Alte Posts

Weil mein Blog in juristischer und hoffentlich journalistischer Prüfung steht, lese ich gelegentlich in meinen ersten Posts von 2012.

Es lohnt sich für jedeN darin zu lesen. Die Posts sind zeitlos, engagiert und haben in all den Jahren ihre Aktualität nicht verloren, so alte Links prüfe ich nicht mehr auf ihre Gültigkeit, einEn SekretärIn habe ich bekanntlich nicht.

Irgendwann, wenn ich in den psychedelisch-psychologischen Jahren angelangt sein werde, werde ich Posts massivstens löschen: Ich war mindestens 18 Monate lang Spielball von zwei Psychologinnen. Vierbuchstabenwörter noch und nöcher. Ich könnte mich an meinen Haaren post festum reissen, dass ich sowas so lange zugelassen habe. Meine Gesundheit war in dieser Zeit unterirdisch. Trotz falschen Belehrungen, im Selbstverständnis fachlich kompetent, objektiv genau das Gegenteil, weil falsche Ausbildung, habe ich diesen Blogmist und den ganzen medizinischen Bocksmist überlebt. Soll mich niemand fragen, wie. Tatsache ist, dass es mich noch gibt.

Also, wer schmöckern und stöbern will, sei herzlich eingeladen, es lohnt sich. Hoffentlich viel Spass dabei.

Ausbruch zum Letzten?

Mich beschäftigt in Gedanken mein zweites Kind, ein wunderbarer Mensch, der vom Leben verarscht wurde: Hochbegabung ist in der CH eine Behinderung und logischerweise enden viele hochbegabte, junge Menschen in der Invalidenversicherung, weil sie eben hochbegabt sind.

Was bin ich rumgerannt, um genau das zu verhindern, wie bin ich unsäglich flach auf dem Bauch gelandet: Mein Kind ist wie ich IV. Da es erwachsen ist, bin ich seit Menschengedenken von jeder Information abgeschnitten, noch habe ich Kontakt zu ihr.

Trotzdem reisst mir der Gedanke, dass mein junges Kind IV sein muss, mein Herz aus meinem Leib. Also, was kann ich tun? Sämtliche Personen, die sich für sein Wohlergehen interessieren, sind beleidigt, gedemütigt, kleingemacht worden und haben sich zurückgezogen. Gerade hatte ich ein Tel. mit dem Kindsvater, Ende Jahr 80 Jahre alt. Wir wollen ihn nochmals versuchen, diesen Ausbruch aus der Gefangenschaft, wir wollen nochmals den Behörden gegenüber festhalten, dass unser begabtes Kind ein Recht auf ein NORMALES Leben in der CH hat. Ob es unser letzter Versuch ist?!

Gebetsteppich?

Dieser Teppich, ich vermute ein Perser, Grösse 150cm mal 150cm, lag mitten im Salon meiner Eltern. Auf dem hellgrauen Spannteppich kamen seine dunkeln Farben gut zum Tragen. Die Musterung war klein mit sich wiederholenden Elementen und oben war dieses kleine stilisierte Haus.

Auf dem Teppich wurde ich beturnt, solange ich mich erinnern kann. Täglich lernte ich sein Muster auswendig, täglich spendete er mir Trost. Als ich mit 11 Jahren meine schmerzhaften Turnübungen alleine durchführen sollte, presste ich meinen Bauch an ihn und schlummerte eine halbe Stunde weiter. Wir waren Freunde, wir waren Verbündete, so sehr, dass ich mir Jahrzehnte später seinen kleinen Bruder kaufte. Er ist gewiss nicht so wertvoll, er hat das gleiche Muster, die gleichen Farbtöne und liegt immer in meinem Schlafzimmer. Der gute, alte Freund ist mir ganz nahe.

Weinen können

Fast so lange, wie ich denken kann, kann ich nicht mehr weinen. Aufgefallen ist es mir erstmals so richtig heftig, als ich 10 Jahre alt war. Meine Grosmutter starb und alle um mich rum konnten weinen. Ich nicht. Das fiel mir mit zarten zehn Jahren auf und ich konnte mir damals logischerweise keinen Reim drauf machen.

Seit ich laut sagen kann, dass ich ab dem Alter vonn 2 Jahren medizinische Folter gehabt habe, noch heute frage ich mich ob nur fünf Tage pro Woche oder alle sieben, seit da ist es für mich glasklar, warum ich nicht mehr weinen kann. Sogar diese Möglichkeit Trauer zu verarbeiten wurde mir geraubt.

Traumatherapie sei Dank, kommt die Fähigkeit langsam zurück. Viele mögen das nicht verstehen. Für mich ist es ein Erfolg, eine Erweiterung bzw. Rückgewinnung meiner Fähigkeiten. Dafür bin ich sehr dankbar.

Fantastisch

Heute  hatte ich Therapiestd. Der Therapeut ist Pfeifenraucher wie ich und darum ist das Thema Rauchen zwischen uns speziell. Er muss extrem teure Pfeifen besitzen, Unikate. So teuer und kostbar habe ich nie geraucht, aber natürlich alles inhaliert, auch die Pfeife.

Irgendwann ist die Plänkelei vorüber und wird gearbeitet. Mir schien, mein Material unbrauchbar. Ich wurde definitiv eines bessern belehrt und habe sehr viel gelehrt, verarbeitet und geheilt. Thema: Meine Mangelernährung, die zu meiner Behinderung geführt hat im Mutterleib. Meine Mutter war und ist magersüchtig. Sie hat meine Geburt immer als völlig normal geschildert. Sie hat nie von einem postnatalen Zwischenfall erzählt, der meine Behinderung begründen könnte. Also war er pränatal, im Mutterleib. Ich bin behindert, weil meine Mutter süchtig ist. Das ist besonders bitter, weil ich zwei gesunde Schwestern habe. Die beiden hatten Glück und wurden genügend ernährt. Logischerweise auch knapp, vielleicht sogar mangelhaft, aber ohne bleibenden Schaden.

Fögel vliegen vort

Schriftliche Sprache, buchstabieren können, ist ein Gräuel. Einige nennen es Orthographie. Wenn ich dieses Fremdwort buchstabieren könnte, würde ich es auch gebrauchen, Fremdwörter machen stets Eindruck.

Behinderungsbedingt kann ich schlecht buchstabieren, die Kommaregeln überhaupt nicht. Ich wurde als Kind auf Legasthenie geprüft, bin hochkant durchgefallen, weil ich eine Wahrnehmungsstörung habe und keine Legasthenie. Da ich keine hatte, wurde mir die Orthographie mit der Peitsche eingebläut: Der Maler mahlt und die Mutter malt Kaffee. Die Fögel vliegen vort. Tu schausd im Tuten nach wie tie Wörder geschrieben werten.

Das Diktatbüchlein war lang und die Tinte des Korrigierstifts rot und ich habe Rotz und Wasser geheult. Für einige Jahrzehnte konnte ich recht und schlecht schreiben und jetzt auf meine alten Tage fällt alles peu a peu auseinander. Es kann gut sein, dass ich bereits Fehler mache, die ich nicht sehe.

Trotzdem finde ich es wichtig im geschäftlichen Umgang, dass ein Minimum an sprachlicher Korrektheit vorhanden ist. Mir sind etliche HandwerkerInnen und Menschen mit Fachhochschulabschluss begegnet, die katastrophal schreiben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie alle LegasthenikerInnen sind. Ich gehe eher davon aus, dass es Desinteresse, Faulheit, Selbstüberschätzung ist. Ein schlecht geschriebener Geschäftsbrief hinterlässt einen bestimmten Eindruck. Es ist einfach so. Ich kann mich dagegen nicht wehren, vermutlich gerade darum, weil ich in solch einem unmenschlichen Ausmass gedrillt wurde.

Hosen kürzen

Ein Mann hätte gern seine Hosen gekürzt. Als effiziente, amerikanisch ausgebildete Kleidernäherin, inklusive Design von Kleidern mit entsprechendem Werkzeug, traue ich mir diese fast unüberwindliche Schwerstaufgabe von geschätzten 20 Min. Einsatz zu.

Muss ich speziell erwähnen, dass die Leiterin des MST (= milieu-soziale Therapie) findet, ich könne das eher nicht, sie aber viel besser? – Manchmal fehlen mir schlicht die Nerven für solchen Unsinn.

Ich habe mir ein Jacket genäht, meinen beiden Männern Herrenhemden, mir und meinen Kindern alle möglichen und unmöglichen Kleider und überwinde langsam mein Trauma, das mich vor Jahren in ein nähunfähiges Wesen katapultierte.

Hoffentlich ist meine Occasionsoverlook noch nicht anderweitig verkauft. Overlooken ist ein Träumchen von mir und noch lebe ich, um diesen Traum zu verwirklichen.

Kontaktauge

Meine zweite Webseite aus dem Jahr 2012. Ich habe diese Webseite nie öffentlich ins Netz gestellt, zu gross war der Schmerz. Kontaktauge war der Titel dieses Webauftritts, der wie ich sehe, nur einen Blogeintrag beinhaltet.

 

Bei meiner Akteneinsicht neulich konnte ich zur Kenntnis nehmen, was ich in all den Jahren als Recht bzw. Unrecht ansah und laut, auch gegenüber den betroffenen Behörden, formulierte. Die waren nicht im Geringsten beeindruckt. Meine einzige Waffe dagegen, meine Fähigkeit mich durchaus passabel zu formulieren. Damals, 2012 schrieb ich:

 

Dieser Blog hat das Thema verlassene Eltern.

„Kontaktauge“ ist kein zufälliger Name: Das Letzte, was ich von meiner Tochter wahrgenommen habe, ist, dass sie die Augen senkte. Der Augenkontakt war weg und wenige Tage später der ganze Mensch. Das war vor über fünf Jahren. Damals war meine Tocher kurz vor ihrem 15. Geburtstag. Viele selbsternannte und von Amtes wegen eingesetzte HelferInnen haben dem „armen“ Kind geholfen. Ich wurde zur Seite gestellt und mir wurde bedeutet, dass ich in ihrem Leben nichts mehr verloren hätte. Wenn ich möglichst nüchtern betrachtete, wer nun das Sagen hatte, konnte ich mich nicht genug verwundern: Ein Exfreund meiner Schwester, einer meiner Exmänner und seine neue Frau (nein, nicht der Vater des Kindes), eine studierte Zoologin, meine Mutter, eine amtliche Beiständin. Der Kindsvater scheint entgegen seinen damaligen Angaben in diesem bunten Reigen nicht vorzukommen. Auffallend war, dass die wichtigen ExponentInnen im Leben meiner Tochter bis dahin kaum oder nicht vorgekommen waren, aber alles besser wussten und finanziell viel besser dastanden als ich je.

Von Anfang an habe ich mir von aussen aufgedrängte Gedankengänge in Frage gestellt und was mir als „die Wahrheit“ aufgetischt wurde, schlicht nicht geglaubt. Das kommt daher, dass ich in meinem Leben immer meinen eigenen Weg gegangen bin. Ich habe hingeschaut, wo andere lieber weggucken. Ich habe ausgehalten, wo andere lieber verdrängen. Ich habe keine Wahl: Ich will nicht besonders gut oder heldenhaft sein, aber die Möglichkeiten und Grenzen, die mir auf meinen Lebensweg mitgegeben wurden, haben mich oft wider Willen, diesen Weg gehen lassen. Je älter ich werde, desto klarer wird mir, dass meine Lebenseinstellung auf viele Menschen provokativ wirkt und wirken muss. – Noch habe ich nicht vollständig enträtselt, warum das so ist. Aber dass es so ist, daran zweifle ich immer seltener.

Das sind die Voraussetzungen. Ich werde meine Gedanken anonym verfassen, weil alle  Personen noch leben. Mich interessieren die gesetzlichen Grundlagen, die Rechte und Pflichten aller Beteiligten und die Frage, wie ich mir unter den geschilderten Bedingungen Lebensqualität verschaffen kann: Die Frage „Warum“ interessiert mich nicht, weil ich sie für mich beantwortet habe. Ich habe keine Lust in Mitleid oder Selbstmitleid zu verfallen. Ich habe nicht Mitleid mit meiner Tochter, die gegangen ist und ich habe kein Mitleid mit mir. Ich stelle mir das Leben wie eine Hand voll Spielkarten vor: Einige sind gut, einige sind mittel und andere sind schlecht. An mir ist es zu entscheiden wie ich sie ausspiele.

Akteneinsicht

Bekanntlich ist sie nicht sehr gut auf ihre Behörde zu sprechen. Die Menschen, die damals weitreichende Entscheidungen über ihr Leben trafen, ohne sie zu fragen, immer mit dieser überheblichen Einstellung, dass sie wüssten, was das Beste sei.

Manchmal ist das Leben gemein und in der Zwischenzeit, ist leider klar, dass die medizinischen Grundlagen all dieser Entschidungn leider, leider falsch gewesen waren, weil ihr Fall kein einfacher ist.

Die Behörde weiss von ihrem „Glück“ noch nichts. Aufgrund von falschen, medizinischen Zeugnissen, Behauptungen, Angaben, hat sie leider entschieden, völlig daneben und völlig zu Unrecht.

Jetzt hat sie also diesen Brief auf ihrem Tisch liegen, dass ihr in den engen Grenzen nach schweizerischem Recht Akteneinsicht, höchstwahrscheinlich in Banalitäten gewährt wird. – Vorher soll sie anrufen und ihr Kommn anmelden. Wie im Film mit Julia Roberts kann sie einige Akten, so die denn interessant wären, kopieren. Die meisten Akten kann sie eh nicht einsehen. Datenschutz, sie betreffen die Wegnahme ihres Kindes. Dass sie daran fast verreckt wäre, interessiert niemanden. Sie dankt Gott auf den Knien, dass sie diese Zeit überlebt hat. Und nun weiss frau, dass die medizinischen Beurteilungen der damaligen Zeit ihrem medizinischen Zustand nicht gerecht wurden.

Wenn das Unrecht zuschlägt, dann mit weit ausgesteckter Hand, damit es richtig schön knallt und der Mensch ins Taumeln gerät. Die Behörde wäscht ihre Hände in Unschuld. – Hat jemand je etwas anderes, Ehrlicheres erwartet von seiner Behörde?

 

„Wegschauen ist am schlimmsten“

In meinem Kanton erregt diese Schlagzeile im Bund Aufmerksamkeit. Leider ist dieser Artikel online nicht verfügbar. Manchmal ändert sich das nach ein, zwei Tagen. Wenn es soweit kommt, werde ich ihn verlinken.

Weil nicht verfügbar, schildere ich kurz, was beschrieben wird:

Ein Sozialarbeiter soll zwanzig Buben und männliche Teenager missbraucht haben. Er war sehr engagiert und beliebt. Es gab Verdachtsmomente, aber niemand traute sich eine Anschuldigung auszusprechen. Über Jahre wurde so das Problem verschleppt.

Der Artikel versucht zu sortieren und einzuordnen. Mir stösst manches sauer auf. Wenn ein Mensch keine sexuelle Ausrichtung hat, die momentan in unserer Gesellschaft akzeptiert ist, dann ist er sehr einsam und letztlich in einer auswegslosen Situation. Wenn wir uns zudem bewusst sind, dass gerade Männern dauernd zugestanden und eingetrichtert wird, dass sie ihre Triebe nicht unter Kontrolle haben können, dann wird die Ausgangslage noch dramatischer.

Er war engagiert und charismatisch, kreativ, beliebt, erfolgreich. Und er täuschte sie alle.

So beginnt der Artikel. Wie kann die sexuelle Ausrichtung eines Menschen für andere Menschen ein Täuschmanöver sein? Unsere Gesellschaft lügt sich selbst an, wenn sie sich einredet, dass alle Menschen heterosexuell oder allenfalls homosexuell sind. Da hat kein einzelner Mensch andere getäuscht. All die wunderbaren Eigenschaften, die dem betroffenen Sozialarbeiter jetzt natürlich abgesprochen werden, besitzt er noch heute.

Natürlich ist es verboten, dass Erwachsene Kinder missbrauchen. Bislang habe ich nie gelesen oder gehört, wie sexuell so orientierte Erwachsene in unserer Gesellschaft leben können. Wenn nur Druck da ist und der Aufschrei der Öffentlichkeit, wenn Missbrauch endlich an den Tag kommt, machen wir keinen Schritt vorwärts. Die Kinder, die wir schützen wollen sind nicht geschützt und die Erwachsenen, die zumindest Verständnis brauchen und sicher Hilfe, mit ihrer Sexualität so umzugehen, dass sie nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommen, sind in ihrem vermutlich leidvollen Versteckspiel allein gelassen. Auch mit einer Gefängnisstrafe ändert sich die Sexualität nicht. Auch da nützt Wegschauen herzlich wenig.

Wie soll man umgehen mit dem Verdacht? Auch der Zürcher Oberstaatsanwalt und Spezialist für strafrechtlichen Kinderschutz Andreas Brunner warnt vor zu frühen Anzeigen. Man könne Existenzen zerstören, wenn Gerüchte die Runde machten, an denen – wie sich später herausstelle – nichts dran sei.

Sehr verantwortungsbewusst finde ich diese Stellungnahme. Oberstaatsanwalt Brunner zeigt auf, dass die gesellschaftliche Verantwortung auf zwei Seiten hin zu wahren ist. Einerseits geht es um Kinder und Jugendliche, die zu schützen sind und andererseits geht es um Erwachsene, die vor ungerechtfertigten Vorwürfen, allenfalls sogar Erpressungsversuchen oder grundlosen, falschen Anschuldigungen zu schützen sind.

Ganz anders sieht das Regula Schwager, Psychologin und Psychotherapeutin bei der Opferberatungsstelle Castagna.

Im Gegensatz zu Brunner ist sie jedoch fest davon überzeugt, man solle «lieber zu viel bei der Polizei melden als zu wenig». Was aber passiert, wenn der vermeintliche Täter in Wirklichkeit unschuldig ist? Die falschen Gerüchte womöglich seine Existenz zerstören? «Eine Falschbeschuldigung ist eine Katastrophe», sagt Schwager. «Doch der Existenz eines Einzelnen steht die Existenz Hunderter potenzieller Opfer gegenüber. Wegschauen ist am schlimmsten.»

Eine unschuldig zerstörte Existenz als bedauerlichen Kollateralschaden. Die naive Vorstellung dass Kinder und Teenager unschuldige, kleine Engel sind, lässt grüssen. – Längst liest diese Altersgruppe das „20 Minuten“. Schon lange hat sie begriffen, dass Eltern, Lehrer und andere Erwachsene erpressbar sind, indem ihnen genau eines dieser Dinge vorgeworfen wird, das sie niemals tun dürfen.

Wann endlich wird unsere Gesellschaft erwachsen und nimmt ihre Verantwortung wahr? Das würde heissen, nicht mehr wegschauen

  • wenn Kinder und Jugendliche missbraucht werden.
  • wenn Erwachsene an ihrer Sexualität verzweifeln müssen, weil sie sich strafbar machen.
  • wenn Kinder und Jugendliche Unwahrheiten behaupten und damit unschuldigen Erwachsenen ihre Leben zerstören.

Letzteres ist nicht in Kauf zu nehmen nach dem Motto, solange es andere betrifft, kann es mir egal sein. Erst wenn ein Mensch selbst betroffen ist, realisiert er, welche Wirkung hier das Wegschauen hat. Ein Mensch, der niemandem etwas zuleide getan hat, hat keine „hunderte potenzielle Opfer“ als Gegenüber. Kein einziges. Das einzige Opfer ist er, der fälschlicherwiese als Täter beschuldigt wird.

Wie lange wird es dauern, bis unsere Gesellschaft hier besonnener und damit gerechter wird?