Fristlos entlassen, leider

Jonathan musste ich leider fristlos entlassen, ein sehr wertvoller Mensch, siehe meine Posts, der sehr schlechte Arbeit abliefert.

Warum kommt mir das so bekannt vor? Vor Schreck habe ich 1899.-SFr. ausgegeben und bin gucken gegangen, wie das mit 79 Jahren aussehen könnte.

Meine zukünftige IV-Assistentin, die leider noch nicht unter schriftlichem Vertrag steht, die Rechtslage ist mir völlig diffus, steht mir seit letzten Dienstag rund um die Uhr zur Verfügung, beide leiden wir unter akutem Schlafmangel, sie trocknet meine Tränen, sobald ich nicht mehr schlafen kann: 24 Uhr bzw. 1 Uhr morgens in den beiden vergangenen Nächten. Sie war Zeuge und ortsanwesend samt Hund bei meinem Gang nach Canossa. Zu dem Zeitpunkt, 9 Uhr morgens, war ich autofahruntauglich, sie fährt GsD Auto.

Geschwächt, wie ich noch immer bin, soll ich wohl ins PZM müssen, wieder einmal ohne Grund und deshalb wie gehabt nur zur Folter.

Ich mache meine Traumatherapie und da ich kein Arzt bin, muss ein solcher die Symptome von Jonathan zus.fügen. Mein laienhaftes Verständnis:

Entweder stinkfaul oder sehr ernsthaft krank und per Lügengebilde wird ein völlig ungenügende Scheinrealität auf meinem Buckel aufrecht erhalten.

Nicht er ist offiziell IV, sondern ICH.

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Schaden 50.000.- SFr. und 15.000.- SFr.

Wenn ich schon begonnen habe aufzuzählen, wieviel finanziellen Schaden mir das PZM in den Jahren 2017 und 2018 zugefügt hat, das offizielle Spital, die Doktoren mit ihren Falschdiagnosen und ihrer Liebe und Hingabe zur KESB, die ihnen so Fälle wie mich in die Hände spielt, dann, um nur das Gröbere zu erwähnen, sind die 15.000.- SFr. zu nennen, die entstanden sind, weil ich mein Silber nicht zu Ende putzen konnte, es ist eingeweicht im Putzmittel oxidiert.

Wir erinnern uns: 2017 hatte ich einen CP-Schub erlitten, konnte fast nicht stehen, nur in vertrauter Umgebung wenige Schrittchen gehen. Was also tat die kluge Hausfrau? Sie hockte sich auf den Boden, schmierte das gesamte Silber mit Schnellputzmittel ein und vertraute darauf, dass die gut stehen könnende Spitex, die Fertigstellung der Reinigung am Waschbecken und Wasserhahn vornehmen würde.

Nix gut gedacht: In der Psychiatrie musste sie schmoren und in der Langeweile konnte sie körperlich fühlen, wie 15.000.- SFr. die Aare runter gingen, bitte immer nur höflichst lächeln und ganz klar, ruhig bleiben, keine Aufregung, das PZM hat alles locker im Griff und schmeisst ihr Geld mit Händen zum Fenster raus.

Ich habe später stundenlang versucht mein Silber mit Orfiril, Solian, Lithiofor, Psychopax zu füttern und auch zu beruhigen, wie ich es im PZM gelernt hatte. Sogar das Haldol spuckte mein Silber uneinsichtig aus. Die Reinigung von wenigem Besteck und einem Gegenstand hat mich über 1000.- SFr. gekostet. Wäre ich Drys, hätte ich Jonathan mit dem Geld mit Polizeieskorte in das Fachgeschäft in der Berner Altstadt geschickt.

Wer nun denkt, damit sei die Fantasie des PZMs erschöpft, der irrt gewaltig. Wieder schlug das PZM, natürlich mit der heissgehassten KESB, bitte immer schön lächeln und Haltung bewahren, zu: Ich musste gemäss ihrer höchst fachkundigen Fehldiagnosen ins Altersheim. Was haben sich die Bernburger gefreut, meinen Altersbatzen in grossen Happen anknabbern zu können, heia, hoppsassa, nix wie los und …druf mit Grien. Wenn es mich interessieren würde, würde ich lernen wollen, worin die besonders hohen Ansprüche gelegen haben. Die Quadratmeter, die ich mir mietete, waren denkbar klein, ebenerdig, schliesslich wollte ich Spix aus dem Tierheim holen. Okay, das Mittagessen wurde auf weissem Tischtuch serviert. Das muss den Preis hochschnellen lassen, weil jede einzelne nicht besondere Dienstleistung wurde der KK verrechnet und meine Fingernägel musste ich abknabbern. Die Pflege derselben hätte mich für jeden Finger einzeln gekostet.

Wie immer, wenn das Leben oberschrecklich ist, bastle ich mir kleine Oasen: Das waren diese kleinen Rauchpausen vor meinem Zimmerchen, ab und zu meine blauen Lapislazuliohrringe von feinstem Händchen in mein Öhrchen gesteckt. Wer es hatte? Nein, nie und nimmer die Pflege, der eine Zivi war es.

Wenn ihr mich beklaut, habe ich mir gedacht, beklaue ich euch zurück und mir den Zivi bei erstbester Gelegenheit gekrallt. Die war im November 2018 endlich gekommen, als sein Militärdienst zu Ende war.

Gesamtverlust 2018 gemäss professionell ausgefüllter Steuererklärung: 50.000.- SFr.. Es ist gerade heiss, die KESB soll doch bitte in die Aare ganz ausgiebig baden gehen, ihren Job aufgeben, dann geht es uns allen, unfreiwillig Betroffenen viel besser und einfacher. Ich z.B. könnte in meinen grossen WoWa für einmal von der KESB unbelästigt, dieser Neuerfindung des uralten Landvogts, ziehen, würde meinen ökologischen Fussabdruck massiv verkleinern und allen, ausser der uneinsichtigen KESB wäre geholfen. Ich empfehle der KESB die Einnahme von Haldol, Orfiril und wie sie alle heissen, mit Schluckkontrolle: In die Aare ausspucken geht gar nicht, das schädigt die Umwelt ökologisch viel zu sehr! (8-tung triefende Ironie!) Bekanntlich wäre es fair für unsere zukünftigen Generationen, wenn wir Babyboomer uns massiv bescheiden würden. Ich z. B. habe Kinder in die Welt gesetzt, damit sie ihr ganzes Leben leben können und nicht vorzeitig die ganze Welt vergiftet ist. Nur weil es mich vielleicht nicht mehr trifft, finde ich es eine schäbige Einstellung meiner Generation, wie sie auf viel zu grossem, ökologischem Fussabdruck weiterwurstelt. Die Jungen werden es richten müssen, wenn sie knäppstens überleben wollen. Die Jungen werden die KESB bei erstbester Gelegenheit abschaffen müssen und wollen: In der CH-Demokratie mahlen die solchen Mühlen leider besonders langsam. Damals hat sich das gesamte CH-Volk gewaltig geirrt, als es die KESB eingeführt hat. Irren ist menschlich, ich bin nicht einzig, die einige Irrtümer in ihrem Leben zu beklagen hat. Vielleicht sollte sich die gesamte Bevölkerung ins PZM einsperren lassen, weil sie sich, wie ich geirrt hat, bei der damaligen Abstimmung und Haldol, Orfiril, Lithiofor schaffen die KESB ganz automatisch ab. Das könnte der schnellste Abschaffungsweg sein und der ist eiligstens gesucht. Wie beim bedrohten Klima ist es beim bevogteten Volk mehr als höchste Zeit, eine gründliche Korrektur vorzunehmen. Diesmal dann bitte zu seinem Wohl und nicht zu seinem Weh!

Die alten Esel und zum Glück keine EselInnen……genau gestern wurde mir Männerhass vorgeworfen, an dem Tag, an dem ich einen grossen Batzen für einen hübschen, schwarzen Tower ausgegeben habe, um frauenfeindlich, wie ich nun mal bin, einen Mann damit zu erfreuen. Der Vorwurf flutschte förmlich in den Mund des Redners zurück, als ich ihn korrigierte. Die Frage, warum ich solches tue, konnte ich so sponti nicht beantworten. Ich bekam ganz süss und teenig ein rotes Köpfchen und flüchtete Richtung Einkaufsgeschäft, begleitet von dem nun wohligen Lächeln der anwesenden Männer.

Ich bin so, wie ich bin, weil ich einerseits nicht anders kann und andererseits nicht anders sein will.

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Konfliktbereinigung Kletterhalle

Neugierig, wie ich bin, will ich immer wissen, wo der Hase im Pfeffer liegt. Warum klappt was unversehens nicht mehr, was früher genial war und mich beglückt hat, warum dieser Frust auch noch, zum Frust über verlorene Fähigkeiten durch den CP-Schub?

Was ich mir in meiner Kindheit gewünscht hätte, nämlich sinnvolle Förderung mit einem gesunden Menschenverstand, setze ich nun mit fast 61 Jahre durch:

Ich überlege mir, wie wichtig für mich Bewegungen sind, welche ich nicht maximalstens sondern minimalstens lernen muss, um beim Klettern Spass zu haben. Das ist ein gewaltiger Unterschied!

Wann hatte ich Spass, in dem für mich sinnlosen Kurs? Rein zufällig, eigentlich als ich innerlich schon längst gegangen war, hat mich ein Kursleiter an einer Route 5b gesichert und der Diskretion des Internets sei es anvertraut, teilweise hochgezogen. Das war x-fach vergnüglich: Natürlich weiss ich, dass der Schweregrad 5b völlig ausserhalb meiner Reichweite liegt. Das entspricht dem Reiz des Verbotenen, weil die Ochsentour schlicht übersprungen wurde, nix Technik lernen, einfach Spass haben. Optisch könnte ich eine solche für mich vergnügliche Route nicht auswählen, da brauche ich Hilfe.

Natürlich sind durch die griffweisen Erfolgserlebnisse, meine Sinne blitzartig geweckt worden und dadurch bin ich erstaunlich hoch hinaufgekommen und blieb nicht an einem Klimmzug stecken, sondern war danach ausgepowert. Ein cooles Gefühl, das ich beim Klettern schon immer geliebt habe.

Als ich zu Beginn die Routinearbeiten erledigen sollte, knickte ich die rasch, ich wollte meine Energie nicht für Nichtigkeiten verschwenden, die Kursleitung muss die Verantwortung tragen können, diese Dienstleistung habe ich mit dem Kurs eingekauft.

Was ich sah, war dass die Griffe für meine Hände vielleicht, vielleicht machbar wären und genau das juckte mich, weil Routengriffe eigentlich immer schwieriger zu greifen sind, also muss diese Route ein Geheimnis bergen, das sich mir verschliesst, mir völlig egal ist, weil ich einzig und allein Spass haben will.

Und los gings und überraschend weit und dann kam GsD ein Armgriff, der zu weit oben war und ich üben wollte meine Körperspannung so aufzubauen, dass ich ihn möglichst selbständig ergreifen konnte. Meine Beine sind so ziemlich perdu, aber meine Arme sind mir wichtig, da hätte ich Potential. Alles machbar, alles realistisch und ich wette, dass ich in dem Kurs nie so gut geklettert bin, wie genau dann und damit durchaus vorhandene Ängste vergessen habe, weil ich mich voll auf meine Griffe konzentrieren konnte und die übrige Welt vergessen. Auch das war unsd soll Klettern für mich sein.

Tja und wenn die Meinungen, was abgehen soll, so verschieden sind, dann sind sie es halt und dann kann ich es stehen lassen und mir meinen Spass anders organisieren.

Wie in meinem Kinderbuch beschrieben, ist für mich beim Klettern der Himmel die Grenze. Was andere tun und wollen, ist mir wurscht, Klettern ist für mich die Verschmelzung mit mir selbst, mit meiner körperlichen Tätigkeit, die ich gerade mache.

Und bei Gott, ich werde per Technik sichern und mich nicht auf gleichschwere PartnerInnen wie mich beim Sichern spezialisieren. Die nicht Behinderten können uns Übergewichtige sichern und ich übe zumindest vorerst mit Leichtgewichten: Früher konnte ich in die Wand springen und mich abstützen beim Sturz meiner Kletterpartnerin. Heute ist das für mich keine Option mehr. Genau und das bestimme ich, wie ich beim Klettern sicher sein will, weil ich im Leben immer Eigenverantwortung gezeigt habe und zeige.

Der Konflikt darf das Seil loslassen und genügend weit in die Tiefe stürzen, dass er verstummt. Ich werde ihn nicht retten, er ist mir nur lästig und für solchen Kram hat mein Gehirn keine Kapazitäten. Und wenige Sätze hätten genügt, um die Differenz der je in sich berechtigten Standpunkte zu klären.

Wie immer in meinem Leben, soll ich die Arbeit alleine machen.       ?!?!?!

Es gibt Menschen, die fühlen können, wie ich mich fühle: 61 Jahre ist nicht 16! Die Menschen sind für meine Zukunft wichtig.

Jetzt ziehe ich den Schlussstrich:






 

Der Nächste kann die Noten einsetzen und dann gibt es Musik!

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Mein blaues, weiches Sofa

Nein, das ist keine Psychiatriecouche, sondern die Umdrehung der Rechtslage zwischen mir und den PZM: Ich schreibe meine Posts, seit Jahren, die das PZM ärgern könnten. Heute habe ich das PZM auf meinen Blog aufmerksam gemacht.

Hier habe ich Hausrecht, hier spreche ich mich erstinstanzlich in aller Ruhe aus und falls das PZM was bemängeln will, ist es in der Beweispflicht, muss es den Rechtsweg beschreiten, was bekanntlich nicht so einfach ist.

Was andere können, kann ich im Schlaf, TäterIn sein, bewusst bzw. unbewusst das CH Rechtssystem zu meinen Gunsten ausnutzen. Tja, so können sich die Zeiten ändern PZM: Medikamente erhöhen bitte und ja nicht andere warm duschen, damit sie endlich, endlich sauber werden. Das gibt, hüstel ISOhaft, beabsichtigt war Straftat, Gefängnis und Freiheit.

Also ich kriege von mir zu Weihnachten ein Strafgesetzbuch, damit ich die Polizei stellen kann, wenn sie nicht tut, was ich beabsichtigt habe. Dieses heimwerkeln Handgelenk mal Pi haut überhaupt nicht hin. Sowas muss ich in der CH dringendstens wissen, weil mich niemand jemals fragt, was ich mit meinen freiheitspolitischen Aktionen gewollt habe. Dummköpfe, die glauben, Psychopax, Orfiril, Lithium, Haldol, Solian und wie sie alle heissen, diese Zwangspsychopharmakas verschrieben zu bekommen.

Weil ich mich so gut verstehe, habe ich keinen Grund mich von meinen Aktionen zu distanzieren. Das hat euch immer verunsichert und war extrem genüsslich für mich. Diesen Honig schmiere ich euch noch lange um den Mund. Was nochmal ist ein Stockholmsyndrom? Genau, ihr braucht mich und ich euch nicht. Und dann war ich mal weg für immer!

Ich flätze mich auf mein blaues Sofachen und gucke fern. Tschüss, gelegentlich in einem anderen Theater, bzw. einige von euch im Himmel, Trompete oder andere Blasinstrumente spielend und die andern in etlichen Jahrzehnten mit mir beim Teufel. Mindestens drei Teufelchen reiten mich schon heute fast täglich. Ich übe also meine weiche Landung.

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PZM und Schutzgeldzahlungen

Ich bin in einer Gesellschaftsschicht geboren, in der ich gewisse Fähigkeiten schlicht und ergreifend nicht habe: In den Banlieus kann ich mich nicht mit Fäusten durchsetzen, das habe ich nie gelernt. Dieses untergründige Imponiergehabe, das allen andern signalisiert, dass ich nicht geschlagen werden will und zurückbeissen kann, falls es denn geschehen sollte, kann ich nicht.

Insbesondere bei meinem ersten PZM Aufenthalt wurde ich massiv von PatientInnen geschlagen, nebst der obligaten Gewaltanwendungen durch die sog. Pflege, die blaue Flecken an meinen Oberarmen hinterliess und ebensolche auf meiner traumatisierten, gequälten Seele.

Ich wollte nicht geschlagen werden, körperlich hatte ich Null Biss. Schnell wurde klar, dass ich mir körperliche Unversehrtheit evtl. durch Geld, landesüblich Schutzgeldzahlungen genannt, erkaufen könnte. Was die Oberärzte als manische Geldverschwendung diagnostizierten, war elementarer Überlebenswille in dieser unsäglichen Lebenslage. In der Gesamtzeit meiner PZM-Aufenthalte habe ich für Schutzgelder um die 7000.- SFr. bezahlt, weil ich möglichst nicht geschlagen werden wollte, einfach nicht.

Auf den Stationen 46 und 47 wird den PatientInnen in der Regel das Bargeld sog. auf Wunsch der PatientInnen abgenommen und am Empfang hinterlegt. Dort musste ich, um mein EIGENES Geld zu bekommen betteln, was mich stinkwütend machte. Während ich also für meine täglichen 20 SFr. bettelte, ging rasch einmal einer meiner Tausender über den Ladentisch. Gott, ich und die Involvierten, wissen wie. Die Polizei hat unser Geldsystem nicht auffliegen lassen können, sie war zwar einmal auf meine unmissverständliche Einladung vor Ort, aber sie war zu naiv diese Geldflüsse auszuräuchern und die Gewalt zu stoppen. Wie im Gefängnis wohl, stand ihr eine Mauer des eisigen Schweigens gegenüber, Opfer und TäterInnen in unheiliger Solidarität, jedeR um seine körperliche Integrität bemüht.

Logisch, dass danach die Preise so richtig explodierten. Für den Betrag von Schutzgelder hätte ich eine gemütliche, grössere Reise unternehmen können.

Welche Schutzherrn ich wählte? Der erste hat mich wie einen Sack Reis ins Geländer geworfen. Das war unser Vertrag: Besser Kleines du bezahlst, wie du siehst, habe ich hier gerade am meisten Kraft und auch das Sagen. – Dumm bin ich nicht und habe rasch begriffen. Dieser „Patron“ war mit ca. 1000.- SFr. vergleichsweise günstig.

Der zweite Schutzherr war wesentlich anspruchsvoller, dafür ohne Fehl und Tadel: Beim zweiten Aufenthalt wurde mir von PatientInnenseite nicht ein Haar gekrümmt. Die Ärzteschaft und Pflege fühlte, dass da was lief, diagnostizierte bei mir vermutlich Manie plus, da bin ich mir sicher Psychose und ich wollte nicht geschlagen werden und unterzog mich möglichst höflich lächelnd der echten Hierarchie auf der Station, die NICHT bei den Oberärzten lag, was sie echt oder unecht nicht zu wissen schienen.

Intelligenzmässig führte ich immer den Lead auf meiner Station. Kräftemässig nie, da musste ich mich ducken und tat es auch, völlig unfreiwillig und wütend über ein solches „Mafiasystem“ in einem hochoffiziellen CH Spital.

Zur Ehrenrettung der übrigen Psychiatrie im Kt. Bern, soweit ich sie kenne: Nirgendwo sonst habe ich je Schutzgelder bezahlen müssen und bezahlt, nicht fünf Rappen!

Eine andere Währung für körperliche Sicherheit ist dieses uralte, männlich-weibliche Thema, auch darin habe ich elementare PZM Erfahrung, angeblich wegen grösster psychischer Krankheit: Ich habe mich im PZM verlobt. Natürlich kostet das. Welcher Mann ist heutzutage gratis zu haben? Wie im richtigen Leben, ging diese Verlobung irgendwann schief. Es könnte was damit zu tun haben, dass ich für Geld, oh Schreck, eine Gegenleistung erwartete und einforderte.

Hin und wieder mache ich der Beschäftigungstherapie, dem kleinen Paradies des PZMs 46 und 47, einen Besuch. So auch gestern. Ein mittlerer Schlag traf mich, als mein Exverlobter hereinspazierte, mich wieder erkannte, insbesondere mein Portemonnaie, mich höchst erfreut anlächelte, umarmte und auch etwas tätschelte. Während ich äusserlich mitmachte, freundlichstens lächelte, stieg in mir die kalte Wut hoch*: Auch ich dachte an mein Portemonnaie und rechnete innerlich die Freundlichkeit gegen den zu erwartenden Preis hoch. Mit hilfeheischendem Blick wandte ich mich an die Leitung und wurde, logisch, nicht enttäuscht. Die peinliche Situation wurde sofort durch ein kleines, für mich klar sichtbares Handzeichen beendet, mir das Zeichen zur diskreten Flucht gegeben und mir versichert, dass ich als Nichtpatientin Null SFr. Schutzgeld bezahlen müsse.

Umgehend trat ich meine Flucht an, informierte die betroffene Station, dünkte mich klug und oh Schreck, der befürchtete Schatten folgte mir. Fluchtunerfahren stürmte ich die nächste, mir bekannte und vertraute Station und bat um Hilfe vor meinem Exverlobten, der seine Station definitiv verlassen hatte. Auch die Pflege dort identifizierte meinen Schatten und gab mir rasch Fluchttipps. Im Stationszimmer 44 wurde ich mit professioneller Begleitung ausstaffiert und unsere Flucht ging ab über die Terasse Richtung Parkplatz, wo mein Auto stand. Mir wurde versichert, ich sei sicher, klar doch, der Notfallknopf am Telefon der Professionellen. Ohne Zwischenfall erreichte ich mein Auto und brauste davon, erleichtert um jeden Meter, den ich zwischen mich und meine PZM Vergangenheit schieben konnte.

Bis im Mai 2017 wusste ich nicht, dass PsychiatriepatientInnen Schutzgelder bezahlen müssen. – Heute weiss ich es definitiv besser.

* Nach meinem laienhaften, juristischen Wissen, ist diese, meine Reaktion nicht CH-gesetzeskonform: Ein potentielles Sexualopfer muss beweisen können, dass es sich vorgängig angemesssen und nicht übermäsig gewehrt hat. Aus meiner feministischen, körperlich behinderten Frauensicht ist auch diese Gesetzgebung eine grosse Lachnummer. Ich brauche nicht noch Schläge zuvor, um körperlich eh unterlegen zu sein und dann Sexualopfer zu werden. Im grossen Unterschied zur Polizei ist mir bekannt, dass ich in jedem Fall körperlich unterlegen bin. Echte Lachnummer und total behindertenfeindlich, eigentlich gemäss der UNO-Menschenrechtskonvention verboten. Wir alle wissen, wie geduldig Papier ist und wieviel eine CH Unterschrift taugt: Winke, winke vom Frauenstreiktag CH 2019. Den armen Frauen in der CH geht es nicht besser als uns Menschen mit Behinderungen. Und wer Frau und behindert ist, ist doppelt diskriminiert. – Hoffentlich ist dieses starke Wort keine Straftat, aber genauso fühlt es sich für mich an. Ich will keine Begegnung mit der CH-Polizei, nein danke, ich kenne euch für ein menschliches Leben zur Genüge.


Ein Wort zur mir bekannten Polizei, die in meinen Fall involviert war. Ihre Selbstwahrnehmung: Professionell und angemessen.

Meine Wahrnehmung: Überfordert, keine Ahnung von dem, was wirklich abgeht, unfähig Wut versus Verwirrung des Geistes zu unterscheiden. Hier die Hilfe für sie: Wenn sie mich in Handschellen legt, dann bin ich nicht per Handschelle psychisch krank geworden, sondern elementar, urwütend. Da kann mir später der Oberrichter das gefallene Wort „Würstchen“ siebenmal im Mund umdrehen. Beim Akutgeschehen war ich dabei, er überhaupt nicht, ich klar, in der Unterzahl, nicht ernst genommen und nicht aussageberechtigt. Aber ich war da mit völlig klarem Geist. Die CH Polizei hat mir eine unsägliche Lektion erteilt, das kann sie wie in jedem Staat, auch dem aus ihrer Sicht ungerechten Staat. Ich bin schwach, ob sie sog. rechtsstaatlich handelt oder despotenstaatlich, für mich macht das in der Ausführung keinen Unterschied mehr, Handschellen sind und bleiben Handschellen. Die Achtung vor der CH Polizei habe ich nachhaltig verloren. Lieber von der „Mafia“ s.o. verkauft, als von der rechtsstaatlichen CH Polizei sog. beschützt.

„Die Gedanken sind frei….“ singt Milva. Ja sie sind im Gefängnis frei, in der Psychiatrie und auch in einem sog. Rechtsstaat, der sich in meinem Fall CH nennt.

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Was bin ich froh, um diese Möglichkeit im Internet, weltweit, meine Meinung, meine Wahrheit kundzutun. Da greift keine CH-Polizei, keine CH-Psychiatrie oder sonstige Lästigkeit. Soweit ich mich an die rechtlichen www-Gepflogenheiten halte, bin ich frei, endlich meine Wahrheit nach meinen Möglichkeiten kund zu tun. Um die Einhaltung des Rechts bemühe ich mich subjektiv ehrlich. Mein Anwalt schaut mein Werk juristisch an, sollte ich gröbere Schnitzer machen, wird er mich warnen. Bisher scheint das nicht der Fall zu sein, auch wenn ich nicht perfekt bin. Wer perfekt ist, bitte melden!

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Strenger Tag beendet

Einen weiteren Schlag zur Ritterin habe ich eingeheimst. Es ist eines zu wissen, dass ich Konflikte gekonnt und kontrolliert über die Bühne bringe, es ist ein anderes, das von der beteiligten Konfliktspartei bestätigt zu bekommen.

Ich erinnere daran, dass mich viele, sich selbst als überlegene Fachpersonen Verstehende, mich als sozial inkompetent betrachten und total logisch dann auch so behandeln.

Letzten Mittwoch wurde ich mit einem Konflikt konfrontiert, ich wurde angegriffen und ich habe meine Verantwortung wahr genommen, die Kirche ist im Dorf stehen geblieben.

Letzten Freitag war ich mit einer Dienstleistung unzufieden und habe das klar und höflich formuliert und wurde von jungen Erwachsenen im Alter meiner Kinder unschön behandelt. Diese Kirche hat schreiend und rennend das Dorf verlassen und ich stand oben auf dem Kirchturm, bin mitgeritten, raus aus diesem Kinderdorf und jubelte: Nie wieder so sozial inkompetent, so jugendlich überheblich, ohne Schulz von Thun und all die andere geeignete Fachliteratur.

Sich gut dünken, ist bald einmal erreicht. Gut sein, ist eine ganz andere Grössenordnung. Die gekonnte Selbsteinschätzung ist definitiv nicht jedermanns  bzw. -fraus Sache.

Als im übertragenen und wörtlichen Sinn Geschlagene, habe ich in Hülle und Fülle Zeit zu beobachten, wie Menschen sind und reagieren und bei Gott, ich habe es sehr oft begriffen und natürlich erspürt.

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Keine Chance, so oder so eine Katastrophe

Als IV-Rentnerin bin ich strenger Gesetzgebung unterworfen. Also ich bin objektiv behindert, das wurde teilweise von der IV erfasst aufgrund der ärztlichen Stellungnahmen, ich behaupte, dass nur Jonathan und ich das gesamte Ausmass meiner Behinderungen kennen.

Mit dem viel zu kleinen Stundenkontingent, müssen wir Akkord arbeiten. Das kann für mich ins Auge gehen, siehe Link: Wenn ich zu erfolgreich arbeite, dann könnte ich mit der IV-Versicherung Probleme bekommen. Die andere Grenze ist genauso unangenehm: Polizeieinsatzkundliche Wohnungsverwahrlosung mit, höflich ausgedrückt, entsprechenden Konsequenzen, nie zu verwechseln mit adäquater Hilfe.

Wer wissen will, wie per Zwangschemie eine verwahrloste Wohnung sauber wird, der frage bitte nicht mich, sondern die betroffene Polizei, KESB und Zwangspsychiatrie.

Nach meiner bescheidenen Wahrnehmung war und blieb die Wohnung verwahrlost und ich wollte sie weder vorher noch nachher bewohnen, hatte leider keinen Wohnungsersatz und wollte nicht auf der Strasse leben.

Die adäquate Unterkunft, das Hotel Schweizerhof, Bern, wollte mich nicht bedienen., obwohl ich noch Geld habe, durchaus.

Der Möchte-gern-Stapi hat eine gesalzene Mail von mir erhalten. Hoffentlich hat er die noch nicht vernichtet.

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Begrenztheit menschlicher Gesetze

Vielleicht habe ich ein Äuglein für skurille Vorkommnisse: Heute (= Link zum Artikel über die Pfauen) findet sich in der Online-Medienlandschaft dieser putzige Artikel. – Vielleicht sollte ich mich ab sofort Pfauin nennen, Verständnis haben, dass die Wildtiere Rehe z.B. keine Kosten verursachen, weil ohne BesitzerIn und für die unzumutbaren, gesetzlich vorgesehenen, aber total überflüssigen Polizeieinsätze Verständnis heucheln. Sollen die PolizistInnen doch froh sein, dass sie bei Dienst nach Vorschrift sich mit hübschen PfauInnen befassen dürfen. Das würde ich in ihrem Fall dem regelmässigen Einsatz vor der Berner Reitschule definitiv vorziehen. Statt sich über die ferienmässige Abwechslung zu freuen, will die Polizei den Pfauenbesitzer in den finanziellen Ruin treiben.

Früher, früher haben die Menschen zuerst gedacht und überlegt, bevor sie aktiv wurden. Es bräuchte von der betroffenen Polizei nicht viel ZIVILCOURAGE, um die Pfauen liebevoll und verhältnismässig im Auge zu behalten und sie vor dem Kochtopf zu bewahren.

Die Polizei, dein Freund und Helfer, hilft keiner Katze aus der Gefahrenzone, aber eine Pfauin ist ja auch keine Hauskatze, sondern eben ein Wildtier.

Falls dieser Artikel keine Zeitungsente und kein Aprilscherz ist, dann kann ich heute den ganzen Tag Tränen lachen, wenn es der Staat CH so sieht, wie beschrieben, bzw. die kantonale Gesetzgebung des Thurgaus, ein Kanton, in dem ich gewohnt habe, vorsieht.

Gesetze, die gesamte Staatsform und -organisation ist Menschenwerk, deshalb fehler- und lückenhaft und überhaupt nicht vom Himmel gefallen.Vielerorts bedarf es dringend der Verbesserung.

 

Aufruf an sämtliche, betroffenen AutofahrerInnen. Diese Katze bitte nicht überfahren, obwohl im Gesetz so vorgesehen.

 

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Hitzeferien?

Jonathan II kommt heute Probearbeiten. Als Arbeitgeberin, als gute Arbeitgeberin, muss ich mich noch rasch kundig machen, wie heiss es in der CH sein darf und ArbeitnehmerInnen müssen arbeiten und ab wann ich entweder in die Badi einladen muss oder Hitzeferien spendieren.

Ab in die Badi liest sich gar nicht schlecht: Ich in der Mitte und links und rechts von mir je ein junger Mann für Jonathan zu bestialisch früher Morgenstunde um 06 Uhr durch die Badi streifend auf der Suche nach dem besten Schattenplatz für genau 2 Std.. Länger wird Jonathan II nicht probearbeiten können. Jonathan und ich stehen massiv unter Leistungsdruck, den aktuellen Zustand von Pius müssen wir bemurmeln und beratschlagen, ich bin auf dem Stand, dass Pius in Tränen aufgelöst ist, weil er einer Radikalkur unterworfen wird. Bloss was gemacht werden muss, muss getan werden.

Obwohl Pius angeblich im Dez. 18 abgewaschen worden sein soll, steht er vor Dreck, insbesondere das Überdach. Wer kann mir bei der Reinigung helfen? Statt wie Madame de Meuron* eine Springkonkurenz anzubieten, bieten Jonathan und ich eine Grillparty auf der Parzelle von Pius und ausgewählte junge Frauen und Männer in Offiziersuniform dürfen Arbeiten nach IV-Assistenzentlöhnung erledigen, die ich dringend erledigt haben muss. Entweder nehmen wir es mir Humor oder wir ärgen uns grün und blau, was gesundheitlich nicht bekömmlich ist, naheliegend zwar, aber einfach nicht zielführend. Solche Dummheiten lasse ich lieber, wenn ich nur irgendwie kann. Manchmal gelingt es mir und manchmal finde ich trotz Hitzejuni eine Schlammpfütze und lande platsch wie ein gefällter Baum mittendrin. – Habe ich nicht gerade von anstehenden Reinigungsarbeiten etwas gefaselt. Genau: Sauber soll die Welt zu Grunde gehen, wenigstens sauber.

* JedeR kann diesen berühmten Namen googeln und wird platsch in einer Schlammpfütze landen durch all die Missinformationen, die es logisch bis ins Internet geschafft haben.

Jonathan und ich, wir sehen hinter die Fassade, kennen die Spielregeln in- und auswendig und werden den Standesregeln der BE ziemlich gerecht, jedenfalls solange wir es  bewusst wollen und nicht links oder rechts abbiegen. Diese Spassrunden werde ich vermissen, wenn er in Basel ist. Eine solche liebevolle Systemkritik muss man sich erarbeiten, bevor man sie hat.

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Mein Buch, Inhalt gegenwärtig hochgeladen

Aus aktuellem Anlass habe ich den Inhalt meines Buches gegenwärtig hochgeladen. Es ist lektoriert von X, wir sind im Gespräch, ob X in die noch zu schreibenden Verdankungen will.

Alle mir bekannten Menschen mit Behinderungen, sind arbeitsmässig oder allein mit der Bewältigung ihres Alltags und ihrer Therapien überlastet. Ich auch. Ein Saubkorn aufzuheben braucht unendliche Geduld, punkto mein Buch bin ich mehrfach von NTs reingelegt worden, die zum Schein mir sagten, sie würden mir beim Verlegen helfen. De facto ging es wohl viel eher darum, mein Manuskript kostenlos zu lesen und die jeweilige Sensationsgier zu befriedigen. Dafür ist mein Buch viel zu gut. Es zielt darauf, zukünftigen Generationen mit meiner Behinderung das Leben, den Alltag, zu erleichtern.

Menschen suggerieren mir oft, ich würde mich in meinem Anspruch übernehmen, wenn sie mein Buch gelesen haben, dann säuseln sie. Soll mich das beeindrucken? Nicht wirklich. Ich finde es nur eins, verschwendete Lebensenergie und sehr mühsam.

Meine Qualität hängt nicht von der Meinung meiner Mitmenschen ab. Meine Arbeitsqualität ist entweder in meiner Arbeit einsehbar oder wie ich immer moniere, Einbildung ist auch eine Ausbildung.

Den Vogel abgeschossen hat ein mir völlig unbekannter Nick im Internet: Er schlug mir Sprachkorrekturen vor. Mit welchem Recht, mit welcher Ausbildung bzw. nur Einbildung? Menschen haben heutzutage keine Grenzen mehr und wenn ich sie setze, sind sie bass erstaunt und völlig überrumpelt.

Will ich wissen, wie Menschen denken und menschlich funktionieren, dann steht das alles schon in der Bibel: Nichts Neues unter der Sonne. Der Schnickschnack ändert sich, die Substanz bleibt sich gleich: Etwas Überragendes, viel Durchschnitt und wenig Unerfreuliches, so etwa lautet die Formel der zu erwartenden menschlichen Begabungen und Grenzen.

Mein Buchlink:

Lioness lernt kämpfen WieOrt

 

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