Spix Ferienheim

Spix März 2019. ausgewachsen, 3 bis 3,5 kg schwer:

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Spix Ferienheim bestätigt, dass sie keine Zweitkatze braucht. Ein Ferienheim ist für mich ein wichtiger Ansprechpartner, weil dort arbeiten die Tierprofis. So ist es in der CH. Alles hübsch ordentlich reglementiert. Spix war extensiv in zwei Tierheimen, während ich in einer Klinik inhaftiert war. Schadenssumme um die 5.000.- SFr. Ich muss ziemlich gut aufgestellt sein, finanziell, dass ich solche Rechnungen bezahlen kann.

Meinen Hund habe ich damals verloren, weil ich finanzschwach war. Aisha lebt in meinem Herzen weiter, das Trauma ist noch nicht verarbeitet.

Um Spix habe ich gekämpft wie eine Löwin. Spix und ich sind ein Dreamteam. Wir rechnen uns gegenseitig unsere Schwächen nicht an. Wir geniessen unsere Stärken. Ich hoffe und wünsche mir, dass sie glücklich bei mir ist. Mit Nachtfreigang und durch den Tag excellente Pflege, sollte das der Fall sein,  auch ohne Katzengesellschaft in meinen 4 Wänden.

 

Hier Babyspix: 11. 2016

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Flüsterkatze

Mein Katzenflüsterbuch kommt aus den USA. Die dringende Empfehlung, eine Katze nur in der Wohnung zu halten. Ein Katzenrevier ist wesentlich grösser als eine Wohnung, trotzdem soll Katze drin bleiben. Die Zimmer sind für Kätzchen dreidimensional zu gestalten, so dass es nach Lust und Laune klettern kann. Das muss echt putzig aussehen, Stilmöbel und dazwischen Katzenbaum und der Wand entlang Katzentreppchen. Wie kann ich es wagen, meine Töpferteller und ein Bild an die Wand zu hängen? Völlig daneben, total falsch. Dafür soll ich mit einer Katzenangel mit Spix die Zeit vertreiben. Einfacher ist ein Scubidouschläuchlein und das Katzenspielzeug ist weg von meiner Hand und die blutigen Anfängerinnenfehler überwunden.

Spix kommt nach ihren Nachtausflügen zufrieden und müde nach Hause.  Klar ist die Gefahr durch den Verkehr und andere Tiere. Das finde ich, ist mein Problem und berechtigt mich nicht dazu, Spix einzusperren. Es geht mir darum, dass Spix ein erfülltes Katzenleben hat und nicht ich meine Bedürfnisse auf sie proijziere.

Ich denke, dass das Buch die eine oder andere Idee bringt, aber in seiner Gesamthaltung extrem ist. Eine Katze hat noch nie mit einem Menschen gesprochen. Also ist das Wissen Beobachtung und Mutmassungen. Das erinnert mich stark ans Töpfern. Wie frau eine nasse Töpferei von der Töpferscheibe nimmt, ist sehr unterschiedlich. Teilweise funktioniert für TöpferInnen, was der Schwerkraft spottet. So ist wohl Katze und Halterin im Idealfall ein Team ud die Katze grinst: Die hab ich gut erzogen!

Gesellschaft für Spix

Als Katzenmama überlege ich mir, ob Spix Katzengesellschaft in meiner Wohnung haben sollte. Durch extensive Katzenheimaufenthale ist sie Gesellschaft gewöhnt. Bei mir ist sie allein.

In meinem Katzenflüsterinnenbuch lese ich, wie gut ich als Katzenmama bin. Spix ist völlig problemlos, ist selbständig, ist lieb, ist verschmust, zeigt mir die Grenzen auf. Nur für sie würde ich die Mehrarbeit einer Zweitkatze auf mich nehmen. Nicht jedes Katzenkind ist so problemlos wie Spix. Ich verwöhne sie und sie verwöhnt mich.

Eine Zweitkatze müsste ich wochenlang hier in einem Separee halten, um sie kunstgerecht und laaaaaaangsam an Spix zu gewöhnen. Spix ist nachts Freigängerin. Sie kann Kontakt zu ArtgenossInnen aufnehmen. Wenn ich wieder lange krank wäre, ist eine Katze halb so teuer wie zwei. Katzen sind Territorialwesen. Spix ist vermutlich nicht unglücklich ihr eigenes Reich zu haben.

Vorläufig lass ich es mit der Zweitkatze. Ich gucke und beobachte weiterhin Spix. Meine menschlichen Gefühle muss ich nicht auf sie projizieren. Das ist nicht artgerecht.

Spix leicht nass

Gestern gegen Abend habe ich Spix rausgelassen. Stunden später habe ich sie eingeladen, zurück zu kommen. Spix war in ihrem Versteck und kam sofort, lief mit mir zum Eingang hinter der kleinen Hecke, blieb dort, spielte mit mir Katz und Maus. Ich versuchte ihr, immer zwitschernd beizubringen, dass sie wirklich nach Hause kommen darf. Spix drehte langsam ab. Ich auch.

Stunden später vorm Schlafen, dasselbe Spiel, diesmal spurtet Spix förmlich den halben Weg. Jetzt wird es hart für Katzenmama. Mit dem Wissen, dass nun die ganze Nacht kommt und ich schlicht Haltung bewahren muss,  kehre ich unverrichteter Dinge in mein Haus zurück.

Heute Morgen ist Spix noch schneller als gestern Nacht. Um sie zu motivieren, zapple ich so schnell ich kann neben ihr her. Von Rennen würde ich nicht schreiben wollen. Nun Spix ist meine Gangart egal. Spix kommt sofort hinter der Hecke hervor, hockt sich hin, damit ich sie geruhsam auf den Arm nehmen kann. Schiebetüren. Als beide geschlossen sind, will Spix noch immer in die Parterrewohnung, die fünf Stockwerke unter der unseren liegt.

Nochmals Kätzchen hochheben, Lift drücken, Lift betreten, sofort Lifttüre schliessen. Spix kann zu Boden.

Spix ist leicht feucht, besonders hinter ihren Öhrchen. Ich war es nicht. 🙂

Schaden Wohnwagen

Die Werkstatt hat zugegeben, den Wohnwagen gefahren zu haben. Die kleinen Schäden würde sie gleich selbst in Ordnung bringen. Die zerkratzte Längsseite sei mein Eigenverschulden, frei nach dem Motto: Das Campingweglein ist zu eng, wenn der Fahrer der Werkstatt nicht Anhänger fahren kann, ist das mein persönliches Versagen……Frau am Nichtsteuer….ist nicht nur für ihr Fahrversagen schuldig, sondern auch das sämtlicher Männer, die ihren Weg kreuzen.

Ich habe den Fall meinem Anwalt übergeben. Erste Rechnungen trudeln ein und da ich noch immer keine Versicherungsnummer habe, muss ich sie selbst berappen. Ich kann ethisch Handwerker nicht dafür haftbar machen, dass eine andere Firma Schaden verursacht, den sie reparieren.

Es war grässlich genug am 7. Februar auf dem Platz zu stehen und anstatt die anstehenden Arbeiten in Angriff nehmen zu können, war Schadensbesichtigung und brauchte ich Zeit, um zu entscheiden, ob die Längsseite meines WoWa ersetzt werden muss oder ich die erhebliche Wertverminderung in Kauf nehme.

In der Zwischenzeit ist der WoWa überdacht, der Fensterschaden so notrepariert, dass keine Feuchtigkeit mehr eindringen kann.

Es gibt Arbeiten, dafür sollte selbst eine Feministin einen Mann haben. *seufz

Spix findet….

… ich solle ihr gefälligst Futter und Wasser vor meinen Block tragen. Da hat sie ein kleines, kuschliges Versteck entdeckt. Darin liegt sie, jedesmal, wenn ich sie hole. Spix, alt und gebrechlich wie sie ist – 8-tung Ironie, Spix ist eine Jungkatze – mag sie nicht in den Block laufen, Lift fahren und dann ab in unsere Wohnung düsen, um zu gucken, ob alles schön ordentlich ist und dann erst zu fressen.

Nein, so hat sie sich ihr Leben nicht vorgestellt. Sie wollte lange Frischluft nicht schnuppern, aber jetzt, jetzt hat sie ihre Freiheit erprobt und will sie nicht mehr hergeben.

Irgendwann später, werde ich einen dritten Versuch starten, meine Rotzkatze einzufangen. Immer in den höchsten Tönen zwitschernd und guten Mut zusprechend. Den Hals dreh ich ihr dann in meiner Wohnung um, da sieht es keineR. – 8-tung Übertreibung, ich liebe meine Spix innig.

Mein Kinderzimmer…

…. kam heute zur Sprache in meiner Traumatherapie.

Ich bin alles andere als frisch, Schalfmanko seit Wochen, heute wach seit 3 Uhr morgens. Traumatisiert sein ist kein Ferienjob.

Seit ich 10 Jahre alt war, hatte ich mein winziges Kinderzimmer. Länge: Bettlänge und zwei Schranktüren, Schrank halb eingebaut, dann Zimmertüre. Vis a vis der Zimmertüre Kinderpult, dann Fenster,  Stoffsessel, Nachttischen und Stehlampe. Soll ich es nochmals erklären? Nein, das war es schon. Vermutlich um die Winzigkeit in den Augen meiner Eltern aufzupeppen, war überall diese grässliche Blumenbouquettapete. Ein Sujet würde ich auf 80 cm schätzen. Blumen an der Wand, über dem Bett als Baldachin, die Bettdecke samt Duvetrolle, der Stoffsessel, kurz diese grässlichen Blumen hatten kein Ende. Einziger Lichtblick: Der Boden, der war grün, Spannteppich.

Als Mensch mit Reizüberflutung konnte ich in dem Zimmer nicht wirklich schlafen, wen wunderts. Das kam heute in der Therapie an den Tag. 10 Jahre lang war ich dem ausgesetzt, musste mich für mein „schönes“ Zimmer bedanken und litt unendlich.

Wenn ich heute meine Wohnung einrichte,  setze ich genau die optischen Reize, die ich will. Weisse Wände absolut kein Problem, warum auch? Ich habe hübsche Teppiche. Über meinen Gebetsteppich müssen wir uns gelegentlich unterhalten.

Spix und Schiebetüren

Spix und Schiebetüren das ist nicht wirklich eine Liebesgeschichte. Natürlich haben wir zusammen den Weg raus aus meinem Block x-mal geübt. Irgendwann kommt für die kleinste Katze der grosse Tag: Nur bekleidet mit Chip geht es auf Entdeckungstour.

Wir haben uns schon darüber unterhalten, dass Spix Stockwerke nicht unterscheiden kann. Immer im Parterre will sie in „unsere“ Wohnung. Spix, beste aller Katzen, du mein Schmusibusi, wir wohnen im 5. Stock, genau, wir müssen Lift fahren.

Den neuen Freilauf feiere ich gezielt zu FussgängerInnens Randzeiten. Gestern um 16.00 Uhr war das Wetter mässig, nicht einladend zum Spazieren. Spix auf den Arm und im Parterre freigelassen. Soweit so gut. Spix geniesst es und ich leide. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit ist sie bereit zurückzukommen, nur diese beiden Schiebetüren, echt nun? Spix hineinzuscheuchen bringt nichts. Also geht die Eselin zuerst. Wer sagts denn, Kätzchen hat eine Schwäche für seinen eselshaften Futternapf.

Heute morgen früh, dasselbe Siel. Spix freut sich schon von weitem auf ihren Freigang und haut mir eine Kralle in meinen Finger. Ich lecke meine Wunde, danke Spix. Gegen 9.00 Uhr rufe ich nach Spix. Sie wartet schon auf mich, wenn da nicht diese….. genau, diese. Ich sehe meine Katze eingeklemmt und kann vor lauter Aufregung den Öffnungs- und Schliessvorgang nicht bedienen. Spix leidet mit.

In der Wohnung interessieren Spix die Leckereien überhaupt nicht. Kätzchen und ich sind total im Stressmodus.

Grosser Klamauk um nichts

Bei rauchfrei-info haben sich einige Nicks vorübergehend mit Riesengetöse abgemeldet frei nach dem bescheidenen Motto: Ohne uns, die Stützen dieses Forums, geht es ein……

Nun ja, das Leben ist gemein, ich mein sowas von gemein: Sämtliche Posts dieser Nicks gehen mit ihnen. Eine Flut von Bildern und weitgehend unlesbaren Gedichten verschwand. In den letzten Tagen war die Lesbarkeit des Forums einfach viel, viel besser. Die Admins könnten schreiben, dass die Bilder sorgfältig eingesetzt werden sollen. Könnten sie, wenn sie wöllten.

Und heute sind zwei Nicks zurück,  der ewige Bildchennick, ein Riesenvorbild, COPD, vermutliche Bewegungsfreiheit seine Wohnung. Der andere noch etwas zögerlich: Er muss seine Verse schmieden, das dauert etwas länger…..

Was wetten wir, auch die andern kommen zurück. Weil dieses Forum in sich selbst eine Sucht ist, lebt da keineR lange abstinent…..

Ich selbst kämpfe mit meinem Rauchstopp: Ich habe zu wenig acht gegeben, mich heute tierisch aufgeregt und geraucht. Mist aber auch!

Besserung rauchfrei-info

Endlich haben sie meinen Nick aus der Schusslinie genommen, die rauchfrei-info Admins, mit den LotsInnen und einigen Nicks, die ich als Adminnicks betrachte. Einige UserInnen des Forums haben sich verabschiedet weil ich ach so grässlich bin, u.a. soll ich das Münchhausensyndrom haben. Menschen phantasieren die wildesten Gedanken. Weil es ihre sind, sagen die was über sie aus  und nie und nimmer über mich.

Natürlich finde ich es lästig, wenn sich die 10 – 20 lautesten Nicks gegen mich zusammenrotten. Eine Grundintelligenz hätte sie warnen sollen, als ich nicht relativ rasch vor die Tür gesetzt wurde. Hat sie aber nicht. In wiederkehrenden Wellen kam das Thema wieder auf. In der Zwischenzeit habe ich mir meine Schreibecke erkämpft und widme mich meinem Weg Richtung Trompete und „Schnellklettern“.

Nur weil ich zwei Wochen geraucht habe, hat mein Körper nicht vergessen, dass ich rauchfrei leben möchte. Am  Abend spät war die Zigi nicht in und die am Morgen deutlich verspätet. Hätte ich früh genug realisiert, dass ich mangelernährt bin und hätte ich Vitamine gefuttert, wäre mein Kopf nicht ausgestiegen. – Was solls: Die Welt dreht rund und munter weiter.

Ich hoffe, dass ich diesmal schneller bin als bei meinen letzten 100 rauchfreien Tagen. Der Sommer kommt und da werde ich nicht mehr soviel TV gucken. In alten Filmen rauchen die und ich nehme einen Flug Richtung Bildschirm.

An dieser Stelle ein Herzliches Dankeschön den Admins von rauchfrei-info, den LotsInnen und den Adminnicks. – Euer Job ist nicht leicht, ich bewundere insbesondere die Ehrenamtlichen.

Sorry, wenn das ein steiler Einstieg in das Denken und Verhalten einer hirnverletzten Person ist. Mein Schicksal habe ich mir nicht selbst ausgewählt. – Könnte ich wählen, behielte ich all meine Fähigkeiten und bestückte mich mit euren Wünschen, dann würde ich wohl leben.

Vielleicht machen sie nur das Minimum dessen, was sie müssen und können als kognitive VerhaltenstherapeutInnen ihr heimliches Ziel: Nacherziehung von Menscen nicht aufgeben. Der Ansatzt greift mir sogar fürs Rauchen zu kurz. Rauchen ist mehr als eine Ansammlung schlechter Gewohnheiten: Es gibt Genussraucher und Suchtraucher.