Vorzittern

Am Wochenende sind die ersten zwei Wochen Medikamentenreduktion um. Da kann ich mir überlegen, ob ich weiter zurückfahren will. Im Internet steht eine reduzierte Dosierung zwischen einer und sechs Wochen einhalten. Das ist eine sehr ungenaue Beschreibung. Ich rechne, dass ich anfänglich rascher vorwärts gehen kann und dann verlangsamen will und muss.

Ich werde auch meine Reisepläne berücksichtigen wollen: Jetzt und in 14 Tagen ist okay und dann werde ich warten, bis ich von meinem Kurzausflug nach Hamburg zurück bin. Reisen und Medis Zurückfahren passt nicht zusammen.

Es ist eine unmögliche Situation: Wenn ich eine Veränderung will, wird jedermann klatschen, wenn es klappt. Dann haben es alle zum Voraus gewusst. Klappt es nicht, habe ich Schwierigkeiten, dann hat es jedeR zum Voraus gewusst und hätte mir abgeraten, meine Medikamente zu reduzieren. Mich interessiert meine Lebensqualität. Jedes Medikament hat sog. erwünschte und unerwünschte Wirkungen. Noch nie hat irgendein Medikament meine schwersten Depressionen erleichtert. Im Internet kann frau nachlesen, dass Medikamente Null erwünschte Wirkung haben können. Dann kämpft frau nur mit den unerwünschten Wirkungen. Unnötig zu erwähnen, dass die ÄrztInnen, die die jeweiligen Medis verschrieben haben, sich nie äussern zu deren Nichtwirksamkeit.

Das Zweite was die behandelnden ÄrztInnen wollten, ist mich ruhig stellen. Durch die Traumatisierungen bin ich extrem reizbar, unruhig und ständig auf 180. Dagegen hilft Traumaverarbeitung. Medikamente, die ruhigstellen, bewirken, dass ich nur noch weiter traumatisiert werden kann und ruhig gestellt, wie ich bin, mich nicht wehren kann.  Logisch will ich diese künstliche Unterdrückung ganz weg oder so reduzieren, dass ich vielleicht noch Spuren dieses Medikaments in mir habe, es aber nicht mehr meinen Charakter beeinflusst. Ruhig werde ich nicht durch Medikamente, sondern durch die Verarbeitung des Erlebten. Die meisten sog. Fachleute, ganz gleich ob PsychiaterIn oder PsychologIn haben davon keine Ahnung und würden ihr Nichtwissen NIE zugeben. Ihre Anweisunge sind in der Regel Kontraindikationen zu dem, was eine traumatisierte Patientin braucht. Wenn ich dann nicht konnte, war ich selbst schuld, wenn es mir schlecht ging. Das ist ein Hohn, wie ich finde: Die Fachleute sind unfähig und schuld ist die Patientin.

In meiner Traumatherapie bin ich der Mittelpunkt auf angenehme Weise: Es geht um meine Heilung. In der Therapie komme ich und meine Bedürfnisse vor und nichts von anderen Menschen. Nach 60 Jahren Leben darf ich meine Bedürfnisse formulieren und mein Erleben wird zum Nennwert genommen. Wenn ich z. B. mein Kinderzimmer grässlich finde, dann ist das so und nein, ich hätte es nicht anders anschauen sollen und dankbar sein sollen. Das ist eine riesengrosse Entlastung, dass ich meine Gefühle teilen kann und will. Die diversen Tabus waren immer schrecklich und noch schrecklicher die zahllosen Traumatisierungen durch die Fachleute und Fachkliniken:

Habe ich schon erwähnt, dass Meiringen eine Traumastation hat, ich dort war, aber selbstredend nicht auf der Traumaabteilung, ich war auf der Privatabteilung und wurde dort lächerlich gemacht. Mein Traumatherapeut hat letztes Mal gesagt: Wie in einem Buch von Kafka……bezogen auf mein Leben und was ich erlebt habe, nicht spezifisch bezogen auf Meiringen. Ja, ich habe mich in einem Buch von Kafka befunden.

 

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Irgendwas ist mühsam, bloss was?

Naive Menschen pflegen zu raten, Fachpersonen zu fragen. Leider taugt dieser Rat nichts, weil zumindest in meinem Fall bin ich die Fachperson. Ich habe alle wichtigen Diagnosen selbst gestellt. Sämtliche Fachpersonen haben versagt.

Also überlege ich, warum ich in keiner Depression bin, mich aber nicht wohl fühle:

  • An der Rauchfront kaufe ich seit gut einer Woche keine Zigaretten mehr. Das ist für einen Körper eine nicht zu unterschätzende Umstellung.
  • Bei meinen Medikamenten habe ich das erste auf Null zurückgefahren und bin am zweiten sehr vorsichtig am Zurückfahren. Leider findet sich keine Fachperson, die sowas begleitet, weil Fachpersonen nebst Fehldiagnosen auch maximale Medikation verschreiben. Das Zurückfahren ist heikel, insbesondere am Schluss, wenn es darum geht die letzten Reste eines Psychopharmakas aus dem Körper zu entfernen. Je weniger hoch die vorhandene Dosierung desto kleiner die Ausschleichungsschritte. Natürlich würde ich mich besser fühlen, wenn ich fachspezifische Begleitung hätte. Kriegen tu ich sie nicht und auch meine Hausärztin streikt. Sie kann ich heute Abend nochmals darauf ansprechen. – Wer Humor hat: Innerhalb von 6 Tagen ist frau auf der Dosierung, die ich gegenwärtig habe.  – Fürs Ausschleichen rechne ich mit Kleinstschritten von 14 Tagen fürs Zurückfahren zuerst in 6tel Schritten. Das kann ich hoffentlich über die 4 ersten 6tel. Dann werde ich das Tempo verlangsamen müssen. Wie genau muss ich mir überlegen. Ich habe in meiner Erfahrung, dass ich von jetzt auf gleich von einer wöchentlichen Dosierung von 6/6tel auf Null gefahren bin und die merkwürdigsten Erlebnisse eingestellt haben. Also was ich bis vor einer Woche täglich eingeworfen habe, war damals über eine ganze Woche verteilt, eine relativ geringe Dosierung und trotzdem kam die Katastrophe.

Wie geschrieben, es dauert 6 Tage um das Medikament hochzufahren, das PZM machte daraus eine Staatsaffäre von 3-4 Monaten plus anschliessender Inhaftierung in einem Altersheim. Es ist unvorstellbar, was sich die Medizin alles leisten kann, völlig ungestraft.

  • Mein Anwalt macht nicht vorwärts. Es ist mühsam zu entscheiden, wann ich warten und wann ich mich melden soll. Kein einziges Thema ist zum Abschluss gebracht worden. Ich finde es extrem langfädig.

Unrecht

Der sog. Rechtsstaat CH pflegt und hätschelt Unrecht. Es liegt in der Natur der Sache, dass ich, wenn ich so behindert und krank bin, wie ich bin vieles erleben musste. Meine Familie hilft mir nicht. Allem voran die Ärztefehler eines PZM. Tja, Pech gehabt: WelcheR TraumatologIn schreibt mir ein Parteigutachten? Machen sie nicht in einem Fall, der andere ist mit dem PZM beruflich verbandelt und Nummer drei ist in den Ferien.

Es ist auch im Internet sehr schwierig jmd. zu finden nur für eine Traumabehandlung. Klar, dass sich gute TherapeutInnen mit niemandem anlegen wollen. Eine Krähe hackt der andern nicht die Augen aus.

Ein Jurist hat am Donnerstag ernsthaft behaupet, dass zwei Jahre nach dem am Boden rum kriechen die Welt wieder in Ordnung sei. Solche Menschen sollten direkt der entsprechenden Erfahrung zugeführt werden. Ich schätze, dass ich 4 – 6 Wochen am Boden rumgekrabbelt bin, weil ich viel zu schlecht gehen konnte. Die Muskulatur hat eine gefühlte Ewigkeit gebraucht, bis nur ein bisschen Gehfähigkeit erreicht war.

Also rein theoretisch sollte ich den Rechtsweg begehen können. Faktisch scheitert dieser Wunsch an der vorgefundenen Realität. Laut Aussage des Juristen ist die Verjäghrungsfrist ein Jahr. Wer Unrecht tut,  hat immer die Zeit auf seiner Seite. Wer Unrecht erleidet, fasst lebenslänglich. Der Täter bzw. die Täterin müssen sich in den wenigsten Fällen Sorgen machen: Die Verjährung ist bald erreicht.

Im Fall des Versicherungsvertreter der AXA, der sich an meinem Konto bedient hat, steht es nicht besser: Ich habe ihn via Jurist betreiben lassen und er soll Rechtsvorschlag gemacht haben. Begreiflicherweise möchte ich meine Versicherungen anderswo abschliessen und nicht mehr bei der AXA, die ihren Mitarbeiter voll deckt. Was für doofe Sprüche ich mir da anhören muss und echt: Die AXA scheint nur eine Kundin zu haben und die bin ich und sie braucht MEINE Versicherungsprämien bis ins Jahr 24. Die AXA Mitarbeiter können sich benehmen wie sie wollen, ich bin an die Laufzeit der Versicherungen gebunden. Ich müsse beweisen……Das ich nicht lache: Wegen solch einem Mitarbeiter werde ich KEIN Strafverfahren anzetteln: Das kostet viel und bringt mir nichts: Ich will meine Versicherungen umplazieren und vom Mitarbeiter möglichst viel Geld. Aber ob er nun auch straffällig ist oder knapp nicht, ist mir wurscht. So oder so will ich mit dem Menschen nichts mehr zu tun haben. Und ich gehe davon aus, dass er sein mir gegenüber gezeigtes Geschäftsgebahren auch bei anderen Versicherten zeigt. Ich gehe nicht davon aus, dass ich ein Einzelfall bin, wie die AXA behauptet. Und wenn ein Mitarbeiter sich unter dem Schutzmantel der AXA so verhalten darf, dann sind hoffentlich alle andern nicht so geldgierig. Hoffen darf frau.

Spix Ferienheim

Spix März 2019. ausgewachsen, 3 bis 3,5 kg schwer:

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Spix Ferienheim bestätigt, dass sie keine Zweitkatze braucht. Ein Ferienheim ist für mich ein wichtiger Ansprechpartner, weil dort arbeiten die Tierprofis. So ist es in der CH. Alles hübsch ordentlich reglementiert. Spix war extensiv in zwei Tierheimen, während ich in einer Klinik inhaftiert war. Schadenssumme um die 5.000.- SFr. Ich muss ziemlich gut aufgestellt sein, finanziell, dass ich solche Rechnungen bezahlen kann.

Meinen Hund habe ich damals verloren, weil ich finanzschwach war. Aisha lebt in meinem Herzen weiter, das Trauma ist noch nicht verarbeitet.

Um Spix habe ich gekämpft wie eine Löwin. Spix und ich sind ein Dreamteam. Wir rechnen uns gegenseitig unsere Schwächen nicht an. Wir geniessen unsere Stärken. Ich hoffe und wünsche mir, dass sie glücklich bei mir ist. Mit Nachtfreigang und durch den Tag excellente Pflege, sollte das der Fall sein,  auch ohne Katzengesellschaft in meinen 4 Wänden.

 

Hier Babyspix: 11. 2016

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Flüsterkatze

Mein Katzenflüsterbuch kommt aus den USA. Die dringende Empfehlung, eine Katze nur in der Wohnung zu halten. Ein Katzenrevier ist wesentlich grösser als eine Wohnung, trotzdem soll Katze drin bleiben. Die Zimmer sind für Kätzchen dreidimensional zu gestalten, so dass es nach Lust und Laune klettern kann. Das muss echt putzig aussehen, Stilmöbel und dazwischen Katzenbaum und der Wand entlang Katzentreppchen. Wie kann ich es wagen, meine Töpferteller und ein Bild an die Wand zu hängen? Völlig daneben, total falsch. Dafür soll ich mit einer Katzenangel mit Spix die Zeit vertreiben. Einfacher ist ein Scubidouschläuchlein und das Katzenspielzeug ist weg von meiner Hand und die blutigen Anfängerinnenfehler überwunden.

Spix kommt nach ihren Nachtausflügen zufrieden und müde nach Hause.  Klar ist die Gefahr durch den Verkehr und andere Tiere. Das finde ich, ist mein Problem und berechtigt mich nicht dazu, Spix einzusperren. Es geht mir darum, dass Spix ein erfülltes Katzenleben hat und nicht ich meine Bedürfnisse auf sie proijziere.

Ich denke, dass das Buch die eine oder andere Idee bringt, aber in seiner Gesamthaltung extrem ist. Eine Katze hat noch nie mit einem Menschen gesprochen. Also ist das Wissen Beobachtung und Mutmassungen. Das erinnert mich stark ans Töpfern. Wie frau eine nasse Töpferei von der Töpferscheibe nimmt, ist sehr unterschiedlich. Teilweise funktioniert für TöpferInnen, was der Schwerkraft spottet. So ist wohl Katze und Halterin im Idealfall ein Team ud die Katze grinst: Die hab ich gut erzogen!

Gesellschaft für Spix

Als Katzenmama überlege ich mir, ob Spix Katzengesellschaft in meiner Wohnung haben sollte. Durch extensive Katzenheimaufenthale ist sie Gesellschaft gewöhnt. Bei mir ist sie allein.

In meinem Katzenflüsterinnenbuch lese ich, wie gut ich als Katzenmama bin. Spix ist völlig problemlos, ist selbständig, ist lieb, ist verschmust, zeigt mir die Grenzen auf. Nur für sie würde ich die Mehrarbeit einer Zweitkatze auf mich nehmen. Nicht jedes Katzenkind ist so problemlos wie Spix. Ich verwöhne sie und sie verwöhnt mich.

Eine Zweitkatze müsste ich wochenlang hier in einem Separee halten, um sie kunstgerecht und laaaaaaangsam an Spix zu gewöhnen. Spix ist nachts Freigängerin. Sie kann Kontakt zu ArtgenossInnen aufnehmen. Wenn ich wieder lange krank wäre, ist eine Katze halb so teuer wie zwei. Katzen sind Territorialwesen. Spix ist vermutlich nicht unglücklich ihr eigenes Reich zu haben.

Vorläufig lass ich es mit der Zweitkatze. Ich gucke und beobachte weiterhin Spix. Meine menschlichen Gefühle muss ich nicht auf sie projizieren. Das ist nicht artgerecht.

Spix leicht nass

Gestern gegen Abend habe ich Spix rausgelassen. Stunden später habe ich sie eingeladen, zurück zu kommen. Spix war in ihrem Versteck und kam sofort, lief mit mir zum Eingang hinter der kleinen Hecke, blieb dort, spielte mit mir Katz und Maus. Ich versuchte ihr, immer zwitschernd beizubringen, dass sie wirklich nach Hause kommen darf. Spix drehte langsam ab. Ich auch.

Stunden später vorm Schlafen, dasselbe Spiel, diesmal spurtet Spix förmlich den halben Weg. Jetzt wird es hart für Katzenmama. Mit dem Wissen, dass nun die ganze Nacht kommt und ich schlicht Haltung bewahren muss,  kehre ich unverrichteter Dinge in mein Haus zurück.

Heute Morgen ist Spix noch schneller als gestern Nacht. Um sie zu motivieren, zapple ich so schnell ich kann neben ihr her. Von Rennen würde ich nicht schreiben wollen. Nun Spix ist meine Gangart egal. Spix kommt sofort hinter der Hecke hervor, hockt sich hin, damit ich sie geruhsam auf den Arm nehmen kann. Schiebetüren. Als beide geschlossen sind, will Spix noch immer in die Parterrewohnung, die fünf Stockwerke unter der unseren liegt.

Nochmals Kätzchen hochheben, Lift drücken, Lift betreten, sofort Lifttüre schliessen. Spix kann zu Boden.

Spix ist leicht feucht, besonders hinter ihren Öhrchen. Ich war es nicht. 🙂

Schaden Wohnwagen

Die Werkstatt hat zugegeben, den Wohnwagen gefahren zu haben. Die kleinen Schäden würde sie gleich selbst in Ordnung bringen. Die zerkratzte Längsseite sei mein Eigenverschulden, frei nach dem Motto: Das Campingweglein ist zu eng, wenn der Fahrer der Werkstatt nicht Anhänger fahren kann, ist das mein persönliches Versagen……Frau am Nichtsteuer….ist nicht nur für ihr Fahrversagen schuldig, sondern auch das sämtlicher Männer, die ihren Weg kreuzen.

Ich habe den Fall meinem Anwalt übergeben. Erste Rechnungen trudeln ein und da ich noch immer keine Versicherungsnummer habe, muss ich sie selbst berappen. Ich kann ethisch Handwerker nicht dafür haftbar machen, dass eine andere Firma Schaden verursacht, den sie reparieren.

Es war grässlich genug am 7. Februar auf dem Platz zu stehen und anstatt die anstehenden Arbeiten in Angriff nehmen zu können, war Schadensbesichtigung und brauchte ich Zeit, um zu entscheiden, ob die Längsseite meines WoWa ersetzt werden muss oder ich die erhebliche Wertverminderung in Kauf nehme.

In der Zwischenzeit ist der WoWa überdacht, der Fensterschaden so notrepariert, dass keine Feuchtigkeit mehr eindringen kann.

Es gibt Arbeiten, dafür sollte selbst eine Feministin einen Mann haben. *seufz

Spix findet….

… ich solle ihr gefälligst Futter und Wasser vor meinen Block tragen. Da hat sie ein kleines, kuschliges Versteck entdeckt. Darin liegt sie, jedesmal, wenn ich sie hole. Spix, alt und gebrechlich wie sie ist – 8-tung Ironie, Spix ist eine Jungkatze – mag sie nicht in den Block laufen, Lift fahren und dann ab in unsere Wohnung düsen, um zu gucken, ob alles schön ordentlich ist und dann erst zu fressen.

Nein, so hat sie sich ihr Leben nicht vorgestellt. Sie wollte lange Frischluft nicht schnuppern, aber jetzt, jetzt hat sie ihre Freiheit erprobt und will sie nicht mehr hergeben.

Irgendwann später, werde ich einen dritten Versuch starten, meine Rotzkatze einzufangen. Immer in den höchsten Tönen zwitschernd und guten Mut zusprechend. Den Hals dreh ich ihr dann in meiner Wohnung um, da sieht es keineR. – 8-tung Übertreibung, ich liebe meine Spix innig.

Gebetsteppich?

Dieser Teppich, ich vermute ein Perser, Grösse 150cm mal 150cm, lag mitten im Salon meiner Eltern. Auf dem hellgrauen Spannteppich kamen seine dunkeln Farben gut zum Tragen. Die Musterung war klein mit sich wiederholenden Elementen und oben war dieses kleine stilisierte Haus.

Auf dem Teppich wurde ich beturnt, solange ich mich erinnern kann. Täglich lernte ich sein Muster auswendig, täglich spendete er mir Trost. Als ich mit 11 Jahren meine schmerzhaften Turnübungen alleine durchführen sollte, presste ich meinen Bauch an ihn und schlummerte eine halbe Stunde weiter. Wir waren Freunde, wir waren Verbündete, so sehr, dass ich mir Jahrzehnte später seinen kleinen Bruder kaufte. Er ist gewiss nicht so wertvoll, er hat das gleiche Muster, die gleichen Farbtöne und liegt immer in meinem Schlafzimmer. Der gute, alte Freund ist mir ganz nahe.