher und einfacher ist.

An dieser Stelle dem anonymen Nick ein herzliches Dankeschön.

Jammerine

Ganz typisch, wenn Menschen mit unsichtbaren Behinderungen versuchen aufzuklären, kommt unweigerlich der Satz, jeder habe sein Päckchen zu tragen? Hallo? Eine Behinderung ist immer zusätzlich. Wenn ich z.B. ein COPD bekommen würde, dann zusätzlich zu allem andern und NIE anstatt. Am meisten Angst bei der Raucherei habe ich vor einem Hirnschlag. Dessen mögliche Varianten sind mir nur allzu bewusst und die Rehabilitation lang und zäh und NIE vollständig. Klar kann jmd. vielleich wieder Auto fahren etc. Aber es kostet ihn oder sie immer mehr Kraft. Bei einer Akuterkrankung, irgendeinem Krebs unterliegt mein behinderter Körper denselben Gesetzen, wie alle andern. Der Unterschied, gegenwärtig wäre mein Körper von Anfang an geschwächt, weil er mangelernährt ist, obwohl ich für meine Verhältnisse dick bin.

Da jammern sie das ganze Forum rauf und runter und der liebe Gott hat sie wohl vor Schlimmerem bewahrt. Wer raucht, weiss seit Jahrzehnten, was er seinem Körper antut.

Unvergessen, als mein Vater von einer Sekunde auf die andere mit dem Rauchen aufhörte. Er hatte damals erfahren, dass er Leukämie hatte. Seine Kinder waren 12, 10 und 4 Jahre alt. Was er damals vermutlich nicht wissen konnte, dass ihm 20 Jahre todkrankes Leben verbleiben würde. Er starb im Januar 1989, 61 Jahre alt.

D-Qualität: rauchfrei-info

Okay, gestern Abend haben wieder etliche Nicks nicht begreifen wollen, dass es auch in D die

UNO Menschenrechtskonvention für Menschen mit Behinderungen gibt

Die Admins haben das Layout siehe home behindertenfeindlich verschlechtert.

Ich mag Behindertenpolitik, aber in einem solchen FORUM will ich mit Rauchen aufhören.

Kein Amputierter lässt sein Bein nachwachsen, weil es den Gegenmenschen in der Badi nicht passt.

Hörgeschädigte schreien in der Badi ganz laut, weil das Hörgerät nicht Wasserfest ist.

Was dieses Forum hier und heute bietet……………………………da schweigt der Sängerin Höflichkeit.

Ich suche mir ein anderes Raucherforum. Unfreundlicher als hier geht es wohl nirgends zu und her.


Soweit mein Post heute. Der Link für Menschen mit Behinderungen ist neu im Footer plaziert, in einer kleingedruckten Liste. Ich kann ihn finden, weil ich diesen Webauftritt mir in zähen Stunden und Wochen erarbeitet habe, immer mehr rauchend, Stress pur.

Behindertenorganisationen in D scheinen ihre Rechte nicht zur Anwendung zu bringen. In der CH ist das eine Selbstverständlichkeit, lokal und national.

D scheint im vorletzten Jahrhundert angekommen zu sein, da wurden Menschen wie ich zur Schau gestellt oder im Negerdorf im Zoo. In der CH denken wir Schwarze und Menschen mit Behinderungen haben ein Anrecht auf Inklusion.

Die Admins sollten zudem klar posten, dass Menschen mit sekundärer bzw. tertiärer Ausbildung nicht willkommen sind. Die LotsInnen, die vermuteten Admin.nicks versuchen mit mir: Kusch, sitz, platz, bleib. Dass ich nicht lache ich bin eine Tochter Tells, eine Rebellin. Wie sonst hätte ich mein Leben 60 Jahre lang überlebt?

War genauso dumm wie im PZM: SIE glaubten alles zu wissen und glauben mich ach so dumm! – Unter uns InsiderInnen: Die Ombudsstelle Spitalwesen ist schwer beschäftigt: Bekanntlich musste ich auf dem Boden rumkriechen im PZM, weil der Oberarzt zu faul war, mir einen Rollstuhl geben zu lassen. –


Die Dummdreisten wollten mir ständig verklickern, dass ich dumm sei, unverständlich schreibe. Nur unter uns: Goethe konnte selbst ich nicht auf Anhieb lesen und verstehen! 🙂

Ich fühle mich sowas von nicht verantwortlich für die Intelligenz anderer Menschen, besonders derer nicht, die im Internet keine Rücksicht auf meine klar kommunizierte Behinderung nehmen. – Vielleicht brauchen sie eine neue Brille oder eineN andereN OptikerInn. 🙂

Behindert sein, ist schwer genug, unerträglich machen sie die Gegenmenschen.

Das Rheinische Grundgesetz

Das Rheinische Grundgesetz

Copyright: Hier

Präambel

Jede Jeck es anders.
Jeder Narr ist anders.

Jeder Mensch ist anders gestrickt. Jeder funktioniert anders. Jeder hat seinen eigenen Vogel. Will heißen: So unterschiedlich wir auch immer sein mögen, letztlich sind wir alle gleich verrückt. Akzeptiere jeden so, wie er ist – und dich selbst genau so!

Artikel 1

Et es, wie et es.
Es ist, wie es ist.

Sieh den Tatsachen ins Auge!  Akzeptiere die Realität. Es bringt nichts, sich selber etwas vorzumachen oder neidvoll zum Nachbarn zu blicken. Auf der anderen Seite des Zaunes mag das Gras grüner scheinen. Aber auch dort ist nicht alles Gold, was glänzt.

Artikel 2

Et kütt, wie et kütt.
Es kommt, wie es kommt.

Hab keine Angst vor der Zukunft! Denn es gilt auch der Satz: „Wat nit es, dat kann noch wäde.“ Was nicht ist, das kann noch werden. Bei allem also nie die Hoffnung aufgeben und fest  darauf vertrauen, dass Alles gut wird.

Artikel 3

Et hätt noch emmer joot jejange.
Es ist noch immer gut gegangen.

Lerne aus der Vergangenheit! Nichts wird so heiß gegessen wie gekocht. Und wenn einmal  etwas schief gelaufen ist  – auch das soll vor kommen – gilt immer noch das ungeschriebene Notstandsgesetz „Et hätt noch schlemmer kumme künne.“ Es hätte noch schlimmer kommen können. Wir haben bisher noch alles überlebt. Und es hätte ja wirklich oft noch schlimmer kommen können. Oder?

Artikel 4

Wat fott es, es fott.
Was weg ist, ist weg.

Jammere nicht allem und jedem nach – weder den verpassten Möglichkeiten noch den verlorenen Dingen! Wenn du nur deinen Erinnerungen nachhängst oder auf Altem beharrst, verschwendest du nur unnütz Energie und beraubst dich der Freiheit neuer Möglichkeiten.

Artikel 5

Et bliev nix, wie et woor.
Es bleibt nichts so, wie es war

Nichts hält ewig. Sei offen für alles Neue! Freunde dich mit Veränderungen an. Das Leben bietet dir jeden Tag die Chance, etwas Neues zu entdecken und zu lernen.

Artikel 6

Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet.
Kennen wir nicht, brauchen wir nicht, weg damit.

Akzeptiere nicht alles, nur weil es neu ist! Laufe nicht jedem Trend hinterher. Bleibe kritisch und halte an Bewährtem fest, so lange es dir hilft. Vertraue im Übrigen auf deinen Instinkt und deine Inspiration.

Artikel 7

Wat wellste maache?
Was willst du machen?

Entdecke das Geheimnis der Gelassenheit! Akzeptiere die Dinge, die du aus eigener Kraft nicht ändern kannst. „Do kannste nix maache.“ Da kannst du nichts machen. Füge dich aber nicht in dein Schicksal. Mache nicht andere oder die Umstände dafür verantwortlich. Du hast dein Schicksal selbst in der Hand Und es liegt alleine an dir, wie du damit umgehst und was du daraus machst.

Artikel 8

Maach et joot, ävver nit ze off!
Mach´s gut, aber nicht zu oft!

Zu viel  ist ungesund – egal ob es sich um  Essen, Trinken, Arbeit, Fernsehen oder Sex handelt. Achte auf deine Gesundheit!  Den Hals nicht voll genug kriegen, ist definitiv  tödlich. Lieber ein bisschen weniger von allem, dafür aber mit mehr Genuss und Qualität.

Artikel 9

Wat soll dä Quatsch?
Was soll der Blödsinn?

Stelle immer zuerst die alles entscheidende Frage! Hinterfrage den Sinn der Dinge. Hinterfrage auch immer wieder dich selbst und dein Verhalten. Nur wenn du von dem, was du tust, wirklich überzeugt bist, wirst du erfolgreich sein.

Artikel 10

Drinkste eene met?
Trinkst du einen mit?

Was sich anhört wie eine Aufforderung zum Trinken, ist in Wirklichkeit eine Geste der Gastfreundschaft. Eine der Spielregeln, wie freie und offene Menschen miteinander umgehen. Lass den anderen nicht im Abseits stehen, sondern lade ihn in deine Mitte ein – egal woher er kommt und was er ist. Komme den Geboten der Gastfreundschaft und Nächstenliebe nach!

Artikel 11

Do laachste dich kapott.
Da lachst du dich kaputt.

Wenn alles nicht mehr hilft, ist Lachen die beste Medizin – selbst oder gerade dann, wenn eigentlich alles eher zum Heulen ist. Lachen ist gesund und Humor eine Eigenschaft, mit der wir leichter durchs Leben kommen. Bewahre dir deinen Sinn für gesunden Humor!

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Mir ist gerade nach dem Humor: Eigentlich will ich Nichtraucherin sein und rauche mit köstlich duftendem Tabak meine Pfeife ein. In dem Sinn: Es kütt, wie es kütt.

Hofnarr halten

Früher, als die Welt noch besser war,……………….ähm war sie nicht………hielten die Könige sich Hofnarren. Die Erkenntnis dahinter war, wenn es nicht nur um grausame Quälerei ging, dass die Höflinge dem König nur schmeichelten und der König deshalb dringend jemand brauchte, der ihn auf den Boden der Realität holte, ihn mit Witz und allem Anstand kritisierte.

Die Gesellschaft, in die ich geboren wurde, fühlt sich als was besseres, weil sie die politische Verantwortung für das Alte Bern hatte und dessen Geschicke leitete. – Ich weiss bis heute nicht, warum das kleine wieort-Wesen dieser Doktrin nicht folgte. Ich wurde gedrillt mit allem, was frau nicht wünscht. Ziel: reiche Heirat und für Frauen dann die Führung des Haushalts und die Aufgabe dem Ehemann den Rücken freizuhalten.

In unserer Haushalung hiess das, dass wir jeweils alle gebadet und geduscht am Esstisch sassen und auf meinen Vater warteten. Er kam stets durch die Tür und ging rasch die Hände waschen. Sass er am Tisch begannen die interessanten Gespräche. – So wollte ich sein, so wie mein Vater, meine Mutter war mir nie Vorbild.

Ich erwählte einen Beruf, in dem alle Höflinge nur schmeicheln. Ich hatte Pfarrer gesehen, die sich selbst schmeichelten, weil sie auf die Schmeicheleien ihrer Gemeinden hereinfielen. So selbstverliebt wollte ich auf keinen Fall werden.

Mein Hofnarr während vielen Jahren meiner Amtszeit waren die 12-Schritte-Gruppen. In ihrem Kreis konnte ich mich selbstreflektieren, in aller Ruhe und genau in dem Tempo, das meins war. Noch heute denke ich dankbar an sie zurück.

Wer lesen kann…

……. ist klar im Vorteil. Texte verstehen ist eine höhere Kunst, die kaum jemand beherrscht. Sich in einen hirnverletzten Menschen einfühlen können, ist …..doch ich brauche mehr als meine eine Hand.

Hinter Rauchfrei-Info müssen irgendwelche AkademikerInnen stehen. Sie sind kognitiv verhaltenstherapeutisch ausgebildet. Es gibt andere Sichtweisen auf unsere Welt, in der CH z. B. die juristische.

Ich habe mich in meinem Blog schon zum Thema Suizid geäussert. In dieser Nacht habe ich über legalen und illegalen Suizid geschrieben. In der CH dürfen BürgerInnen nicht alles tun, was ihnen beliebt. Die CH versteht sich als ein Rechtstaat, der setzt sich durch, unabhängig davon, ob einE betroffene BürgerIn das Gesetz kennt oder nicht.

Bsp.: Würde einE CH BürgerIn eine Suizidabsicht (8-tung Link zu Zwangseinweisung, nicht Suizid) äussern, hätte das Konsequenzen. Juristisch: Eigengefährdung. Konsequenz FU = fürsorgerische Unterbringung. Für alle nicht CHs, FU ist mitnichten eine liebevolle Hilfestellung für Menschen in, nennen wir es einmal, grosser Not. FU wird von der KESB verordnet, heisst mindestens 6 Wochen Zwangsinhaftierung in der Zwangspsychiatrie. Wer gute Nerven und Lust hat, schaue sich die entsprechenden Filme auf youtube an. Auf CH Google erscheinen Filme aus D und CH. Nix Ö. Ö scheint ein fröhliches Land zu sein.

Die CH hat punkto Zwangseinweisung einen international schlechten Ruf, weil sie überdurchschnittlich hohe Zahlen an Zwangseinweisungen hat: Eine feuchtfröhliche Nacht, auf dem Heimweg zu laut, durch den Alkohol nicht mehr so ganz kooperativ, wenn die Polizei auftaucht, ein einweisender Arzt, der wörtliches Zitat „…einen Denkzettel verpassen will“, das reicht. Unbescholtene BürgerInnen finden sich in der Psychiatrie wieder.

KeinE BürgerIn der CH mit einigermassen funktionierendem Verstand würde sowas wollen. Wenn so einE BürgerIn suizdale Absichten hätte, würde er bzw. sie schweigen.

Texte verstehen? Auch für die kognitive Verhaltenstherapie heisst Zitat…..ohne jegliche Suizidabsicht….juristisch glasklar: Diese Person will sich nicht umbringen und lässt sich folgerichtig keine Suizidabsichten unterjubeln.

Das ändert nichts an der juristischen Tatsache, dass das Internet KEIN rechtsfreier Raum ist. Stichwort: Kinderpornographie.

Kusch, sitz, platz, bleib

In diesem Rauchfrei-Info wird Kognitive Verhaltenstherapie betrieben. Könnte ich navigieren, betrifft hellblaues Kästchen Homeseite, hätte ich die dazu passende Information rasch gehabt. Was liebe ich meinen Blog mit seinem klaren, reizarmen Layout.

Was ich sofort erblicke, ist der „Leichte Sprache Button“. Den habe ich x-mal angeklickt. Dumm gelaufen, dass der Text, der aufspringt, einige Sätze beinhaltet, die unten am Bildschirm zu einem sinnvollen Gedankenabschluss kommen. Meine eigenwillige Maus hat sich eines Tages entschieden, RUNTER ZU SCROLLEN. Grossartig was da gekommen ist, Navigationshilfen nicht bis ins Detail des Internetsauftritts, aber bis auf ein annehmbares, mittleres Niveau, das ich mir mit meinen Fähigkeiten nach 6-7 Wochen bitter selbst erkämpt hatte. Ein kleiner Pfeil oder Hinweis, ein anderes Layout, dass der Text unten an der Seite nicht beendet ist und der Button „leichte Sprache“ hätte seinen Dienst getan: z.B. mitten im Satz ist ein Text nicht fertig, d. h. am Bildschirm scrollen, beim Papier nächste Seite.

Wollen wir wetten, dass der gut gemeinte Webauftritt von Laien ausgeführt wurde, es mögen AkademikerInnen sein, aber keine Fachleute = die Direktbetroffenen.

Dann die Wohnzimmergeschichte: Jeder Nick wird sofort aufgefordert, sein eigenes WZ einzurichten = eigener Thread, Faden.

Vergleiche ich es mit dem Realen Leben, zügle ich in eine Stadt und ich wähle mir meine Wohnung bzw. mein Haus. Dann beginnt genau das, was auch im realen Leben passiert: alle Neugierigen, Interessierten, Gaffer etc……. stürzen sich auf den Nick Elexier und sind freundlich oder scheinheilig freundlich, sie verstecken z.B. ihr Gaffertum hinter schönen Floskeln und niemand ahnt, dass hier ein Schwergewicht eingetrudelt ist. Papiepapotrara…….. Nick Elexier passt sich an und wartet ab. Irgendwann kommt der Punkt, an dem sie ihr Schwergewicht hervorholt, sich den dreistesten Nick packt, nicht wie in der Hundeschule schreibt: Kusch! und dann wie in der Hundeschule: Sitz, platz, bleib.

Was dann folgt ist zum Brüllen, wenn es nicht so traurig wäre: Die Alteingesessenen kreischen: Admins, weg mit dem Troll, Elexier. – Die Admins – kognitive VerhaltenstherapeutInnen, also akademisch geschulte PsychologInnen? – und LotsInnen sind total überrumpelt und Elexier argumentiert behindertenpolitisch: Ein staatlich betriebenes Forum in Deutschland muss per definitionem die UNO Menschenrechtskonvention für Menschen mit Behinderungen einhalten. – Traraaaa……der Nick Elexier wird nicht rausgeschmissen, aber dieses Forum ist für mich so strutzlangweilig geworden, dass es mich überhaupt nicht mehr interessiert.

 


 

Nachtrag:

Passend dazu, es ist mir von der Menuleiste gepuzelt. – Ein falscher Klick reicht.

Exit

In der CH ist Exit legal. In D (=Deutschland) und in Ö (=Österreich) nicht. Das heisst wir CHs müssen im Internet einen Affentanz vollführen, weil Exit tabu ist und das gleich zweifach, inhaltlich und 8-tung Werbung für eine Firma.

Ich versuche nun, den Artikel von gestern der Gratiszeitung 20 Min. direkt zu verlinken: Tara!!! (Bitte auf Tara!!! klicken und der gesuchte Artikel öffnet sich während einer mir unbekannten Zeit. Danach ist das Zeitungsarchiv online nicht mehr verfügbar.)

Inhaltlich geht es um die Zustände in Altersheimen in der CH, grässlich, Massenabfertigung bis zu menschenunwürdig und menschenverachtend. Der Preis, um im Altersheim zu wohnen, ist sehr teuer. In vielen Fällen muss die öffentliche Hand einspringen.

Das betrifft gegenwärtig meine Vätergeneration. Durchschnittsalter in dem Altersheim, in dem ich ca. 5 Monate war: 87 Jahre alt. Mit meinen 60 Jahren war ich das Heimkücken, eine Sensation, für viele eine willkommene Abwechslung in ihrem eintönigen Heimalltag.

Das Altersheim für höhere Ansprüche, gebaut und betrieben von den Bernburgern, sehr, sehr wohlhabend,  verfügt über einen behindertenuntauglichen ÖV Anschluss, Busse sind mit dem Rollator kaum zu erklimmen und als Sahnehäubchen muss das Ticket selbständig, im fahrenden Bus, gelöst werden.

Meine Generation ist bestens informiert über diese prekären Verhältnisse. Mir und vielen andern graut  zudem vor Altersdemenz. Da ist es für CH Denken naheliegend, über einen Bilanzsuizid laut nachzudenken. Eigenmethoden sind illegal, Exit u.a. Sterbeorganisationen sind legal, so legal, dass es bei Exit neulich eine Warteschlange gab, langjährige Mitglieder wurden zuerst berücksichtigt und dann denke ich mir, die Leidensintensität der Diagnosen.

D kommt in der CH oft so an, z.B,  rauchfrei-info, als seien sie der gesamte deutsche Raum. Mitnichten, es gibt noch Ö und CH, nicht zu vergessen s Ländle, Lichtenstein.

Warum Sucht?

Wer arbeitet geht nach der Arbeit in die Kneipe und deshalb entsteht Sucht.

Immer nach der Schule werden die Kinder zusammengestaucht.

Die Morgenzigarette samt Kaffee ist ein tägliches Ritual.

Was behauptet info-rauchfrei? Klar, Verhalten ändern.

Der neue Arbeitsweg führt nicht mehr an der bekannten Kneipe vorbei. Mit Zielformulierungen und sonstigen Gedanken, die jederzeit verfügbar sind und im Notfall, also wenn der Suchtdruck steigt, zur Hand sind, wird geholfen.

Im zweiten Fall werden wohl die Kinder oder die Eltern abgeschafft. 🙂

Im dritten Fall weder Zigarette noch Kaffee, neues Morgenritual mit Tee.

Neurologisch betrachtet ist der dritte Fall für viele, v.a. WenigraucherInnen ein Unsinn. Sowohl Zigarette wie Kaffee senden muntermachende Botenstoffe an das erwachende Gehirn. Das tut der biologische Kräutertee wohl weniger. Also empfiehlt es sich dieses neurologische Bedürfnisse durch gesunde Nahrungsmittel, die Muntermacher sind, zu erfüllen. — Die Vielraucher tun gut daran Entspannungsrituale einzuüben. Immer gut Atem, warmes Bad, Spaziergang etc.

Punkt zwei erübrigt sich, aber vielleicht hat die Familie eine Chance, wenn die Eltern sich ändern und nicht bloss Rituale ändern und schwierigen Situationen ausweichen.

Wer alkoholkrank ist tut auch gut daran, sich selbst zu ändern.

 

Hinter der Sucht kann der verzweifelte Versuch der Selbstheilung stecken, z. B. Depression,Trauma…..

Ein Suchtentzugsprogramm wie AA und Al-Anon, das im Vorbeigang solche Tatsachen mitberücksichtigt, würde ich empfehlen.

Wer Tabak konsumiert ist klar süchtig und es geht um die neurologischen Botenstoffe, die können einfach ersetzt werden durch die passenden Nahrungsmittel. Wenn nur das Verhalten verändert wird, ohne die Neurologie mitzuberücksichtigen, sehe ich schwarz für den gewünschten Erfolg.

Ich bin automatisch gewohnt auf meinen Körper zu hören.


Zwischenbemerkung:

Rauchtechnisch bin ich im Rückfallmodus. Die Benzos versuche  ich abzusetzen mit einem – wo ist das Blaumonsterchen? – wunderbar riechenden Schlaftröpfchen, zu tropfen auf ein selbstgenähtes kleines Duftölkissen. Ich habe 50% mehr geschlafen, drei Std. statt zwei. Ich finde das einen wunderbaren Fortschritt. Heute war bei mir um 01 Uhr Morgen. Meine Morgenzigi ist mir für eine halbe Std, entgangen. Cool nicht? Es besteht noch Hoffnung.

Zudem gibt es nicht mehr Fertigzigis, ich muss sie drehen, was bei meiner Feinmotorik dauert.


 

Im info-rauchfrei Forum haben die Adminnicks und LotsInnen fast überbissen, wie wir sagen, wenn ich schrieb: Wenn ich rauchen will, rauche ich, wenn ich nicht will, rauche ich nicht. – Habe ich das Sagen oder die Sucht? Aber wer die Sucht künstlich aufbläst, kann dann logisch und genüsslich ein Riesenproblem lösen. Das muss immer ganz, ganz gross und gefährlich bleiben.

Einen Suchtentzug habe ich gewöhnlich dreimal pro Jahr, weil ich Benzoschlafmedikamente am besten vertrage. Unangenehm aber seit 14 Jahren machbar und nicht berücksichtigt die Versuche, die scheitern, weil meine Gesundheit nicht da ist, wo ich denke.

Ich sehe, ich muss dafür viel mehr Staub aufwirbeln!!!